Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

BERLIN - Die Schuldenbremse kann nach den Worten von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) bei guter konjunktureller Entwicklung möglicherweise schon 2022 oder 2023 wieder eingehalten werden.

22.06.2020 - 16:39:25

Scholz: Bei guter Konjunktur Schuldenbremse schon 2022 wieder möglich. Scholz sagte am Montag in Berlin nach einer Sitzung des Stabilitätsrates von Bund und Ländern, wenn die Konjunkturprognosen gut seien, könne man wirtschaftlich spätestens Ende nächsten, Anfang übernächsten Jahres wieder auf einem Vorkrisenniveau sein und dann von der Aussetzung der Schuldenbremse wegkommen.

Allerdings gehe die Bundesregierung bei ihren Prognosen vorsichtig vor, weil die Tendenzen in der Welt, weil der Welthandel und der nationale Handel nicht so zu prognostizieren seien, wie dies normalerweise der Fall sei, sagte Scholz. Es werde in diesem Jahr jedenfalls nochmals eine Extra-Steuerschätzung geben, bevor der Haushalt für das kommende Jahr aufgestellt werde, "und dann ist definitiv eine Aussage auch für die fernere Zukunft möglich".

Die Bundesregierung brachte inzwischen einen zweiten Nachtragshaushalt von 62,5 Milliarden Euro auf den Weg, womit die geplante Neuverschuldung für das laufende Jahr auf 218,5 Milliarden Euro steigt. Die Schuldenquote wird damit von unter 60 auf rund 77 Prozent steigen. Die Schulden sollen ab 2023 innerhalb von 20 Jahren wieder abgebaut werden. Einen ersten Nachtragshaushalt über 156 Milliarden Euro hatte das Parlament bereits Ende März verabschiedet und dafür auch die Schuldenbremse im Grundgesetz ausgesetzt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Erste Staats-Milliarde bei Lufthansa eingetroffen. Gut eine Woche nach Zustimmung der Hauptversammlung zu dem Rettungspaket hat der MDax -Konzern die erste Tranche von rund einer Milliarde Euro aus dem KfW-Kredit abgerufen, wie ein Sprecher am Samstag in Frankfurt erklärte. Der Zeitpunkt zum Abruf der zwei weiteren Milliarden aus dem Kredit der staatlichen Bank stehe noch nicht fest und könne von der Lufthansa bestimmt werden. FRANKFURT - Bei der Lufthansa sind erste Finanzmittel aus der deutschen Staatshilfe eingetroffen. (Boerse, 04.07.2020 - 12:43) weiterlesen...

Bonpflicht ärgert niedersächsische Bäckerzunft. Die Bons bleiben in vielen Bäckerfilialen gleich hinter der Theke, wo sie dann in den Korb oder auch sofort in den Mülleimer fliegen. "Totaler Quatsch", schimpft eine Verkäuferin in Bremen. "Nicht mal jeder Zehnte nimmt den Bon mit", schätzt sie. Ein halbes Jahr nach Einführung der Bonpflicht zieht die Bäckerzunft ein vernichtendes Fazit. HANNOVER - Auf der gläsernen Ladentheke findet der Korb für die Bons wegen der Plexiglasscheiben zum Schutz vor dem Corona-Virus neuerdings kaum noch Platz. (Boerse, 04.07.2020 - 12:20) weiterlesen...

Werkstattlöhne von Menschen mit Behinderung sollen geschützt werden. Um die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie in diesem Bereich gering zu halten, haben Bund und Länder die Abgaben an den Ausgleichsfonds des Bundes reduziert, wie das bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales am Samstag mitteilte. MÜNCHEN - Die Verdienste von Menschen mit Behinderung, die in Werkstätten arbeiten, sollen besser gesichert werden. (Wirtschaft, 04.07.2020 - 12:03) weiterlesen...

Lettland: EU-Kommission genehmigt Staatshilfe für Air Baltic. Das Eigenkapital der von dem Deutschen Martin Gauss geführten Fluglinie kann damit von der Regierung in Riga mit bis zu 250 Millionen Euro unterstützt werden. Die Rekapitalisierungsmaßnahme werde Air Baltic dabei helfen, die von der Corona-Pandemie ausgelöste Krise zu überstehen, hieß es einer Mitteilung der EU-Kommission vom Freitagabend. RIGA - Die Wettbewerbshüter der EU-Kommission haben eine staatliche Finanzspritze für die lettische Fluggesellschaft Air Baltic genehmigt. (Wirtschaft, 04.07.2020 - 11:27) weiterlesen...

Niedersächsische Bäcker: Bonpflicht bleibt ein 'Bürokratiemonster'. Nur maximal drei Prozent der Kunden würden den Beleg mitnehmen. "Für uns Bäcker bleibt die Bonpflicht ein Bürokratiemonster", sagte die Landesbeauftragte für Öffentlichkeitsarbeit des Bäckerinnungsverbandes Niedersachsen/Bremen, Babette Lichtenstein van Lengerich, der Deutschen Presse-Agentur Bons aus Thermopapier müssten gesammelt und als Sondermüll entsorgt werden. Digitale Lösungen mit QR-Code seien zwar eine Möglichkeit, aber mit Kosten verbunden und würden nur von einem verschwindend geringen Teil der Betriebe genutzt. Aufgrund der Corona-Krise hätten die Bäcker derzeit ganz andere Sorgen. HANNOVER - Ein halbes Jahr nach Einführung der Belegausgabepflicht zieht die Bäckerzunft ein vernichtendes Fazit. (Boerse, 04.07.2020 - 11:24) weiterlesen...

Spanien stellt weitere 50 Milliarden an Corona-Hilfen bereit. 40 Milliarden seien als staatliche Kreditgarantien vorgesehen, um Investitionen in umweltgerechte Techniken sowie die Digitalisierung zu fördern, meldete die Nachrichtenagentur Europa Press am Freitag. Ein Fonds mit 10 Milliarden Euro solle Unternehmen unter die Arme greifen, die wegen Corona in Zahlungsschwierigkeiten geraten. MADRID - Die linke spanische Regierung hat ein weiteres Hilfspaket im Umfang von 50 Milliarden Euro zur Ankurbelung der von der Corona-Krise gebeutelten Wirtschaft des Landes aufgelegt. (Wirtschaft, 03.07.2020 - 15:31) weiterlesen...