Regierungen, Deutschland

BERLIN - Die große Mehrheit der Bundesbürger traut der SPD einer Umfrage zufolge nicht zu, in den Koalitionsverhandlungen mit der Union noch stark zusätzliche eigene Akzente setzen zu können.

26.01.2018 - 05:17:25

Mehrheit traut SPD in Koalitionsverhandlungen wenig zu. 58 Prozent der Wahlberechtigten erwarten nur wenige Veränderungen am bereits erreichten Sondierungskompromiss, 14 Prozent sogar gar keine Veränderungen, wie aus dem jüngsten "Deutschlandtrend" für das ARD-"Morgenmagazin" (Freitag) hervorgeht. Dagegen denken 18 Prozent, dass die SPD viele ihrer Forderungen durchsetzen kann. Vier Prozent erwarten, dass alle Forderungen durchgesetzt werden.

Die Verhandlungen von Union und SPD sollen an diesem Freitag beginnen. Die SPD will vor allem Nachbesserungen in der Arbeitsmarkt-, Gesundheits- und Flüchtlingspolitik erreichen.

Wäre am kommenden Sonntag Bundestagswahl, käme die SPD der Umfrage zufolge nur noch auf 19 Prozent. Im Vergleich zum "Deutschlandtrend" vom 4. Januar verliert die SPD zwei Prozentpunkte und kommt somit auf den niedrigsten Wert, den Infratest dimap seit Beginn des "Deutschlandtrend" im November 1997 gemessen hat. Die Union würde unverändert 33 Prozent erreichen, die AfD 12 Prozent (minus ein Prozentpunkt), die Grünen kämen auf 11 Prozent sowie FDP und Linke auf je zehn Prozent (je plus ein Prozentpunkt).

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Bundesinstitut beklagt im Glyphosat-Streit deutsche Angst vor Chemie. "Wir Deutschen neigen zur Verklärung der Natur. Schlecht ist eben das, was nicht natürlich, sondern menschengemacht ist", sagte der Risikoforscher Andreas Hensel der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwoch). OSNABRÜCK - Der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung hat vor dem Hintergrund des Streit um den Unkraftvernichter Glyphosat eine tiefsitzende Angst der deutschen Gesellschaft vor Chemie beklagt. (Boerse, 21.02.2018 - 06:22) weiterlesen...

Nordkoreaner zeigten Pence kalte Schulter - Geheimtreffen abgesagt. Die Sprecherin des Washingtoner Außenministeriums, Heather Nauert, bestätigte auf Twitter einen entsprechenden Bericht der "Washington Post" vom Mittwoch und bedauerte, dass die Nordkoreaner die Gelegenheit nicht ergriffen hätten. Pence habe bei dem Treffen die Notwendigkeit unterstreichen wollen, dass Nordkorea sein Atomwaffen- und Raketenprogramm aufgeben müsse. PYEONGCHANG/WASHINGTON - In letzter Minute hat Nordkorea ein geplantes Geheimtreffen der Schwester von Machthaber Kim Jong Un mit US-Vizepräsident Mike Pence am Rande der Olympischen Winterspiele in Südkorea abgesagt. (Wirtschaft, 21.02.2018 - 05:57) weiterlesen...

Lega-Chef Salvini: Merkels Strategie hat Italien geschadet. "Angela Merkel ist im Ausland kritisiert worden, weil sie den Interessen der Union häufig die der deutschen Bürger und Wirtschaft vorzieht. Eine Strategie, die vielleicht für die Deutschen gut ist, die aber Italien geschadet hat", sagte der 44-Jährige Matteo Salvini der Deutschen Presse-Agentur in einem schriftlichen Interview. MAILAND - Die EU-Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Italien nach Ansicht des Chefs der rechtspopulistischen Lega-Partei Schaden zugefügt. (Wirtschaft, 21.02.2018 - 05:37) weiterlesen...

Nordkorea soll Treffen mit US-Vizepräsident Pence abgesagt haben. WASHINGTON - Nordkorea hat nach Angaben des Büros von Mike Pence kurzfristig ein hochrangiges Treffen mit dem Vize von US-Präsident Donald Trump bei den Olympischen Spielen im südkoreanischen Pyeongchang abgesagt. Demnach sollte Pence am 10. Februar mit Kim Yo Jong, der Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un, sowie dem protokollarischen Staatsoberhaupt Kim Yong Nam zusammentreffen, wie die "Washington Post" und andere US-Medien am Dienstag berichteten. Doch die Nordkoreaner hätten die Zusammenkunft nur wenige Stunden vor dem vereinbarten Termin abgesagt. Nordkorea soll Treffen mit US-Vizepräsident Pence abgesagt haben (Wirtschaft, 21.02.2018 - 05:32) weiterlesen...

Expertenkommission fordert neue Industriepolitik der EU. Dazu müsse die EU aber neue Schwerpunkte setzen und Milliarden zusätzlich in Forschung und Bildung stecken, heißt es in einem noch unveröffentlichten Bericht der Rüttgers-Kommission, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Das EU-Budget für Forschung und Innovation solle ab 2020 verdoppelt werden. BRÜSSEL - Europa hat aus Sicht einer EU-Expertenkommission unter dem früheren Forschungsminister Jürgen Rüttgers gute Chancen, gut bezahlte und dauerhafte Industriejobs zu halten und zurückzuholen. (Wirtschaft, 21.02.2018 - 05:20) weiterlesen...

Presse: Höhere Mindestlöhne für Gebäudereiniger und Dachdecker. DÜSSELDORF - Gebäudereiniger und Dachdecker sollen nach einem Zeitungsbericht rückwirkend zum 1. Januar einen höheren Mindestlohn bekommen. Das geht aus Verordnungen des Bundesarbeitsministeriums hervor, die an diesem Mittwoch vom Bundeskabinett gebilligt werden sollen. Die "Rheinische Post" (Mittwoch) zitiert daraus. Von der leichten Anhebung profitieren demnach rund 600 000 Gebäudereiniger und 60 000 Beschäftigte im Dachdecker-Handwerk. Presse: Höhere Mindestlöhne für Gebäudereiniger und Dachdecker (Wirtschaft, 21.02.2018 - 05:18) weiterlesen...