Regierungen, Deutschland

BERLIN - Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken.

19.12.2021 - 13:53:58

RKI registriert 42 813 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 321,8. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 321,8 an. Am Vortag hatte der Wert bei 331,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 402,9 (Vormonat: 336,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 42 813 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.10 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 53 697 Ansteckungen. Die Zahl gemeldeter Infektionen geht seit knapp drei Wochen zurück. Experten befürchten wegen der ansteckenderen Omikron-Variante aber eine baldige Trendumkehr.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 180 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 132 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6 793 536 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 5,10 (Donnerstag: 5,17) an. Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Sonntagmorgen mit 5 753 400 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 108 233.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Kretschmann kritisiert Einmischung von Virologen in Corona-Politik. "Max Weber hat darauf verwiesen, dass Wissenschaften die Welt beschreiben, wie sie war, ist und sein wird. Sie können auch beschreiben, wie man die Welt verändern könnte. Aber die Wissenschaft kann nicht sagen, ob man die Welt auch verändern soll", sagte der Grünen-Politiker der "Heilbronner Stimme" und dem "Südkurier" (Samstag) mit Blick auf den Soziologen (1864-1920). STUTTGART - Wissenschaftler wie etwa Virologen sollten sich aus Sicht von Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann aus der Politik heraushalten. (Boerse, 28.01.2022 - 17:18) weiterlesen...

Corona-Inzidenz in Italien gesunken. Stand Donnerstag verzeichneten die Behörden für die zurückliegenden sieben Tage landesweit im Schnitt 1823 Infektionen mit dem Virus je 100 000 Einwohner, wie das Oberste Gesundheitsinstitut (ISS) am Freitag in Rom mitteilte. Eine Woche zuvor gab das ISS den Wert noch mit 2011 an. In den Krankenhäusern des Landes mit rund 60 Millionen Einwohnern ging auch die Belegungsrate mit Corona-Patienten etwas zurück. Auf den Intensivstationen etwa lag ihr Anteil bei 16,7 Prozent - nach 17,3 Prozent in der Vorwoche. ROM - In Italien ist die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen nach einem wochenlangen Anstieg gesunken. (Boerse, 28.01.2022 - 17:13) weiterlesen...

Baden-Württemberg lockert Corona-Regeln von diesem Freitag an. Die Landesregierung setzt mit der neuen Verordnung ihr reguläres Stufensystem wieder in Kraft und lockert damit in vielen Lebensbereichen leicht ihre Maßnahmen. Es gilt nur noch die Alarmstufe, die zweithöchste Stufe. Das bedeutet, dass etwa in Restaurants, Museen und beim Sport in Hallen nur noch die 2G-Regel beachtet werden muss. Bisher waren auch hier Geimpfte und Genesene verpflichtet, einen Test vorzuweisen. Bei Großveranstaltungen in Sport und Kultur sind wieder mehr Besucher erlaubt - die Obergrenze liegt bei 6000, wenn am Eingang die 2G-plus-Regel gilt. STUTTGART - Von diesem Freitag an gelten im Südwesten neue Corona-Regeln. (Wirtschaft, 28.01.2022 - 17:09) weiterlesen...

Regierung streicht 13 afrikanische Länder von Corona-Risikoliste. Darunter sind die Staaten, in denen sich die Omikron-Variante des Virus im November zuerst ausgebreitet hatte, unter anderem Südafrika und Namibia. Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag mit. BERLIN - Die Bundesregierung streicht am Sonntag 13 afrikanische Länder von der Liste der Corona-Hochrisikogebiete. (Boerse, 28.01.2022 - 17:05) weiterlesen...

Kriegsgefahr: EU und USA rüsten sich für mögliche Versorgungsschocks. Ziel sei es, für die Bevölkerung und Unternehmen in der EU und ihre Nachbarländer eine zuverlässige und erschwingliche Versorgung sicherzustellen, hieß es in einer am Freitag veröffentlichten gemeinsamen Stellungnahme von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Joe Biden. Somit sollen "Versorgungsschocks" vermieden werden, die sich etwa durch eine russische Invasion in der Ukraine ergeben könnten. BRÜSSEL/WASHINGTON - Die EU und die USA wollen angesichts der Kriegsgefahr in Osteuropa ihre Zusammenarbeit im Energiebereich ausbauen. (Wirtschaft, 28.01.2022 - 16:55) weiterlesen...

Putin fordert im Gespräch mit Macron Sicherheitsgarantien für Moskau. Das teilte der Kreml am Freitag nach einem Telefonat der beiden Staatschefs mit. Putin sagte demnach auch, dass Russland nun die schriftlichen Antworten der USA und der Nato auf seine Vorschläge analysiere und dann weitere Schritte festlege. MOSKAU - Der russische Präsident Wladimir Putin hat im Gespräch mit seinem französischen Kollegen Emmanuel Macron Moskaus Forderungen nach verbindlichen Garantien für die Sicherheit in Europa bekräftigt. (Wirtschaft, 28.01.2022 - 16:51) weiterlesen...