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Vermischtes, Verband der Zoologischen G?rten (VdZ)

Berlin - Die wissenschaftlich geleiteten Zoos haben ihr Artenschutzengagement deutlich verst?rkt.

21.05.2021 - 13:43:00

Positive Bilanz zum Tag der biologischen Vielfalt / Zoos verst?rken Artenschutzengagement deutlich. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die der Verband der Zoologischen G?rten mit seinen Mitgliedern unternommen hat.

Berlin - Die wissenschaftlich geleiteten Zoos haben ihr Artenschutzengagement deutlich verst?rkt. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die der Verband der Zoologischen G?rten mit seinen Mitgliedern unternommen hat. Demnach unterst?tzen die Zoos Artenschutzprojekte f?r wild lebende bedrohte Tierarten und ihre Lebensr?ume in insgesamt 170 Projekten und 61 L?ndern. Alle Ergebnisse kann man in der neuen Brosch?re nachlesen, die der Verband zum morgigen Internationalen Tag der biologischen Vielfalt herausgibt.

"Wir freuen uns sehr, dass unser Beitrag zum Erhalt bedrohter Tierarten in unseren Zoos und der Wildnis derartig gro? ist", sagt Volker Homes, Gesch?ftsf?hrer des Verbandes der Zoologischen G?rten (VdZ). "Damit reihen wir uns in die Gemeinschaft der gro?en Naturschutzorganisationen ein." So f?hrt die neue Brosch?re "Artenschutzzentrum Zoo" etliche Arten auf, die nur in Zoos ?berleben konnten. Dazu z?hlen unter anderem die S?belantilope, der Miluhirsch und die Socorrotaube. Ohne die Haltung in menschlicher Obhut w?ren sie genau wie der Europ?ische Wisent l?ngst f?r immer von der Erde verschwunden.

Erfreulich ist auch die Anzahl der zuletzt ausgewilderten Tiere. In den Jahren 2018 und 2019 gingen aus den Zoos des Verbandes mehr als 3.500 Tiere in die Wildnis; zumeist einheimische Arten wie der Europ?ische Feldhamster und die Europ?ische Sumpfschildkr?te. "Auswilderung kommt zur Anwendung, wenn andere Ma?nahmen zur Stabilisierung der jeweiligen Population nicht mehr rechtzeitig wirken", sagt die stellvertretende VdZ-Gesch?ftsf?hrerin Dr. Julia K?gler. "Wichtig ist, dass sie nur unternommen werden kann, wenn gesicherte Lebensr?ume f?r die Tiere zur Verf?gung stehen. Die sind aber leider nur noch begrenzt verf?gbar."

Durch ihre Kernaufgabe, die Pflege und Zucht bedrohter Arten, stellen die 71 VdZ-Zoos tragende S?ulen der Europ?ischen Erhaltungszuchtprogramme dar. Mehr als 400 bedrohte Arten profitieren von der Arbeit der VdZ-Zoos. Besonderen Wert haben, wie die neue Brosch?re verdeutlicht, dabei auch Bildungsprogramme und die Forschung an bedrohten Arten. Denn nur wenn klar ist, wie sich bestimmte Arten vermehren und die Menschen durch Aufkl?rung im Zoo ihr Verhalten ?ndern, dann wird sich die Lebensvielfalt auch k?nftig erhalten lassen.

?ber den VdZ

Der Verband der Zoologischen G?rten (VdZ) e.V. mit Sitz in Berlin ist die f?hrende Vereinigung wissenschaftlich geleiteter Zoologischer G?rten mit Wirkungsschwerpunkt im deutschsprachigen Raum. Der 1887 gegr?ndete VdZ ist der weltweit ?lteste Zoo-Verband und gab den Ansto? zur Gr?ndung des Weltzooverbandes (WAZA). Aktuell geh?ren zum VdZ 71 Mitgliedszoos in Deutschland, Schweiz, ?sterreich und Spanien.

Pressekontakt:

Kontakt Sebastian Scholze, Leiter Kommunikation ( mailto:sebastian.scholze@vdz-zoos.org; 0175-2731955)

@ presseportal.de