Pharma, Biotechnologie

BERLIN - Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken.

03.11.2021 - 07:40:25

RKI registriert 20 398 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 146,6. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 146,6 an. Am Vortag hatte der Wert bei 153,7 gelegen, vor einer Woche bei 118,0.

Wegen des Feiertags Allerheiligen in fünf Bundesländern wurden zuletzt womöglich weniger Infektionen gemeldet. In den Tagen davor war die Inzidenz stets merklich gestiegen - das aber mit etwa gleichbleibender, nicht zunehmender Dynamik. Weitere mögliche Gründe für die sinkenden Neuinfektionszahlen nannte das RKI zunächst nicht.

Binnen eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI 20 398 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.20 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 23 212 Ansteckungen gelegen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 194 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 114 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4 638 419 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Dienstag mit 3,29 an (Montag: 3,46). Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4 315 100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 96 027.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Polen verschärft Corona-Restriktionen. WARSCHAU - Wegen anhaltend hoher Infektionszahlen verschärft Polen erneut seine Corona-Restriktionen. Ab dem 15. Dezember werde in Hotels, Restaurants, Kinos und Theatern eine Höchstgrenze von 30 Prozent Auslastung gelten, sagte Gesundheitsminister Adam Niedzielski am Dienstag in Warschau. Bisher lag das Limit bei 50 Prozent. Auch künftig sollen Geimpfte bei dieser Höchstgrenze nicht mitgezählt werden - anders als bisher soll der Betreiber aber verpflichtet werden, bei der Überschreitung der Höchstgrenze die Impfnachweise der zusätzlichen Gäste zu kontrollieren. Bislang fehlt für diese Kontrolle in Polen die rechtliche Grundlage. Vize-Gesundheitsminister Waldemar Kraska betonte, man werde diese noch schaffen. Polen verschärft Corona-Restriktionen (Boerse, 07.12.2021 - 14:24) weiterlesen...

Israel und andere Staaten in EU-Forschungsprogramm aufgenommen =. Der Beitritt von Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Serbien, Nordmazedonien, Georgien und Israel könne Innovation und Wachstum fördern, sagte die zuständige EU-Kommissarin Marija Gabriel am Dienstag. Forscher und Einrichtungen können damit unter den gleichen Bedingungen an dem Programm teilnehmen wie jene aus EU-Staaten. BRÜSSEL/TEL AVIV - Israel, Georgien und mehrere Balkanstaaten sind in das EU-Forschungsprogramm Horizon aufgenommen worden. (Wirtschaft, 07.12.2021 - 14:18) weiterlesen...

Umfrage: Kommunen wollen wegen Corona-Krise stärker sparen. Der Anteil der Städte und Gemeinden, die Steuern und Abgaben erhöhen wollten, sei im Vorjahresvergleich um sechs Punkte auf 70 Prozent gestiegen. Das berichtete das Stuttgarter Beratungsunternehmen Ernst & Young (EY) am Dienstag unter Berufung auf eine eigene repräsentative Umfrage unter gut 300 Kommunen in Deutschland mit mindestens 20 000 Einwohnern. STUTTGART - Angesichts der Corona-Krise wollen zahlreiche Kommunen laut einer Umfrage stärker sparen und sich zusätzliche Einnahmequellen sichern. (Wirtschaft, 07.12.2021 - 14:01) weiterlesen...

Einfallstor für die Omikron-Variante?. Doch nun droht die Omikron-Variante, das Land wieder zurückzuwerfen. Die Mutante könnte in Großbritannien innerhalb von Wochen dominant werden, sagte der Genetiker Jeffrey Barrett vom Wellcome-Sanger-Institut im BBC-Radio am Dienstag. LONDON - In Großbritannien galt die Coronavirus-Pandemie bereits als so gut wie überwunden. (Wirtschaft, 07.12.2021 - 13:47) weiterlesen...

RKI registriert 36 059 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 432,2. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 432,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 441,9, gelegen, vor einer Woche bei 452,2 (Vormonat: 191,5). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 36 059 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 06.51 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 45 753 Ansteckungen. BERLIN - Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist leicht gefallen. (Wirtschaft, 07.12.2021 - 13:43) weiterlesen...

Ampel-Parteien verteidigen im Bundestag Impfpflicht. Bei der sogenannten einrichtungsbezogenen Impfpflicht gehe es um eine Güterabwägung, sagte die SPD-Gesundheitspolitikerin Sabine Dittmar am Dienstag in Berlin. Sie verwies darauf, dass sich hilfsbedürftige Menschen etwa in Pflegeheimen nicht aussuchen könnten, von wem sie behandelt würden. Eine hohe Impfquote in diesen Einrichtungen sei unabdingbar. BERLIN - Die Ampel-Parteien haben im Bundestag ihre Pläne zur Einführung einer ersten Corona-Impfpflicht in Deutschland verteidigt. (Boerse, 07.12.2021 - 13:30) weiterlesen...