Regierungen, Deutschland

BERLIN - Die Zahl der Hausbesuche von Ärzten ist nach einem Medienbericht in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen.

13.06.2018 - 05:41:25

Bericht: Zahl der Hausbesuche von Ärzten geht deutlich zurück. Gab es 2009 noch 30,3 Millionen Hausarztbesuche bundesweit bei gesetzlichen Versicherten, waren es 2016 nur noch 25,1 Millionen. Für das Vorjahr liegt bisher lediglich eine Hochrechnung vor, nach der die Zahl weiter auf 24,6 Millionen gesunken ist. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei hervor, aus der das ARD-Hauptstadtstudio am Mittwoch zitiert.

Als Grund für den Rückgang sieht der Gesundheitsexperte der Linkspartei, Achim Kessler, die Sorge vieler Hausärzte vor Rückzahlungen, wenn sie zu viele Hausbesuche machen. "Problematisch sind nicht die wenigen Fälle, in denen Hausärzte Rückzahlungen leisten müssen, sondern gravierend ist die Höhe der Rückzahlung. Das hat auf andere Hausärzte eine abschreckende Wirkung, möglichst wenige Hausbesuche zu machen."

Laut schriftlicher Antwort der Bundesregierung müssen die Kassenärztlichen Vereinigungen und die Krankenkassen die Wirtschaftlichkeit der ärztlichen Leistungen prüfen. Diese fällt jedoch regional unterschiedlich aus.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA und Südkorea unterzeichnen neues Freihandelsabkommen. "Unternehmen aus beiden Ländern können ihre Geschäfte nun auf einer stabileren Basis machen", sagte Moon Jae In bei der Unterzeichnung des Papiers, auf das sich beide Seiten im Grundsatz bereits im April geeinigt hatten. Trump sprach von "einem historischen Meilenstein im Handel". Der neue Deal enthalte signifikante Elemente, um das Handelsdefizit der USA mit Südkorea zu reduzieren. NEW YORK - US-Präsident Donald Trump und Südkoreas Staatschef Moon Jae In haben am Montag in New York ein neues gemeinsames Freihandelsabkommen für beide Länder unterzeichnet. (Wirtschaft, 24.09.2018 - 22:57) weiterlesen...

Theresa May will nicht nachgeben. (Aussagen von Brexit-Minister Raab nach Kabinettssitzung) Theresa May will nicht nachgeben (Wirtschaft, 24.09.2018 - 20:18) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP/Sachsen-Anhalts Haseloff: Sanftes Kohle-Aus wird teuer. Industrie und öffentliche Hand müssten mindestens 60 Milliarden Euro in die Hand nehmen, sagte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) am Montag am Rande eines Treffens der Kohlekommission in Halle. Diese Summe sei für den Aufbau von Ersatzarbeitsplätzen und eine Verbesserung der Infrastruktur nötig. HALLE/KERPEN - Ein sozialverträglicher Ausstieg aus der Braunkohle erfordert aus Sicht führender Politiker im Osten massive Anstrengungen. (Boerse, 24.09.2018 - 18:34) weiterlesen...

USA wollen zweiten Gipfel mit Trump und Kim Jong Un. NEW YORK - Die USA steuern mit geballter diplomatischer Macht einen zweiten Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un an. Nach der ersten Zusammenkunft am 12. Juni in Singapur soll es möglicherweise noch in diesem Jahr einen zweiten Gipfel geben, sagte US-Außenminister Mike Pompeo am Montag am Rande der UN-Vollversammlung in New York. Er werde selbst noch in diesem Jahr nach Pjöngjang fliegen, um den Gipfel vorzubereiten, sagte Pompeo. Trump hatte zuvor gesagt, er rechne mit einem Treffen mit Kim "recht bald". USA wollen zweiten Gipfel mit Trump und Kim Jong Un (Wirtschaft, 24.09.2018 - 18:07) weiterlesen...

Milliarden-Entlastungen für Bürger und Unternehmen in Frankreich. Laut dem am Montag vom Wirtschafts- und Finanzministerium vorgelegten Budgetentwurf sollen die Abgaben der Privathaushalte im kommenden Jahr um sechs Milliarden Euro sinken. Wirtschaftsminister Bruno Le Maire sagte, Ziel des Haushalts sei es, eine "neue französische Blüte" zu schaffen. PARIS - Die französische Regierung verspricht Bürgern und Unternehmen für das kommende Jahr Milliarden-Entlastungen bei Steuern und Sozialabgaben. (Wirtschaft, 24.09.2018 - 17:59) weiterlesen...

WDH/Kanzlerin Merkel: Briten sollten EU in Freundschaft verlassen (Wort vervollständigt) (Wirtschaft, 24.09.2018 - 17:56) weiterlesen...