Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

BERLIN - Die FDP-Bundestagsfraktion hat die Bundesregierung zu einer Informationskampagne aufgefordert, um Patienten die Furcht vor einer Corona-Ansteckungsgefahr im Krankenhaus zu nehmen.

09.07.2020 - 14:37:27

FDP: Patienten Angst vor Corona-Ansteckung im Krankenhaus nehmen. "Menschen trauten und trauen sich offenbar aus Angst vor Corona nicht, sich trotz Symptomen in ärztliche Behandlung zu begeben. Dies ist lebensgefährlich", sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Michael Theurer der "Augsburger Allgemeinen" (Donnerstag).

In der Antwort der Regierung auf eine FDP-Anfrage heißt es: "Teilweise haben Patientinnen und Patienten aus Angst vor einer Infektion mit COVID-19 auch medizinisch notwendige Behandlungen von sich aus aufgeschoben." In der Antwort wird darauf hingewiesen, dass die Regierung Mitte März die Krankenhäuser zum Aussetzen von Aufnahmen, Operationen und Eingriffen aufgefordert habe, sofern dies aus medizinischer Sicht verantwortbar sei. Man habe aber zugleich immer wieder darauf verwiesen, dass notwendige Untersuchungen und Therapien weiterhin erbracht werden könnten.

Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine zweite FDP-Anfrage geht hervor, dass es in den Kalenderwochen 13 bis 18 (23. März bis 3. Mai) insgesamt 7486 Sterbefälle mehr als im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019 gegeben hat. Davon seien 7083 Verstorbene laborbestätigt an Covid-19 erkrankt gewesen. "Auf welche Ursachen die verbleibenden 403 zusätzlichen Todesfälle zurückzuführen sind, ist der Bundesregierung nicht bekannt", heißt es in der Antwort, die auch der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. In ihr wird auch betont, dass für eine abschließende Einordnung der erhöhten Sterblichkeit der gesamte Jahresverlauf betrachtet werden müsse.

Der FDP-Gesundheitspolitiker Andrew Ullmann forderte die Regierung zum Handeln auf. "Wir müssen jetzt schnell wissen, zu welchen Kollateralschäden die Pandemie im Gesundheitswesen geführt hat", sagte er der "Augsburger Allgemeinen". Dies sei nötig, "um die Erfahrungen aus dem Lockdown rechtzeitig vor einer möglichen zweiten Welle nutzen zu können".

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Tschechien will zweiten Lockdown vermeiden - Neue Warnung erwartet. "Wir wollen keine Maßnahmen treffen, die die Wirtschaft behindern", sagte der neue Gesundheitsminister Roman Prymula am Dienstag in Prag. Der Epidemiologe hält es aber für möglich, dass Schulen geschlossen oder Veranstaltungen weiter eingeschränkt werden. PRAG - Obwohl die Corona-Fälle in Tschechien deutlich zunehmen, schließt die Regierung einen zweiten Lockdown wie im Frühjahr aus. (Wirtschaft, 22.09.2020 - 11:45) weiterlesen...

Rechnungshof: Digitalisierung in der EU-Industrie uneinheitlich. Zwar habe diese in den vergangenen Jahren Fortschritte gemacht. Es gebe aber "unterschiedliche Geschwindigkeiten" bei Ländern, Regionen und Branchen, außerdem Unterschiede zwischen großen sowie kleinen und mittleren Unternehmen, stellte der Rechnungshof in einem am Dienstag vorgestellten Bericht fest. LUXEMBURG - Bei der Digitalisierung der europäischen Industrie gibt es nach Ansicht des Europäischen Rechnungshofes große Unterschiede. (Boerse, 22.09.2020 - 11:38) weiterlesen...

Wirtschaftsforscher: Strukturwandel braucht nicht nur Fördermittel. Gerade die Verwendung der mit gutem Recht eingeforderten Kompensationszahlungen für ihre Braunkohleregionen zeige, dass es eher an guten Ideen zur Gestaltung des Strukturwandels als an finanziellen Mitteln fehle, sagte Ragnitz, stellvertretender Leiter der Dresdner Niederlassung des Ifo Instituts, am Dienstag in Bad Saarow zum Ostdeutschen Wirtschaftsforum. Die regionalen Akteure arbeiteten mit den Mitteln des Bundes nur ihre "Wunschzettel" ab. "Weder neue Radwege noch hübsch sanierte Museen werden dazu beitragen, Unternehmen in die Region zu locken", sagte Ragnitz. BAD SAAROW - Der Dresdner Wirtschaftsforscher Joachim Ragnitz hat den neuen Ländern "erschreckende Einfallslosigkeit" bei der Gestaltung des Strukturwandels vorgehalten. (Wirtschaft, 22.09.2020 - 11:25) weiterlesen...

Berlin ruft vor EU-Sondergipfel zu Geschlossenheit auf. Es brauche ein Signal, dass die Europäische Union in außen- und sicherheitspolitischen Fragen gegenüber zentralen Akteuren mit einer Stimme spreche, sagte Europa-Staatsminister Michael Roth (SPD) am Dienstag am Rande eines Vorbereitungstreffen in Brüssel. In den Beziehungen zu China und zur Türkei sei Geschlossenheit eine "ganz, ganz wichtige Botschaft". Deutschland hat noch bis Jahresende die Ratspräsidentschaft in der EU. Der Gipfel beginnt am Donnerstag. BRÜSSEL - Die Bundesregierung hat vor dem EU-Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs zu Geschlossenheit aufgerufen. (Wirtschaft, 22.09.2020 - 11:16) weiterlesen...

WDH/Französische Regierung will Schließung von Bridgestone-Werk prüfen. (Wiederholung der Meldung vom 21.September: Agnès Pannier-Runacher ist beigeordnete Ministerin für Industrie und nicht Staatsekretärin.) WDH/Französische Regierung will Schließung von Bridgestone-Werk prüfen (Boerse, 22.09.2020 - 10:55) weiterlesen...

Tarifstreit: Seehofer wartet auf Pläne für Pflege und Sparkassen. Hintergrund sind laut Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) gesonderte Verhandlungen für Pflegekräfte und die Beschäftigten der Sparkassen. BERLIN - In den Tarifverhandlungen für die rund 2,5 Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen will die Arbeitgeberseite vorerst kein konkretes Angebot vorlegen. (Wirtschaft, 22.09.2020 - 10:51) weiterlesen...