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Maschinenbau, Regierungen

BERLIN - Die deutsche Industrie hofft zum Amtsantritt von US-Präsident Joe Biden auf einen Neustart in den Beziehungen zwischen Europa und den USA - sieht aber auch die Europäische Union am Zug.

20.01.2021 - 05:19:30

Deutsche Industrie hofft auf Neustart in Beziehungen mit den USA. "Joe Bidens Präsidentschaft öffnet Europas Wirtschaft zuletzt verschlossene Türen, aber die EU muss selbst durch die Schwelle treten und proaktiv auf die neue Administration zugehen", erklärte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Siegfried Russwurm.

"Es ist gut, die USA künftig wieder an unserer Seite zu wissen und im Verständnis als Freunde, die gemeinsame Werte teilen, zusammenzuarbeiten", so Russwurm. Die USA sind wichtigster Absatzmarkt für deutsche Warenexporte. Biden soll am Mittwoch in Washington seinen Amtseid ablegen und Donald Trump im Weißen Haus ablösen.

Im Klimaschutz und in der Digitalisierung warten laut Russwurm für die Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks enorme Herausforderungen, aber auch Chancen. "Dazu müssen sich EU und USA gemeinsam auf multilaterale Lösungsideen verständigen." Auch im Umgang mit China sei eine gemeinsame Agenda dringend erforderlich. In der Handelspolitik gelte es, die für beide Seiten belastenden Sonderzölle abzubauen und stattdessen das große Potenzial des transatlantischen Marktes durch starke Kooperationen weiter auszuschöpfen.

Für einen effizienten Klimaschutz sollten EU und USA gemeinsam einen Fahrplan für eine globale Bepreisung von Treibhausgasen entwickeln und sich zusammen mit internationalen Schlüsselakteuren auf einen CO2-Mindestpreis für 2030 einigen, so Russwurm. Biden hatte angekündigt, unmittelbar nach seiner Amtseinführung die USA wieder ins Pariser Klimaabkommen zurückzuführen.

Der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Peter Beyer (CDU), forderte die neue US-Regierung zu Zugeständnissen auf. "Ich erwarte, dass die neue amerikanische Regierung die Strafzölle auf Stahl und Aluminium bedingungslos abräumt", sagte Beyer dem Nachrichtenportal t-online. "Es wäre ein wichtiges Zeichen der USA, um das beschädigte Vertrauen wiederherzustellen." Beyer zeigte sich optimistisch: "Die ersten Wortmeldungen und Entscheidungen von Joe Biden stimmen mich zuversichtlich, dass ein Neustart der transatlantischen Beziehungen gelingen kann."

@ dpa.de

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