Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

BERLIN - Die Corona-Infektionszahlen in Deutschland haben sich aus Sicht des Robert Koch-Instituts (RKI) dank der strengeren Eindämmungsmaßnahmen auf hohem Niveau stabilisiert.

19.11.2020 - 12:18:26

Fallzahlen auf hohem Niveau stabil - Trendwende noch offen. Die Lage sei aber weiterhin sehr ernst, betonte RKI-Chef Lothar Wieler am Donnerstag in Berlin. Ob es sich bei der Entwicklung um eine Trendwende handle, könne man noch nicht sagen - das bleibe abzuwarten. Insgesamt seien die Fallzahlen aber immer noch viel zu hoch.

Der Mikrobiologe und Veterinärmediziner sagte, er hoffe, dass die Fallzahlen nicht weiter steigen, sondern in den kommenden Wochen sinken würden. "Aber wir sind noch lange nicht über den Berg." Die Zahl der schweren Verläufe und auch der Toten im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion steigt laut RKI mit der bekannten Zeitverzögerung weiter.

In dieser Woche werde es bundesweit wahrscheinlich mehr als 1000 Todesfälle geben, sagte Ute Rexroth, Leiterin des RKI-Lagezentrums. Von schweren Verläufen seien nicht nur Menschen mit Risikofaktoren wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder Diabetes betroffen. Auch bei mildem Krankheitsverlauf könne es ernsthafte Spätfolgen geben.

Die Stabilisierung der Zahlen auf hohem Niveau sei ein Hinweis, dass man langsam sehen könne, dass die strengen Regeln greifen, ergänzte Rexroth. Die Bevölkerung halte sich daran und die Maßnahmen wirkten. Die Fallzahlen seien trotz der leichten Entspannung aber weiter zu hoch. Seit Anfang November gilt in Deutschland ein Teil-Lockdown. Er soll nach bisheriger Planung bis Ende des Monats dauern.

Welche Maßnahmen in Deutschland wie lange erhalten blieben, vermöge er nicht zu sagen, sagte Wieler. Das liege am Infektionsgeschehen und die Entscheidungen würden von der Politik getroffen, betonte er.

Die Einhaltung der Regeln zu Abstand, Hygiene, Tragen von Mund-Nasen-Schutz und Lüften blieben aber sicherlich ein Grundpfeiler, bis Impfstoffe verfügbar seien. Die bisherigen Nachrichten dazu seien extrem ermutigend und positiv. "Wir haben aber noch keine detaillierten Einblicke." Und es sei noch unklar, ob die Impfstoffe zugelassen würden. Falls ja, sei Deutschland deutlich besser in der Lage, die Pandemie zu kontrollieren.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Neues Abkommen zwischen EU und Staaten in Afrika, Karibik und Pazifik. Die Einigung sei am Donnerstag von Unterhändlern erzielt worden, teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. BRÜSSEL - Die EU und und die Organisation afrikanischer, karibischer und pazifischer Staaten (OAKPS, früher AKP-Staaten) haben sich auf ein neues Partnerschaftsabkommen verständigt. (Wirtschaft, 03.12.2020 - 22:39) weiterlesen...

Kalifornien verschärft Corona-Maßnahmen - Zuhausebleiben angeordnet. In Regionen mit einer drohenden Überfüllung der Intensivstationen werden Ausgangsbeschränkungen und andere Auflagen verschärft, kündigte Gouverneur Gavin Newsom am Donnerstag an. Mit Blick auf steigende Krankenhauseinweisungen verhängt der Staat in weiten Teilen Kaliforniens eine Anordnung zum Zuhausebleiben (Stay at home order). SACRAMENTO - Kalifornien führt wegen steigender Corona-Zahlen härtere Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie ein. (Wirtschaft, 03.12.2020 - 22:19) weiterlesen...

US-Regierung wirft Facebook Benachteiligung von Amerikanern vor. In den Jahren 2018 und 2019 seien einige tausend Jobs an Inhaber von US-Visa für zeitweise Beschäftigung in den USA gegangen, ohne dass Amerikaner sich dafür hätten bewerben können, heißt es in der am Donnerstag veröffentlichten Klageschrift. Ein Facebook-Sprecher sagte dem "Wall Street Journal", das Unternehmen weise den Vorwurf zurück. WASHINGTON - Das US-Justizministerium wirft Facebook in einer Klage die Benachteiligung amerikanischer Arbeitnehmer zu Gunsten von Ausländern vor. (Boerse, 03.12.2020 - 22:15) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP 2: Italien verschärft Corona-Regeln - Skigebiete bis 6. Januar dicht (Im 3. Satz des 1. Absatzes wurde ein Detail ergänzt) (Wirtschaft, 03.12.2020 - 22:14) weiterlesen...

Italien verschärft Corona-Regeln - Skigebiete bis 6. Januar dicht (aktualisierte Fassung) (Wirtschaft, 03.12.2020 - 21:45) weiterlesen...

Erstmals mehr als 2800 Corona-Tote an einem Tag in den USA. BALTIMORE - Die Zahl der binnen 24 Stunden erfassten Corona-Toten in den USA hat einen Rekordwert erreicht. Am Mittwoch wurden 2804 Tote mit einer bestätigten Coronavirus-Infektion verzeichnet, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore von Donnerstagmittag (13.00 Ortszeit/19.00 MEZ) hervorging. Der bislang höchste Wert mit 2607 Toten war am 15. April registriert worden. Am Donnerstagmorgen hatte die JHU-Statistik noch 3157 Tote für den Vortag verzeichnet gehabt. Erstmals mehr als 2800 Corona-Tote an einem Tag in den USA (Wirtschaft, 03.12.2020 - 21:38) weiterlesen...