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BERLIN - Die SPD im Bundestag will für den Ausbau der erneuerbaren Energien einen Pakt zwischen Bund und allen Ländern schließen.

29.01.2020 - 15:51:35

Miersch fordert Bund-Länder-Pakt zum Ökostrom-Ausbau. "Was wir brauchen, sind Akzeptanz und Planungssicherheit über mehrere Legislaturperioden hinweg", sagte Fraktionsvize Matthias Miersch der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. "Deshalb sollten wir uns alle an einen Tisch setzen." Am Ende müsse ein Bund-Länder-Pakt stehen wie beim CO2-Preis im Dezember. "Dabei müssen Bund, Länder und auch die Kommunen eingebunden werden", sagte Miersch.

hatte erst vor wenigen Tagen darauf hingewiesen, dass wegen nach wie vor eher hoher Lagerbestände in der Chipbranche eine Nachfragebelebung vor dem zweiten Halbjahr eher unwahrscheinlich erscheine und die Preise zudem unter Druck stünden.

So hatten der Handelsstreit zwischen den USA und China, die Probleme der Autobranche, aber auch eine Abkühlung der Investitionen in die Cloud-Infrastruktur sowie schlechtere Smartphone-Verkäufe großen Chipkonzernen 2019 zu schaffen gemacht. Das schlug auch auf Siltronic durch, das Wafer - runde Scheiben aus Silizium - herstellt, die die Chipproduzenten weiterverarbeiten.

Zwar hatte Siltronic den Umsatz in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres im Quartalsvergleich erstmals 2019 leicht gesteigert, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) fiel dennoch wegen rückläufiger durchschnittlicher Verkaufspreise noch ein wenig weiter.

Mit Blick auf das Gesamtjahr übertraf die Beteiligung von Wacker Chemie dennoch die vom Unternehmen zur Verfügung gestellten durchschnittlichen Analystenschätzungen. Der Umsatz sank auf Basis vorläufiger Zahlen 2019 um fast 13 Prozent auf 1,27 Milliarden Euro. Das Ebitda sackte im Vergleich zum besonders starken Vorjahr um etwas mehr als 30 Prozent auf 409 Millionen Euro ab.

Der auch mit Blick auf die Dividende wichtige Netto-Mittelzufluss (Netto Cashflow) sank auf 81 nach 240,4 Millionen Euro vor einem Jahr. Wie viel Siltronic dieses Jahr an die Aktionäre ausschütten will sowie Details zum Jahresausblick dürfte dann im Zuge der Veröffentlichung der vollständigen Bilanz am 9. März bekannt gegeben werden.

Analysten rechnen aktuell im Schnitt mit einer Dividende von etwas mehr als 3 Euro je Aktie. Das wären zwar 2 Euro weniger als ein Jahr zuvor, entspräche auf dem derzeitigen Kursniveau aber einer Dividendenrendite von mehr als drei Prozent.

Das trübere Geschäftsumfeld hatte auch beim Aktienkurs Spuren hinterlassen. Vom Rekordhoch von 160,55 Euro im Frühjahr 2018 bis zum Mehrjahrestief von 49,13 Euro im Juni 2019 war es um fast 70 Prozent abwärts gegangen, bevor der Kurs sich fing und zur Erholung ansetzte.

Diese setzte sich nach der Vorlage der Eckdaten für 2019 fort: Nach einem Kursrücksetzer zum Handelsstart drehten die Papiere schnell in die Gewinnzone und stiegen an der MDax-Spitze um zuletzt rund 13 Prozent auf 102,20 Euro. Rückenwind dürften dabei auch Quartalszahlen von Apple geliefert haben. So sahen Händler in den starke Zahlen und der erhöhten Prognose des iPhone-Konzerns positive Vorgaben für die Halbleiterbranche.

@ dpa.de