Indikatoren, Deutschland

BERLIN - Die deutsche Wirtschaft geht mit hohem Tempo ins neunte Wachstumsjahr in Folge.

11.01.2018 - 17:06:36

GESAMT-ROUNDUP: Konjunktur auf Hochtouren - Rekordüberschuss für Staatskasse. 2017 legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,2 Prozent zu, nach 1,9 Prozent im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Berlin anhand vorläufiger Zahlen bekanntgab. Die Wirtschaft wuchs damit das achte Jahr in Folge und so kräftig wie seit 2011 nicht mehr. Ökonomen erwarten eine Fortsetzung des Booms in diesem Jahr.

BERLIN - Die deutsche Wirtschaft geht mit hohem Tempo ins neunte Wachstumsjahr in Folge. 2017 legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 2,2 Prozent zu, nach 1,9 Prozent im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Berlin anhand vorläufiger Zahlen bekanntgab. Die Wirtschaft wuchs damit das achte Jahr in Folge und so kräftig wie seit 2011 nicht mehr. Ökonomen erwarten eine Fortsetzung des Booms in diesem Jahr.

EZB stellt neue Wortwahl zu künftiger Geldpolitik in Aussicht

FRANKFURT - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat baldige Änderungen bei ihrer offiziellen Wortwahl zur künftigen Geldpolitik in Aussicht gestellt. Man sei sich weitgehend einig gewesen, dass sich die Kommunikation graduell verändern müsse, sofern die Wirtschaft weiter wachse und die Inflation sich in Richtung des Zielwerts von knapp zwei Prozent zu bewege, heißt es in dem am Donnerstag veröffentlichten EZB-Protokoll zur jüngsten Zinssitzung Mitte Dezember.

USA: Überraschend schwacher Anstieg der Erzeugerpreise

WASHINGTON - In den USA hat sich der Preisauftrieb auf Herstellerebene im Dezember unerwartet stark abgeschwächt. Die Erzeugerpreise erhöhten sich zum Vorjahresmonat um 2,6 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten dagegen einen stärkeren Zuwachs um 3,0 Prozent erwartet.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen überraschend

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschen gestiegen. Sie habe um 11 000 auf 261 000 Anträgen zugelegt, teilte das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten hingegen mit einem Rückgang auf 245 000 Anträge gerechnet.

ROUNDUP: Deutsche Wirtschaft erwartet weiter robusten Aufschwung

BERLIN - Die deutsche Wirtschaft erwartet trotz internationaler Unsicherheitsfaktoren eine stabile Fortsetzung des Aufschwungs, mahnt aber grundlegende Investitionen in den Standort an. "Echte Risiken für eine konjunkturelle Überhitzung sehen wir nicht", sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, am Donnerstag. Die Entwicklung sei "nachhaltig und robust" und werde erneut etliche Hunderttausend neue Arbeitsplätze entstehen lassen. Der Deutsche Indusrie- und Handelskammertag (DIHK) sieht den Aufschwung weiterhin "auf einer breiten Basis". Die Industrie warnt aber vor Risiken für den Handel unter anderen in China und den USA.

ROUNDUP: Bulgarien drängt in den Euro und in den Schengen-Raum

SOFIA - Bulgarien drängt in den Euro. Schon in den nächsten sechs Monaten will sich das ärmste EU-Land um die Aufnahme in die Gemeinschaftswährung bewerben, wie die Regierung am Donnerstag in Sofia mitteilte. Zudem fordert sie die Aufnahme in die Schengenzone ohne Grenzkontrollen. Beides weckt in Deutschland Bedenken. Doch betonte Ministerpräsident Boiko Borissow, in beiden Fällen erfülle sein Land die Kriterien.

'HB'/Bundesbank: Deutschland spart durch Mini-Zinsen knapp 300 Milliarden Euro

DÜSSELDORF - Seit der Finanzkrise hat der deutsche Staat laut einem Zeitungsbericht stark von den extrem niedrigen Zinsen profitiert. Ab dem Jahr 2008 seien dadurch 290 Milliarden Euro Zinskosten eingespart worden, berichtete das "Handelsblatt" am Donnerstag mit Bezug auf Berechnungen der Deutschen Bundesbank, die der Zeitung vorliegen. Allein 2017 habe die Ersparnis bei Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherungen bei 50 Milliarden Euro gelegen.

