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Vermischtes, B?ndnis Entwicklung Hilft

Berlin - Die Corona-Pandemie unterstreicht die vorherrschende globale Ungerechtigkeit.

05.02.2021 - 13:27:32

Impfungen: Globale Solidarit?t statt nationaler Alleing?nge. Kaum etwas macht diese Ungerechtigkeit derzeit deutlicher als der h?chst ungleiche Zugang zu den Impfstoffen gegen das Coronavirus. Die elf Hilfswerke im B?ndnis Entwicklung Hilft fordern daher solidarische L?sungsstrategien bei der Impfstoffverteilung.

Berlin - Die Corona-Pandemie unterstreicht die vorherrschende globale Ungerechtigkeit. Kaum etwas macht diese Ungerechtigkeit derzeit deutlicher als der h?chst ungleiche Zugang zu den Impfstoffen gegen das Coronavirus. Die elf Hilfswerke im B?ndnis Entwicklung Hilft fordern daher solidarische L?sungsstrategien bei der Impfstoffverteilung.

In Deutschland und vielen anderen europ?ischen L?ndern steigt die Zahl der Menschen, die gegen das Coronavirus geimpft werden t?glich weiter an. Wann Impfdosen beispielsweise auch in ?thiopien, Peru oder auf den Philippinen breitfl?chig verf?gbar sind ist dagegen noch unklar. Viele L?nder im Globalen S?den k?nnen sich die teuren Impfstoffe entweder nicht leisten oder stehen bei den Verhandlungen an letzter Stelle. Noch im Fr?hjahr hatten sich viele Politiker:innen in den Industrienationen daf?r ausgesprochen, Impfungen und Medikamente als globale ?ffentliche G?ter zu behandeln. Diese Versprechen sind l?ngst ?berholt. "Statt globaler Impfsolidarit?t macht sich ein gef?hrlicher Impfnationalismus breit, bei dem Industrienationen um die Wette bieten, wer die eigenen Staatsb?rger:innen am schnellsten impft", kritisiert Peter Mucke, Gesch?ftsf?hrer von B?ndnis Entwicklung Hilft.

Angesichts von massiven Ungleichverteilungen bei den Impfungen fordert B?ndnis Entwicklung Hilft Deutschland und die EU auf, globale und solidarische Strategien f?r die Impfverteilung, aber auch f?r die gesamte Pandemiebek?mpfung, st?rker voranzutreiben und dabei L?nder des Globalen S?dens endlich in den Blick zu nehmen. Deutschland muss sich daf?r einsetzen, dass wissenschaftliche Forschungsergebnisse, Daten und Technologien zur Pandemiebek?mpfung geteilt werden und Endprodukte als ?ffentliches Gemeingut im Sinne der Menschheit betrachtet werden. Patentschutz, der dem entgegensteht, muss dem gesellschaftlichen Bedarf angepasst und angemessen geregelt werden. Zwar sollen ?ber die internationale Impf-Initiative COVAX der Weltgesundheitsorganisation in den kommenden Wochen insgesamt 1,2 Millionen Dosen des Pfizer-BioNTech-Impfstoffs in 18 L?nder mit niedrigem und mittlerem Einkommen geliefert werden, aber das ist schlicht zu wenig. Peter Mucke erl?utert: "Wer meint, Engagement f?r globale L?sungsstrategien sei nur aus Wohlt?tigkeit n?tig, verkennt die Relevanz. Das Virus kann nur global nachhaltig bek?mpft und die Pandemie bew?ltigt werden."

Die B?ndnis-Mitglieder begleiten die Bek?mpfung der Pandemie zusammen mit ihren Partnerorganisationen in L?ndern im Globalen S?den. Sie stehen bereit, ihre Netzwerke und aufgebaute Strukturen zu nutzen, um einen gerechten Zugang zu den Impfstoffen und Medikamenten zu unterst?tzen. Schon jetzt tragen sie durch Aufkl?rungskampagnen und Hygiene-Workshops dazu bei, dass auch Menschen, die in Gefl?chtetencamps untergekommen sind, in Armenvierteln leben und in ihren Gesellschaften marginalisiert sind, Zugang zu wichtigen Informationen ?ber die Pandemie bekommen und dadurch wissen, wie sie sich gegen das Virus sch?tzen k?nnen.

Hinweise f?r Redaktionen:

- Das aktuelle Positionspapier "F?r einen gerechten Ausgleich" von B?ndnis Entwicklung Hilft zeigt globale, solidarische Antworten auf die Herausforderungen durch die Pandemie auf. Es ist in einer https://entwicklung- hilft.de/wp-content/uploads/2020/12/Positionspapier_Buendnis-Entwicklung-Hilft _Gerechter-Ausgleich_Kurzfassung.pdf sowie https://entwicklung-hilft.de/wp-con tent/uploads/2020/11/Positionspapier_Buendnis-Entwicklung-Hilft_Gerechter-Ausg leich_Langfassung.pdf abrufbar. - Mehr Informationen zu den Hilfsma?nahmen zur Bew?ltigung der Corona-Pandemie der B?ndnis-Mitglieder finden Sie unter: http://www.entwicklung-hilft.de/informieren#corona - Die Pressemitteilung finden Sie in einer Webversion hier (https://t37a9c9fa.em ailsys1a.net/c/71/3688193/0/0/0/283095/345b140332.html?testmail=yes) . - Gerne stellen wir Kontakt zu Interviewpartner*innen her.

Brot f?r die Welt, Christoffel-Blindenmission, DAHW, Kindernothilfe, medico international, Misereor, Plan International, terre des hommes, Welthungerhilfe sowie die assoziierten Mitglieder German Doctors und Oxfam leisten als B?ndnis Entwicklung Hilft akute und langfristige Hilfe bei Katastrophen und in Krisengebieten.

Pressekontakt:

B?ndnis Entwicklung Hilft Pressestelle Sch?neberger Ufer 61 10785 Berlin Tel.: 030 - 278 77 393 mailto:presse@entwicklung-hilft.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/61673/4831048 B?ndnis Entwicklung Hilft

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