Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

BERLIN - Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 902 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet.

30.07.2020 - 18:24:30

Höchste Zahl seit Wochen: über 900 registrierte Corona-Neuinfektionen. Das ist die höchste Zahl seit Mai abgesehen vom lokalen Corona-Ausbruch beim Fleischfabrikanten Tönnies im Juni. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich somit mindestens 207 828 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI am Donnerstagnachmittag im Internet meldete (Datenstand 30.7., 0.00 Uhr). Wegen technischer Schwierigkeiten präsentierte das RKI die Zahlen ausnahmsweise erst am Nachmittag.

Die Zahl registrierter Neuinfektionen von 902 bedeutet für Juli einen Höchstwert. Bereits zuvor hatte das RKI aufgrund der gestiegenen Zahlen eine Trendumkehr in Deutschland befürchtet. Als Ursache für den Anstieg nannte RKI-Präsident Lothar Wieler am Dienstag Nachlässigkeit bei der Einhaltung der Verhaltensregeln. Ob es sich um den Beginn einer möglichen zweiten Welle handle, könne man nicht wissen. Bis vor einiger Zeit habe man es geschafft, die Fallzahlen stabil bei täglich neu gemeldeten 300 bis 500 Fällen zu halten.

In Deutschland starben nach den RKI-Angaben bislang 9136 mit dem Virus infizierte Menschen - seit dem Vortag kamen somit sechs neue Todesfälle hinzu. Bis Donnerstagmorgen hatten 191 800 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 29.7., 0.00 Uhr, in Deutschland bei 1,14 (Vortag: 1,25). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Zudem gibt das RKI ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert mit Datenstand 29.7., 0.00 Uhr, bei 1,13 (Vortag: 1,12). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Zahl der Toten in Beirut steigt nach Explosion auf 165 - 20 Vermisste. Etwa 20 Menschen würden weiterhin vermisst, teilte Libanons Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Die Zahl der Verletzten liegt demnach bei rund 6000. Die Suche nach Opfern in den Trümmern der Katastrophe geht weiter. BEIRUT - Eine Woche nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut ist die Zahl der Toten auf 165 gestiegen. (Wirtschaft, 11.08.2020 - 09:56) weiterlesen...

US-Außenminister Pompeo zu Mitteleuropa-Reise in Prag eingetroffen. Der republikanische Politiker landete am Dienstagmorgen auf dem Vaclav-Havel-Flughafen in Prag, wie im Fernsehen zu sehen war. Für den Nachmittag war unter anderem ein Brauereibesuch mit seinem tschechischen Kollegen Tomas Petricek im westböhmischen Pilsen (Plzen) geplant. Weitere Stationen sind Slowenien, Österreich und Polen. Deutschland gehört nicht dazu. PRAG - US-Außenminister Mike Pompeo hat in Tschechien seine mehrtägige Mitteleuropa-Reise begonnen. (Wirtschaft, 11.08.2020 - 09:25) weiterlesen...

Spannungen im Streit um Erdgas im östlichen Mittelmeer dauern an. Während der gesamten Nacht zum Dienstag bewegte sich das türkische Forschungsschiff "Oruc Reis" in einem Seegebiet, das Griechenland als eigene Ausschließliche Wirtschaftszone versteht. Griechische Kriegsschiffe sandten alle 15 Minuten per Funk einen Aufruf an den Kapitän des Forschungsschiffes, die Region umgehend zu verlassen. Die Aufrufe blieben jedoch unbeantwortet, wie es am Morgen aus Kreisen des Verteidigungsministeriums in Athen hieß. Die "Oruc Reis" wird von mehreren türkischen Kriegsschiffen begleitet, berichtete der staatliche griechische Rundfunk (ERT). ATHEN - Die Spannungen zwischen Griechenland und der Türkei im Streit um Erdgas im östlichen Mittelmeer dauern an. (Boerse, 11.08.2020 - 08:39) weiterlesen...

Litauen: Tichanowskaja hat Belarus verlassen und ist in Sicherheit. Die 37-Jährige sei nun in Sicherheit, teilte der litauische Außenminister Linas Linkevicius am Dienstag im Kurznachrichtendienst Twitter mit. Der Minister hatte sich am Montagabend angesichts der Gewalt in Belarus besorgt gezeigt um die Sicherheit der zweifachen Mutter. Tichanowskaja hatte am Vortag noch bei einer Pressekonferenz gesagt, dass sie im Land bleiben werde und weiter kämpfen wolle. Sie beansprucht den Sieg bei der Präsidentenwahl vom Sonntag für sich. MINSK - Nach der Präsidentenwahl in Belarus (Weißrussland) hat die Oppositionskandidatin Swetlana Tichanowskaja das Land verlassen und hält sich im EU-Land Litauen auf. (Wirtschaft, 11.08.2020 - 08:12) weiterlesen...

Venezolanische Oppositionspartei beklagt Angriff auf Hauptquartier. "Skorpione des Regimes haben den Sitz der AD in Beschlag genommen", schrieb die Partei "Acción Democrática" auf Twitter am Montag. CARACAS - Eine der wichtigsten Oppositionsparteien Venezuelas hat regierungstreue Schlägertrupps, genannt "colectivos", beschuldigt, ihre Mitglieder mit Tränengas und Steinen am Betreten ihres Hauptquartiers gehindert zu haben. (Boerse, 11.08.2020 - 08:02) weiterlesen...

Linke will sozialpolitisch Druck auf die SPD ausüben. "Wir werden uns inhaltlich mit der SPD nichts schenken", sagte Linke-Parteichefin Katja Kipping am Dienstagmorgen im Deutschlandfunk. Die Linke werde vehement Druck machen. "Wir sind sowieso der kämpferische Teil links der Union für eine notwendige soziale und ökologische Wende", betonte Kipping. BERLIN - Die Linke strebt im Wahlkampf eine harte sozialpolitische Auseinandersetzung mit der SPD an. (Wirtschaft, 11.08.2020 - 07:56) weiterlesen...