Haushalt, Steuern

BERLIN - Die Menschen in Berlin und Brandenburg müssen sich wegen der Tarifauseinandersetzung im Öffentlichen Dienst auch in der kommenden Woche auf Aktionen und Warnstreiks einstellen.

08.04.2018 - 14:30:25

Wieder Warnstreiks im öffentlichen Dienst von Berlin und Brandenburg. Geplant seien kurze, maximal zweitägige Arbeitsniederlegungen sowie Kundgebungen im Umkreis der bestreikten Betriebe und Dienststellen, kündigte der Verdi-Landesbezirk Berlin-Brandenburg am Sonntag in Berlin an.

So sind am Dienstagvormittag die Stadtverwaltungen Schwedt, Eberswalde, Prenzlau, die Kreisverwaltung Barnim und das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde zum Ausstand aufgerufen. Bei einer Kundgebung in Schwedt rechnet die Gewerkschaft mit 130 Teilnehmern. Bis zu 1000 Teilnehmer von Bundesverwaltungen, Rentenversicherungsträgern und der Arbeitsverwaltung, Charité, Vivantes sowie Wissenschaftseinrichtungen sollen es bei einer Kundgebung vor dem Bahnhof Friedrichstraße in Berlin werden.

Am Mittwoch stehen die Stadtverwaltung von Frankfurt/Oder, die Stadt- und Kreisverwaltung Neuruppin sowie die Sparkassen von Strausberg, am Donnerstag die Stadtverwaltungen Potsdam und Cottbus auf dem Programm.

Die Gewerkschaften fordern für die 2,3 Millionen Beschäftigten in Bund und Kommunen sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro pro Monat. Für Auszubildende und Praktikanten soll über eine Erhöhung um 100 Euro monatlich verhandelt werden. Die Arbeitgeber lehnen den geforderten Mindestbetrag ab.

Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 15. und 16. April geplant.

@ dpa.de

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