Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

BERLIN - Die FDP hat nach Einschätzung von Forsa-Chef Manfred Güllner zuletzt viele potenzielle Wähler eingesammelt, die traditionell Sympathien für die CDU hegen.

04.06.2021 - 06:14:28

Forsa-Chef: FDP profitiert stark von CDU-Anhängern mit Laschet-Frust. "Die FDP hat derzeit wieder viele "Treibsand-Wähler" angezogen. 40 Prozent der aktuellen Anhängerschaft der Partei kommen von der CDU", sagte der Gründer des Meinungsforschungsinstituts der Deutschen Presse-Agentur. Das seien vor allem Menschen, die Vorbehalte gegen den neuen CDU-Vorsitzenden und Kanzlerkandidaten der Union, Armin Laschet, hätten.

"Laschet wirkt nach wie vor ein bisschen altbacken, und die Wähler sehen noch keinen klaren Kurs", sagte der Wahlforscher. Ob der nordrhein-westfälische Ministerpräsident bis zur Bundestagswahl am 26. September mehr Wähler als aktuell überzeugen könne, sei noch offen. "Mit CSU-Chef Markus Söder als Kanzlerkandidaten wäre die Union wohl sicher über die 30 Prozent gekommen. Jetzt ist das aber noch fraglich." Güllner sagte, womöglich würden einige frühere CDU-Wähler, die in Umfragen aktuell erklärten, sie wollten ihre Stimme der FDP geben, doch noch zur CDU zurückkehren, "weil sie eine Ampel-Koalition unter Führung der Grünen eben auch nicht wollen".

Die Ampel - also eine Koalition von Grünen, FDP und SPD - wäre aus Sicht des Meinungsforschers wohl die einzige mögliche Variante für Grünen-Spitzenkandidatin Annalena Baerbock, um Kanzlerin zu werden. "Grün-Rot-Rot hat jetzt keine Mehrheit und dürfte die wohl auch nicht mehr erreichen." Den Rollenwechsel von der Opposition hin zur potenziellen Kanzlerin hat Baerbock laut Güllner noch nicht richtig vollzogen. Er bescheinigt ihr und der Grünen-Spitze insgesamt allerdings einen "modernen Politikstil".

Die Unionsparteien müssten, um Vertrauen zurückzugewinnen, die Personalquerelen der vergangenen Monate vergessen machen und Punkte durch eine erfolgreiche Anti-Corona-Politik sammeln. "2020 haben wir eine deutliche Zunahme der Werte für CDU und CSU beobachtet und auch ein hohes Vertrauen für (Bundeskanzlerin Angela) Merkel, (Bayerns Ministerpräsidenten Markus) Söder und (Gesundheitsminister Jens) Spahn", sagte Güllner. Viele Menschen hätten damals den Eindruck gehabt, "die haben das im Griff" mit der Pandemie-Bewältigung. Dies habe sich dann ab November geändert - "aus dem Corona-Bonus wurde ein Corona-Malus". Auch das lange Ringen um den CDU-Vorsitz und der Streit zwischen Söder und Laschet um die Kanzlerkandidatur hätten den Unionsparteien im Ansehen der Wähler geschadet.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Britische Mediziner fordern sofortige Rückkehr zu Corona-Maßnahmen. "Die Regierung sollte nicht nur ankündigen, dass wir auf Plan B setzen, sondern es sollte Plan B Plus sein", sagte Matthew Taylor, der Chef des Mitgliederverbands National Health Service Confederation, dem "Guardian". LONDON - Vertreter des britischen Gesundheitsdienstes haben nach einem starken Anstieg der Corona-Zahlen eine sofortige Einführung von Gegenmaßnahmen gefordert. (Boerse, 20.10.2021 - 09:33) weiterlesen...

Inzidenz in Thüringen steigt deutlich - höchster Wert Deutschlands. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche am Mittwoch mit 163,5 aus. Das ist weiter die höchste Sieben-Tage-Inzidenz unter allen Bundesländern. Am Dienstag hatte die Ansteckungsrate noch bei 147,1 gelegen. Deutschlandweit beträgt sie laut RKI 80,4, nach 75,1 am Vortag. Die Gesundheitsämter in Thüringen meldeten seitdem nach RKI-Angaben 900 Neuinfektionen sowie 6 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Die Spanne der Inzidenz auf kommunaler Ebene bewegt sich zwischen 55,8 im Landkreis Nordhausen und 253,0 im Kyffhäuserkreis. ERFURT - Das Corona-Infektionsgeschehen in Thüringen nimmt weiter zu. (Wirtschaft, 20.10.2021 - 08:58) weiterlesen...

FDP-Vize Vogel geht guter Laune in Koalitionsverhandlungen. "Wir werden das gründlich machen und da haben wir jetzt auch keine übermäßige Eile nötig", sagte Vogel am Mittwoch in der Sendung "Frühstart" bei RTL und ntv. Man sei bislang schnell durch die Sondierungen gekommen, obwohl sich sehr unterschiedliche Partner aufeinander zubewegt hätten. Er gehe gestaltungsfreudig und mit guter Laune in die Verhandlungen, weil schon in den Sondierungen "wirklich was gelungen" sei. Vogel sagte: "Wir brauchen fürs Land ja den Aufbruch. BERLIN - FDP-Vize Johannes Vogel lehnt übertriebene Eile bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen für eine neue Bundesregierung ab. (Wirtschaft, 20.10.2021 - 08:51) weiterlesen...

Berlins Regierungschef will kein schnelles Ende des Ausnahmezustands. "Wir brauchen mindestens eine Übergangszeit", sagte Müller am Mittwochmorgen im RBB-Inforadio. BERLIN - Berlins scheidender Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat sich gegen die Beendigung der Corona-Notlage bereits Ende November ausgesprochen. (Wirtschaft, 20.10.2021 - 08:21) weiterlesen...

Infektiologe mahnt zur Vorsicht: Noch Millionen Ungeimpfte. Es gebe noch Millionen von Ungeimpften, darunter drei bis vier Millionen Menschen mit Risikofaktoren für einen schweren Verlauf, sagte der Direktor der Klinik für Infektiologie an der Uniklinik Düsseldorf der "Kölnischen Rundschau" (Mittwochausgabe). Durch saisonale Effekte in Herbst und Winter begünstigt, könne eine rasch ablaufende Covid-19-Welle zu zahlreichen Toten führen und die Krankenhäuser erneut an ihre Grenzen bringen. DÜSSELDORF - Der Düsseldorfer Infektiologe Tom Lüdde hat in der Debatte um eine Beendigung der Corona-Notlage in Deutschland zur Vorsicht gemahnt. (Wirtschaft, 20.10.2021 - 07:54) weiterlesen...

Brasilien und Kolumbien wollen gemeinsam für Amazonasgebiet eintreten. "Mit Sicherheit werden wir vereint in Glasgow eintreffen, um ein sehr wichtiges Thema zu behandeln, das uns allen am Herzen liegt: unser geliebtes, reiches und begehrtes Amazonasgebiet", sagte Bolsonaro am Dienstag (Ortszeit) nach einem Treffen mit Duque in Brasília. Bolsonaro und sein kolumbianischer Amtskollege pochten zugleich auf die Souveränität des Amazonasgebiets und seiner Anrainer. BRASÍLIA - Der kolumbianische Präsident Iván Duque und Brasiliens Staatschef Jair Bolsonaro wollen bei der Weltklimakonferenz COP26 bei Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel und zum Schutz des Amazonasgebiets an einem Strang ziehen. (Boerse, 20.10.2021 - 07:51) weiterlesen...