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Regierungen, Deutschland

BERLIN - Die Deutsche Stiftung Patientenschutz fordert auch mit Blick auf mögliche Corona-Folgeimpfungen eine weitere Finanzierung der regionalen Impfzentren durch den Bund.

17.06.2021 - 05:41:30

Patientenschützer für weitere Bundesfinanzierung der Impfzentren. Voraussichtlich ab Herbst stünden Auffrischungsimpfungen für die 900 000 Pflegeheimbewohner an, sagte Vorstand Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur. Die aufsuchenden Impfungen in den 12 000 Pflegeeinrichtungen könnten aber nur mit den mobilen Teams der Impfzentren realisiert werden. "Das gilt auch für Impfaktionen in Corona-Hotspots.

Deshalb sei es richtig, jetzt ein Konzept für den Fortgang der Impfkampagne zu erarbeiten, sagte Brysch. "Dabei muss klar sein, dass es ohne finanzielle Schützenhilfe des Bundes für die bewährte zentrale Impfstruktur über Weihnachten hinaus nicht gehen wird. Bleibt der Zuschuss aus, ist es wahrscheinlich, dass die Bundesländer die Impfzentren dichtmachen. Für die Immunisierung in den Arztpraxen fallen beim Land schließlich keine Kosten an."

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern hatten am Mittwoch vereinbart, dass die mehr als 400 regionalen Impfzentren über den Sommer hinaus in Bereitschaft gehalten werden sollen. Die Länder sollen ein Konzept dazu entwickeln. Gewährleistet werden soll ein Mindestbetrieb der Zentren, sie sollen bei Bedarf aber schnell wieder hochgefahren werden können. Der Bund sei weiter zur Finanzierung bereit, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Vorerst ist sie bis Ende September vereinbart. Spahn machte deutlich, dass bei möglichen Auffrischungsimpfungen als erstes wieder mobile Teams zu den besonders gefährdeten Pflegeheimbewohnern gehen sollten.

@ dpa.de

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