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BERLIN - Die Nachfrage nach Elektroautos ist weiter verhalten - der Energieverband BDEW will nun mit einem bundesweiten Aktionstag für die Elektromobilität werben.

06.09.2019 - 11:16:25

Energieverband wirbt für Ausbau der Elektromobilität. Dabei solle auch mit Vorurteilen aufgeräumt werden, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Freitag mitteilte.

So werde oft behauptet, es gebe nicht genug Strom für eine große Anzahl von E-Autos. Das Gegenteil sei richtig, so der Verband. E-Autos seien sehr effizient. Bundesweit beteiligen sich mehr als 60 Energieversorger an dem Aktionstag am Freitag und Samstag.

Eon -Chef Johannes Teyssen erklärte, als größter deutscher Netzbetreiber trage Eon eine besondere Verantwortung, damit der Umstieg auf Elektromobilität gelinge. Der Konzern sei selbst auf rasant steigende Neuzulassungen gut vorbereitet. "An unseren Stromnetzen wird die Elektromobilität sicher nicht scheitern."

Eine neue repräsentative BDEW-Umfrage zeigt laut Verband, dass nur knapp 25 Prozent der Befragten erwarten, dass Elektroautos innerhalb der nächsten 5 Jahre zum normalen Straßenbild gehören werden. Es könnten sich aber immerhin fast 25 Prozent vorstellen, innerhalb der nächsten 5 Jahre ein Elektroauto zu kaufen. Der BDEW betonte, die Zahl der Ladesäulen für E-Autos steige stetig.

Im ersten Halbjahr 2019 stiegen die Neuzulassungen von Elektroautos zwar deutlich an, aber auf einem immer noch überschaubaren Niveau. Die Zahl der neu zugelassenen Hybridautos erhöhte sich nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes um fast 70 Prozent auf rund 103 000 Fahrzeuge. Hybridautos kombinieren einen E-Antrieb mit einem Verbrennungsmotor. Die Zahl der reinen E-Autos wuchs um 80 Prozent auf rund 31 000 Wagen. Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten rund 1,85 Millionen Autos neu zugelassen.

Deutlich mehr E-Fahrzeuge in den kommenden Jahren sind immens wichtig, damit Autobauer strengere CO2-Grenzwerte bis 2030 einhalten können. Außerdem geht es darum, Klimaziele zu erreichen. Eine Regierungskommission hatte als Ziel formuliert, dass bis 2030 zehn Millionen Elektro-Pkw notwendig sind.

@ dpa.de