Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Deutschland, Volkswirtschaft

BERLIN - Die neue Juso-Chefin Jessica Rosenthal hat vorgeschlagen, Lehramtsstudentinnen und -studenten in der Corona-Krise als zusätzliche Lehrer einzusetzen.

09.01.2021 - 08:52:33

Juso-Chefin: Studenten in Coronazeit als zusätzliche Lehrer einsetzen. So könnten kleinere Lerngruppen gebildet und die Infektionsgefahr verringert werden, sagte die 28-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. "Wir können die Studierenden einstellen, die ja sowieso oft gerade ihre Nebenjobs verloren haben." Bund und Länder sollten Hotels und Messegelände anmieten und die Klassen aufteilen.

Zuletzt war kontrovers diskutiert worden, ob es in einigen Schulen oder zumindest ausgewählten Klassen trotz der hohen Infektionszahlen wieder Präsenzunterricht vor Ort geben soll. In mehreren Bundesländern soll dies trotz wachsender Proteste noch im Januar zumindest für Abschlussklassen gelten.

Rosenthal forderte eine wissenschaftlich fundierte Prüfung, welche Infektionsgefahr von den neuen Virusmutationen in den Schulen ausgeht

- und zwar vor dem 25. Januar, wenn Bund und Länder über weitere

Maßnahmen entscheiden wollen. "Aus meiner Sicht muss das Recht auf Bildung immer an allererster Stelle stehen und genauso müssen wir auch diskutieren", sagte sie. Schon jetzt müsse man aus der Corona-Krise lernen und direkt mehr Lehrerinnen und Lehrer einstellen. "Wir brauchen doch sowieso mehr Personal im Bildungsbereich. Das können wir jetzt schon machen", betonte sie.

Derzeit wird aus Sicht der Juso-Chefin für eine sichere Öffnung der Schulen zu wenig getan: "Wo sind denn die FFP2-Masken, wo sind denn die Schnelltests, wo sind die angemieteten Räume, wo ist das zusätzliche Personal", fragte Rosenthal, die selbst Lehrerin ist und seit dem vergangenen Jahr an einer Bonner Schule unterrichtet. "Das wäre alles möglich", betonte sie. "Wir haben in dieser Krise ja gesehen, dass man auch pragmatische Lösungen finden kann. Das ginge, wenn man die Mittel bereitstellt, so wie bei der Lufthansa oder Tui."

Dabei wolle sie kein Gegeneinander zwischen Hilfen für Unternehmen und Schulen heraufbeschwören. Aber: "Es ist jetzt einfach nötig, nicht auf das Geld zu schauen, sondern auf das Wohl der Kinder und Jugendlichen", forderte die am Freitag gewählte Juso-Chefin. Bereits in ihrer ersten Rede als Vorsitzende hatte Rosenthal kritisiert, dass trotz hoher Infektionszahlen zu viele Beschäftigte noch immer täglich ins Büro fahren müssen. Homeoffice dürfe für die Unternehmen nicht freiwillig sein. Firmen, deren Angestellte nicht von zuhause arbeiten könnten, sollten auch eine dreiwöchige Freistellung ermöglichen - "besonders dann, wenn Kinder betreut werden oder man zur Risikogruppe zählt", sagte sie der dpa.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Börse Frankfurt-News: Selektiv optimistisch. Im Rentenbereich überzeugen kurzlaufende US-Staatsanleihen. FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) - ETF-Anleger schwimmen auf der grünen Welle und erkennen Aufwärtspotenzial in Value-Aktien, Werte der Grundstoffe-Industrie sowie der Finanzbranche. (Boerse, 20.01.2021 - 14:55) weiterlesen...

Biontech: Corona-Impfstoff schützt wahrscheinlich auch vor Variante. Darauf deutet eine Labor-Studie der beiden Unternehmen hin. Ein deutscher Experte findet die Daten überzeugend, bislang wurden sie aber nicht in einem begutachteten Fachjournal veröffentlicht. MAINZ - Der Impfstoff von Biontech und Pfizer dürfte auch vor der Corona-Variante B.1.1.7 schützen. (Boerse, 20.01.2021 - 14:53) weiterlesen...

Brinkhaus: Homeoffice-Regeln dürfen kein Bürokratiemonster werden. Beim Thema Homeoffice müsse man aber "aufpassen, dass wir kein Bürokratiemonster kriegen", sagte Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus am Mittwoch vor einer Video-Schaltkonferenz der Unionsfraktion, bei der Kanzlerin Angela Merkel und Gesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) über die Beschlüsse vom Dienstagabend berichten wollten. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt betonte, es sei klar, dass beim Homeoffice kein individueller und einklagbarer Rechtsanspruch entstehe. BERLIN - Die Spitze der Unionsfraktion im Bundestag hat sich hinter die jüngsten Bund-Länder-Beschlüsse im Kampf gegen die Corona-Pandemie gestellt. (Wirtschaft, 20.01.2021 - 14:52) weiterlesen...

EIB-Chef Hoyer: Pandemie drückt 'riesige Delle' in Investitionen. Etwa 45 Prozent der EU-Unternehmen würden ihre Investitionen wegen der Krise zurückfahren, sagte EIB-Chef Werner Hoyer am Mittwoch in Luxemburg mit Blick auf einen Bericht der Bank. Nur sechs Prozent rechneten mit höheren Investitionen. LUXEMBURG - Die Europäische Investitionsbank warnt vor einem drastischen Rückgang von Investitionen in Europa als Folge der Corona-Pandemie. (Wirtschaft, 20.01.2021 - 14:43) weiterlesen...

Verdi bahnt Streiks in Call-Centern der Deutschen Bank an. FRANKFURT/BERLIN/ESSEN - Der Deutschen Bank drohen im Tarifkonflikt mit Verdi unbefristete Streiks in ihren Call-Centern. An diesem Donnerstag beginnt nach Angaben der Gewerkschaft eine Urabstimmung unter ihren Mitgliedern, die bis einschließlich 28. Januar laufen soll. "Ich rechne mit hoher Beteiligung und einem klaren Votum für einen Streik", sagte Verdi-Verhandlungsführer Roman Eberle am Mittwoch auf Nachfrage. Ein unbefristeter Streik könnte unmittelbar nach Auszählung der Urabstimmung beginnen. Verdi bahnt Streiks in Call-Centern der Deutschen Bank an (Boerse, 20.01.2021 - 14:42) weiterlesen...

Italiens Premier Conte kämpft mit Minderheitsregierung weiter. Nach einer am Dienstag knapp überstandenen Vertrauensfrage sucht Conte nun für seine Minderheitsregierung in Rom neue Helfer. 2019 hatte er seinen Ex-Innenminister Matteo Salvini übertrumpft. ROM - Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte hat als politischer Quereinsteiger zum zweiten Mal den Koalitionsbruch eines Kontrahenten siegreich überlebt: Der 56 Jahre alte Jura-Professor wies im Machtpoker um EU-Corona-Hilfen Ex-Premier Matteo Renzi in die Schranken. (Wirtschaft, 20.01.2021 - 14:42) weiterlesen...