ROUNDUP: Kommunale Spitzenverbände fordern schnelle Reform der Grundsteuer

BERLIN/KARLSRUHE - Die kommunalen Spitzenverbände fordern von der nächsten Bundesregierung und den Bundesländern eine schnelle Reform der Grundsteuer. Am Dienstag (16. Januar) verhandelt das Bundesverfassungsgericht über die Frage, ob die Regelungen zur Grundsteuer noch mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Zu einer Reform gebe es keine Alternativen, teilten die Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags, des Deutschen Landkreistags und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes am Donnerstag in Berlin mit. Die aktuelle Bewertung des Grundvermögens stützte sich immer noch auf Wertverhältnisse, die im Jahr 1964 und für Ostdeutschland im Jahr 1935 galten. Die Grundsteuer ist mit mehr als 13 Milliarden Euro jährlich eine wichtige Einnahmequelle der Kommunen.

Industrie: Keine echten Risiken für Konjunktur-Überhitzung

BERLIN - Die Industrie erwartet trotz internationaler Unsicherheitsfaktoren eine stabile Fortsetzung des Aufschwungs in Deutschland. "Echte Risiken für eine konjunkturelle Überhitzung sehen wir nicht", sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, am Donnerstag. Die Entwicklung sei "nachhaltig und robust" und werde erneut etliche Hunderttausend neue Arbeitsplätze entstehen lassen. Der BDI erwartet für 2018 ein Plus des Bruttoinlandsprodukts von 2,25 Prozent, nachdem die deutsche Wirtschaft nach vorläufigen amtlichen Daten 2017 um 2,2 Prozent gewachsen ist. Handelsrisiken sieht der Verband vor allem in China und den USA.

Chinas Ministerpräsident: Wirtschaft 2017 um 6,9 Prozent gewachsen

PEKING/FRANKFURT - Die Wirtschaft Chinas hat sich im vergangenen Jahr nach den Worten von Ministerpräsident Li Keqiang besser entwickelt als erwartet. Unter dem Strich sei mit einem Wirtschaftswachstum von rund 6,9 Prozent zu rechnen, sagte Li in der Nacht auf Donnerstag während einer Rede in Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas. Dies berichtete die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.

Britische Regierung sagt Plastikmüll den Kampf an

LONDON - Die britische Regierung will bis 2042 den Verbrauch von Plastik drastisch senken. Das kündigte Premierministerin Theresa May bei einer Rede am Donnerstag an.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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Eurozone: Leistungsbilanz mit geringerem Überschuss. Er fiel saisonbereinigt von 36,8 Milliarden Euro im Vormonat auf 32,0 Milliarden Euro, wie die Europäischen Zentralbank (EZB) am Freitag mitteilte. Unbereinigt stieg der Überschuss von 24,2 Milliarden Euro auf 40,6 Milliarden Euro. FRANKFURT - Der Überschuss in der Leistungsbilanz der Eurozone ist im März gesunken. (Wirtschaft, 18.05.2018 - 11:34) weiterlesen...

Umfrage: Beste Stimmung im deutschen Mittelstand. In der Frühjahrserhebung des Bankenverbandes BVR und der DZ Bank bewerten 92 Prozent der 1500 repräsentativ befragten Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage als "gut" oder "sehr gut". Das ist nach Angaben vom Freitag der höchste Wert seit dem Auftakt der regelmäßigen Umfrage im Jahr 1995. FRANKFURT - Die Stimmung im deutschen Mittelstand ist einer Umfrage zufolge so gut wie seit Jahren nicht. (Wirtschaft, 18.05.2018 - 10:33) weiterlesen...

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USA: Frühindikatoren steigen wie erwartet. Er legte zum Vormonat um 0,4 Prozent zu, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten mit diesem Anstieg gerechnet. Der Zuwachs vom März wurde von 0,3 auf 0,4 Prozent korrigiert. WASHINGTON - In den USA ist der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im April erwartungsgemäß gestiegen. (Wirtschaft, 17.05.2018 - 16:12) weiterlesen...

USA: Industrieproduktion steigt dritten Monat in Folge. Sie sei im Vergleich zum Vormonat um 0,7 Prozent gestiegen, teilte die US-Notenbank Fed am Mittwoch in Washington mit. Dies ist der dritte Anstieg in Folge, nachdem die Produktion im März um revidiert ebenfalls 0,7 Prozent (zuvor 0,5 Prozent) und im Februar um 1,0 Prozent im Monatsvergleich gestiegen war. WASHINGTON - In den USA hat die Industrieproduktion im April weiter zugelegt. (Wirtschaft, 16.05.2018 - 15:35) weiterlesen...

USA: Baubeginne fallen stärker als erwartet. Sowohl die Zahl der neu begonnenen Bauten als auch die Genehmigungen für Neubauten gingen zurück, wie aus Zahlen des Handelsministeriums vom Mittwoch hervorgeht. WASHINGTON - Die US-Bauwirtschaft hat im April einen Dämpfer bekommen. (Wirtschaft, 16.05.2018 - 14:45) weiterlesen...