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BERLIN - Die Linke im Bundestag fordert bessere Abfederungen für Beschäftigte beim Strukturwandel am Arbeitsmarkt hin zu mehr Dienstleistungen.

08.08.2021 - 13:48:29

Linke fordert bessere Abfederung bei Strukturwandel am Arbeitsmarkt. Dies werde leider oft begleitet von einem höheren Anteil prekärer Arbeit wie Minijobs und niedrigerer Entlohnung, sagte die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linke-Fraktion, Sabine Zimmermann, der Deutschen Presse-Agentur. "Die Bundesregierung muss hier deutlich mehr für gute und existenzsichernde Arbeit tun." Dazu gehörten ein deutlich höherer Mindestlohn und eine Stärkung der Tarifbindung - auch, indem Tarifverträge leichter für ganze Branchen für allgemeinverbindlich erklärt werden könnten.

Laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage Zimmermanns gab es im Verarbeitenden Gewerbe im vergangenen Jahr knapp 7,2 Millionen Beschäftigte - im Jahr 2000 waren es noch 7,8 Millionen gewesen. Im selben Zeitraum stieg die Beschäftigtenzahl im Dienstleistungsbereich von 21 Millionen auf 27,5 Millionen.

Verdienstunterschiede zwischen beiden Bereichen seien gewachsen, erläuterte die Linke-Fraktion. So lag das mittlere Entgelt (Median) von sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe 2020 bei 3853 Euro brutto - und bei 3313 Euro im Dienstleistungsbereich. Dort betrug der Minijob-Anteil den Angaben zufolge 13,76 Prozent, im verarbeitenden Gewerbe 4,6 Prozent.

Zimmermann kritisierte, allein von einem Minijob könne niemand eigenständig leben. Minijobs müssten daher in existenzsichernde sozialversicherungspflichtige Beschäftigung überführt werden. "Der langfristige Wandel am Arbeitsmarkt darf nicht zu einer Absenkung von Standards führen", mahnte die Linke-Politikerin.

@ dpa.de

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