Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Computer, Internet

BERLIN - Die deutsche Volkswirtschaft ist bei digitalen Technologien nach Einschätzung der Verantwortlichen in Unternehmen zu sehr auf Importe angewiesen.

18.02.2021 - 11:44:28

Umfrage: Wirtschaft zu stark von digitalen Importen abhängig. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von mehr als 1 100 Unternehmen aller Branchen in Deutschland ab 20 Mitarbeitern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. In der Umfrage setzten sich die Unternehmer dafür ein, dass Deutschland verstärkt in eigene Entwicklungen investieren sollte. Außerdem müssten die Deutschen auf dem Weltmarkt gemeinsam mit Europa eigenständiger und selbstbewusster auftreten, um neue Gestaltungs- und Innovationsspielräume zu gewinnen.

Bitkom-Präsident Achim Berg sagte, die Digital-Importe seien existenziell wichtig für die deutsche Wirtschaft. 94 Prozent der Firmen seien darauf angewiesen. "Eine große Mehrheit der Unternehmen in Deutschland hält sich für nur kurzzeitig überlebensfähig, wenn digitale Technologien beziehungsweise Dienstleistungen plötzlich nicht mehr aus dem Ausland bezogen werden könnten." Knapp zwei Drittel (63 Prozent) könnten demnach immerhin 13 bis 24 Monate überleben. 13 Prozent wären aber nur sieben bis zwölf Monate überlebensfähig, 9 Prozent sogar nur bis zu sechs Monate. Länger als zwei Jahre könnten den Angaben zufolge 13 Prozent der Unternehmen durchhalten.

Die Abhängigkeit sei bei der IT- und Kommunikationshardware, dem 5G-Mobilfunk und der Künstlichen Intelligenz am stärksten. Berg forderte, Deutschland und Europa müssten aus dem zunehmenden Protektionismus der vergangenen Jahre und den Erfahrungen in der Corona-Krise die Konsequenz ziehen und sich für offene Digitalmärkte einsetzen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Corona-Allianz in Israel - Kurz und Frederiksen bei Netanjahu. Um über Möglichkeiten einer engeren Kooperation bei Impfstoffforschung und -produktion zu sprechen, reisen der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz und die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Donnerstag zu Regierungschef Benjamin Netanjahu nach Israel. Statements vor der Presse sind gegen 16.00 Uhr (MEZ) geplant. KOPENHAGEN/WIEN - Die deutschen Nachbarländer Österreich und Dänemark wollen beim langfristigen Ringen um mehr Corona-Impfstoffe enger mit Israel zusammenarbeiten. (Boerse, 04.03.2021 - 06:33) weiterlesen...

Internationale Umfrage: Corona macht Job im Ausland weniger beliebt. Bei einer großangelegten Umfrage des Stellenportals Stepstone, der Unternehmensberatung Boston Consulting Group und des internationalen Jobbörsenverbands The Network unter 208 800 Teilnehmern in 190 Ländern sagte nur noch gut die Hälfte, dass sie gern im Ausland arbeiten würde. Im Jahr 2014 waren es bei einer Vorgängerumfrage fast zwei Drittel gewesen, 2018 immerhin noch 57 Prozent. BCG veröffentlichte die Umfrage am Donnerstag. MÜNCHEN - Im Zuge der Corona-Pandemie hat der karrierefördernde Posten im Ausland an Attraktivität verloren. (Wirtschaft, 04.03.2021 - 06:33) weiterlesen...

China will Militärausgaben stark steigern - 'Patrioten' für Hongkong. Vor dem Hintergrund der Spannungen mit den USA, Indien, Taiwan und im umstrittenen Südchinesischen Meer erwarten chinesische Experten laut Staatsmedien in diesem Jahr einen Zuwachs von rund sieben Prozent. Der neue Militäretat wird am Freitag zum Auftakt der Jahrestagung des chinesischen Volkskongresses vorgelegt. Die kräftige Steigerung wird unter anderem mit dem erwarteten starken Wachstum der zweitgrößten Volkswirtschaft in diesem Jahr und "schwierigen militärischen Bedrohungen" für China begründet. PEKING - China plant eine starke Erhöhung seiner Verteidigungsausgaben. (Wirtschaft, 04.03.2021 - 06:33) weiterlesen...

Bessere Krebs-Überlebenschance bei Menschen gutsituierter Viertel. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vom Hamburgischen Krebsregister hatten erstmals das Krebsüberleben zwischen den Stadtteilen einer Großstadt am Beispiel der Hansestadt verglichen. Dabei fanden sie teils erhebliche Differenzen. HAMBURG - In besseren Wohnlagen lebende Menschen haben einer Studie in Hamburg zufolge im Mittel höhere Überlebenschancen bei Krebs als Bewohner sozial schwächerer Viertel. (Boerse, 04.03.2021 - 06:33) weiterlesen...

März wird im Corona-Kampf ein Übergangsmonat. "Es kann sich zum Guten, aber auch zum Schlechten entwickeln", sagte Söder in der Nacht zum Donnerstag nach der Bund-Länder-Runde zu den Anti-Corona-Maßnahmen. BERLIN - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat den Monat März im Kampf gegen die Corona-Pandemie als Übergangsmonat bezeichnet. (Wirtschaft, 04.03.2021 - 06:33) weiterlesen...

RKI registriert 11 912 Corona-Neuinfektionen und 359 neue Todesfälle. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 359 weitere Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Donnerstag hervor. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 11 869 Neuinfektionen und 385 neue Todesfälle verzeichnet. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 5.20 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich. BERLIN - Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 11 912 Corona-Neuinfektionen gemeldet. (Wirtschaft, 04.03.2021 - 06:00) weiterlesen...