Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

BERLIN - Die Unternehmen in Deutschland werden einer Studie zufolge familienfreundlicher.

17.09.2019 - 06:33:38

Umfrage: Firmen werden familienfreundlicher. Wie eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des Bundesfamilienministeriums unter Beschäftigten und Managern ergab, bewerteten im Jahr 2018 sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer die Familienfreundlichkeit ihrer Firmen positiver als noch drei Jahre zuvor.

Zwar sind mit 45,9 Prozent immer noch weniger als die Hälfte der Personalchefs und nur 39,4 Prozent der Beschäftigten der Meinung, ihre Firma habe eine ausgeprägt familienfreundliche Unternehmenskultur. Aber in der Bewertung gab es einen Anstieg von 4,7 bzw. 3,3 Prozentpunkten im Vergleich zur Befragung 2015.

Mehr Firmen als noch vor drei Jahren sagen von sich, sie böten Teilzeitmodelle, Home Office oder Auszeiten - sogenannte Sabbaticals - an. Die Zahl der Manager, die der Meinung sind, familienfreundliche Maßnahmen seien für ihr Unternehmen wichtig, ist ebenso gestiegen. Zudem sagen mehr Firmen, sie würden männliche Mitarbeiter ausdrücklich ermutigen, in Elternzeit zu gehen.

Die Befragung zeigt aber auch, wo es noch hakt: Knapp 43 Prozent der Beschäftigten würden die angebotenen familienfreundlichen Maßnahmen in ihrer Firma gern stärker nutzen, tun das aber nicht, weil sie unter anderem Karrierenachteile befürchten oder auch Missgunst bei den Kollegen.

Zudem gibt es große Unterschiede in der Wahrnehmung, wie familienfreundlich die Unternehmen wirklich sind: 88 Prozent der Personalchefs sind der Meinung, Beschäftigte mit und ohne Familie haben in ihrer Firma gleiche Aufstiegschancen, bei den Beschäftigten sehen das nur 64 Prozent so. Ähnlich groß ist der Unterschied bei der Frage, ob die Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine Selbstverständlichkeit im Unternehmen sei - 86 Prozent der Manager sagen ja, aber nur 62 Prozent der Mitarbeiter.

Familienministerin Franziska Giffey (SPD) appellierte an die Wirtschaft, sich noch mehr für Familienfreundlichkeit zu engagieren. In Zeiten von Fachkräftemangel sei das nicht "nice to have", sondern ein Wettbewerbsvorteil, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. "Wir sollten in Deutschland dahin kommen, dass die Familienbelange der Beschäftigten als Teil der Personalstrategie in Unternehmen fest verankert werden."

IW-Chef Michael Hüther sagte, "Unternehmen sind sich der Bedeutung einer familienfreundlichen Personalpolitik für ihre Arbeitgeberattraktivität bewusst - mehr und mehr auch mit Blick auf die Beschäftigten, die heute (noch) keine familiär bedingten Betreuungspflichten erfüllen müssen". Zunehmend würden auch die Väter in den Blick geraten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Deutschland und Frankreich wollen Schutz von geistigem Eigentum. Die im Frühjahr auf EU-Ebene verabschiedete Reform sei eine gute Sache, aber es müsse künftig schnellere Sanktionsmechanismen geben, falls sich jemand nicht daran halte, forderte Frankreich Präsident Emmanuel Macron am Mittwoch in Toulouse nach Abschluss des Deutsch-Französischen Ministerrates. Einige Akteure wie Google würden sich nicht an die geschaffenen Regeln halten. Frankreich und Deutschland seien entschlossen, die neue Regelung umzusetzen. TOULOUSE - Deutschland und Frankreich wollen geistiges Eigentum in Europa schützen und Internetgiganten wie Google die Stirn bieten. (Boerse, 16.10.2019 - 19:24) weiterlesen...

Macron geht von baldiger Brexit-Lösung aus. Er glaube, dass eine entsprechende Vereinbarung gerade fertiggestellt werde, sagte Macron am Freitag bei der Pressekonferenz zum Deutsch-Französischen Ministerrat in Toulouse. "Die Nachrichten aus Brüssel könnten schlechter sein", fügte Bundeskanzlerin Angela Merkel hinzu. Die EU und Großbritannien hatten am Mittwoch versucht, letzte Hürden vor einer Brexit-Einigung abzuräumen. Ziel war ein Vertragsentwurf, den der EU-Gipfel in Brüssel an diesem Donnerstag oder Freitag billigen könnte. Ein Abschluss der Verhandlungen verzögerte sich jedoch im Laufe des Tages immer weiter. TOULOUSE - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hält eine baldige Brexit-Lösung für möglich. (Wirtschaft, 16.10.2019 - 19:09) weiterlesen...

Macron: Berlin und Paris einigen sich auf Regeln für Rüstungsexporte. Es gebe dazu eine "wichtige Vereinbarung", die rechtlich bindend sei, teilte Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron am Mittwoch in Toulouse nach Abschluss des Deutsch-Französischen Ministerrates mit. TOULOUSE - Nach einem langen Ringen haben sich Berlin und Paris auf gemeinsame Regeln für Rüstungsexporte geeinigt. (Boerse, 16.10.2019 - 19:07) weiterlesen...

Merkel und Macron wollen Klimaschutz-Politik der EU vorantreiben. In einer Erklärung nach dem deutsch-französischen Ministerrat in Toulouse heißt es, beide Länder wollten, dass die Europäische Union bis zum Jahr 2050 CO2-Neutralität erreiche. Es sollten Wege ausgelotet werden, um eine sogenannte EU-Grenzausgleichssteuer einzuführen. Diese solle WTO-konform sei, also mit den Regeln der Welthandelsorganisation übereinstimmen. TOULOUSE - Deutschland und Frankreich wollen die Klimaschutz-Politik der Europäischen Union vorantreiben. (Wirtschaft, 16.10.2019 - 19:07) weiterlesen...

Berlin und Paris wollen gemeinsamen Ausstieg aus Kükentöten. Das vereinbarten Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) und ihr Kollege Didier Guillaume am Mittwoch am Rande des deutsch-französischen Ministerrats in Toulouse. Dafür soll nach Angaben des deutschen Ministeriums auch ein Fahrplan abgestimmt werden. Ziel sei, bis Ende 2021 aus dem Kükentöten auszusteigen. BERLIN/TOULOUSE - Deutschland und Frankreich wollen beim geplanten Ausstieg aus dem umstrittenen Massentöten männlicher Küken gemeinsam vorgehen. (Boerse, 16.10.2019 - 18:36) weiterlesen...

Trump verteidigt geplante US-Strafzölle auf Importe aus EU. Der Schritt sei lediglich ein Ausgleich dafür, dass die USA zuvor lange von der EU benachteiligt worden seien, sagte Trump am Mittwoch bei einem Treffen mit dem italienischen Präsidenten Sergio Mattarella im Weißen Haus. "Deshalb sollte es keine Vergeltung geben", betonte er mit Blick auf eine mögliche Gegenreaktion der Europäer. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat die geplanten milliardenschwere US-Strafzölle auf EU-Importe verteidigt. (Boerse, 16.10.2019 - 18:20) weiterlesen...