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Regierungen, Deutschland

BERLIN - Die Gesundheitsämter haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom frühen Dienstagmorgen 11 409 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet.

27.10.2020 - 10:51:05

RKI: 11 409 Corona-Neuinfektionen in Deutschland. Am Dienstag vor einer Woche hatte die Zahl bei 6868 gelegen. Am Samstag war mit 14 714 Neuinfektionen ein neuer Höchstwert seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland erreicht worden. Die Zahl der Todesfälle übersteig am Wochenende die Marke von 10 000.

Der bundesweite Anstieg wird dem RKI zufolge durch Ausbrüche insbesondere im Zusammenhang mit privaten Treffen und Feiern sowie Gruppenveranstaltungen verursacht. "Auch werden wieder vermehrt Covid-19-bedingte Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen gemeldet." Die Zahl intensivmedizinisch behandelter Covid-19-Patienten habe sich in den vergangenen zwei Wochen von 590 Patienten (12.10.) auf 1362 Patienten (26.10) mehr als verdoppelt. Aktuell seien bundesweit noch rund 8400 Intensivbetten frei.

Die Zahl der Ansteckungen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen lag bundesweit laut RKI-Bericht zuletzt bei 80,9. In der Woche zuvor (19.10.) hatte das RKI eine Inzidenz von 45,4 Fällen gemeldet. Am vergangenen Samstag war mit 14 714 Neuinfektionen ein Höchstwert seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland erreicht worden. Die aktuellen Werte sind allerdings nur bedingt mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, da mittlerweile wesentlich mehr getestet wird und dadurch auch mehr Infektionen entdeckt werden.

Insgesamt haben sich dem RKI zufolge seit Beginn der Pandemie bundesweit 449 275 Menschen mit dem Virus infiziert (Stand: 27.10., 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Montag um 42 auf insgesamt 10 098. Das RKI schätzt, dass rund 326 700 Menschen inzwischen genesen sind.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag in Deutschland laut Lagebericht vom Montag bei 1,37 (Vortag: 1,45). Das bedeutet, dass zehn Infizierte knapp 14 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Zudem gibt das RKI in seinem Lagebericht ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert am Montag bei 1,30. Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

@ dpa.de

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