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Regierungen, Deutschland

BERLIN - Die FDP hat die Bundesregierung aufgefordert, angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels das Renteneintrittsalter endlich flexibler zu gestalten.

09.09.2019 - 05:22:25

FDP: Renteneintrittsalter muss endlich ernsthaft flexibler werden. "Aktuelle Studien haben diesen Sommer wieder gezeigt: Die Zahl der Menschen die auch während ihres Rentenbezugs noch arbeiten wollen, hat sich seit der Jahrtausendwende fast verdreifacht", sagte der FDP-Sozialpolitiker Johannes Vogel der Deutschen Presse-Agentur.

Das Sozialministerium von Hubertus Heil (SPD) sage selbst, entgegen mancher Behauptung stünden bei längerem Arbeiten nicht finanzielle Gründe im Vordergrund, sondern immaterielle Motive wie Freude an der Arbeit und Kontakt zu Mitmenschen. "Das verdeutlicht aber einmal mehr: Ein starres Renteneintrittsalter ist aus der Zeit gefallen", kritisierte Vogel. "Leider kommt hier weder von Union und SPD noch vom Minister bisher etwas."

Nicht mehr Politiker sollten entscheiden, wann man in Rente gehe, "sondern jede und jeder selbst. Das würde auch die leidliche Debatte um das vermeintlich richtige pauschale Eintrittsalter beenden", sagte Vogel. "Unser Vorschlag orientiert sich an dem fairen und erfolgreichen schwedischen Modell. Dort kann ab 60 jeder selbst entscheiden, wann er in Rente geht. Wer eher geht, erhält weniger und wer später geht, bekommt mehr Rente. So wird auch individuelles längeres Arbeiten belohnt."

Die Liberalen wollten außerdem die Hinzuverdienstgrenzen vollständig abschaffen, "damit Bürokratie für die Menschen entfällt und ein gleitender Übergang und Teilrentenmodelle nach den eigenen Wünschen möglich sind. Die Zahlen aus Schweden zeigen uns: Ein flexibles Eintrittsalter führt durchschnittlich zu einem längeren Verbleib im Erwerbsleben, steigert die Lebensqualität im Alter und verbreitert den gesellschaftlichen Konsens in der Rentenpolitik", so Vogel.

@ dpa.de

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