Regierungen, Deutschland

BERLIN - Die Bundeswehr wird die Amtshilfe in der Corona-Pandemie nach den Worten von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht so lange fortsetzen, wie sie gebraucht wird.

22.12.2021 - 13:04:28

Lambrecht: Bundeswehr wird helfen, solange sie gebraucht wird. Die Amtshilfeanträge an die Bundeswehr seien wieder deutlich gestiegen, sagte die SPD-Politikerin am Mittwoch weiter. "Auch über Weihnachten und Silvester kann Deutschland bei der Bewältigung der vierten Corona-Welle auf die Bundeswehr zählen", erklärte sie.

Derzeit unterstützt die Bundeswehr nach diesen Angaben mit rund 530 Amtshilfemaßnahmen in rund 300 kreisfreien Städten, Landkreisen und den Bezirken Berlins. Mehr als 6500 Soldatinnen und Soldaten sind im Einsatz. "Wir helfen bei der Impfkampagne, in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sowie Gesundheitsämtern und Behörden." Im Kampf gegen Corona stünden aktuell bis zu 17 500 Kameradinnen und Kameraden lageabhängig zur Verfügung, sagte die Ministerin. Sie seien innerhalb von zwei bis drei Tagen einsatzbereit.

Seit Beginn der Corona-Krise in Deutschland im März 2020 wurden 9600 Amtshilfeanträge an die Bundeswehr gestellt. Davon wurden 8600 bewilligt - mehr als je zuvor in der Geschichte der Bundeswehr. Im Februar 2021 (wurde das Personalkontingent im Zuge der dritten Welle für die Amtshilfe erstmals auf 25 000 Männer und Frauen aufgestockt. Zum Höhepunkt der dritten Welle waren Ende Februar 2021 rund 20 000 Angehörige des "Einsatzkontingents Hilfeleistung Corona" unmittelbar in der Corona-Hilfe gebunden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Lauterbach: Impfpflicht muss schnell kommen. Die Impfpflicht müsse schnell kommen, sagte der SPD-Politiker am Dienstagabend in der Sendung "RTL Direkt". BERLIN - Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hält es für wichtig, dass eine allgemeine Impfpflicht gegen Corona nach einer entsprechenden Entscheidung des Bundestags schnell in Kraft tritt. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 23:22) weiterlesen...

US-Regierung besorgt über russische Truppenverlegungen nach Belarus. Aus dem US-Außenministerium hieß es am Dienstag, russische Soldaten seien am Wochenende in das nördliche Nachbarland der Ukraine verlegt worden. "Der Zeitpunkt ist bemerkenswert und gibt natürlich Anlass zur Sorge, dass Russland beabsichtigen könnte, unter dem Deckmantel gemeinsamer Manöver Truppen in Belarus zu stationieren, um die Ukraine möglicherweise von Norden her anzugreifen", sagte eine hochrangige US-Regierungsvertreterin. Sie betonte, eine "Komplizenschaft" des belarussischen Machthabers Alexander Lukaschenko bei einem solchen Angriff wäre "völlig inakzeptabel". WASHINGTON - Die US-Regierung hat sich besorgt über russische Truppenverlegungen nach Belarus inmitten des Ukraine-Konflikts geäußert. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 22:23) weiterlesen...

AT&T und Verizon machen Zugeständnisse bei 5G-Einführung an Flughäfen. Man habe sich freiwillig entschieden, die Einführung des neuen Mobilfunkstandards in der Nähe von Flughäfen zunächst zu begrenzen, teilte Verizon am Dienstag mit. Vorausgegangen war ein Konflikt mit US-Fluggesellschaften, die Beeinträchtigungen des Luftverkehrs befürchten, da sich ein Funkfrequenzbereich des 5G-Internets und bestimmte Flugzeugelektronik in die Quere kommen könnten. WASHINGTON - Wegen Sicherheitsbedenken der Luftfahrtbranche machen AT&T und Verizon in letzter Minute Zugeständnisse bei ihren erweiterten 5G-Services für schnelleres Internet auf Mobiltelefonen. (Boerse, 18.01.2022 - 21:40) weiterlesen...

Drei Deutsche als Vizepräsidenten des EU-Parlaments bestätigt. Unter den am Dienstag Gewählten sind drei Deutsche: die Sozialdemokratin Katarina Barley, die Liberale Nicola Beer und der Christdemokrat Rainer Wieland. Sie alle hatten bereits zuvor den Posten der Vizepräsidentin beziehungsweise des Vizepräsidenten inne. Barley und Wieland erhielten direkt im ersten Wahlgang die nötige absolute Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, Beer wurde im zweiten Wahlgang bestätigt. STRASSBURG - Das EU-Parlament hat seine 14 Vizepräsidenten bestimmt. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 21:23) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP 2: Scholz droht Russland im Ukraine-Konflikt - Baerbock in Moskau. Er drohte Moskau am Dienstag erneut mit "hohen Kosten" für den Fall eines Überfalls auf die Ukraine. Außenministerin Annalena Baerbock warb bei einem Gespräch mit ihrem russischen Kollegen Sergej Lawrow für eine rasche Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen in dem Konflikt. Die Nato schlug Russland neue Krisengespräche vor. BERLIN/MOSKAU - Angesichts der Spannungen im Ukraine-Konflikt hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) Russland zur Reduzierung seiner Truppen an der Grenze zu dem Nachbarland aufgefordert. (Wirtschaft, 18.01.2022 - 20:41) weiterlesen...

Corona-Rekordwert von knapp 465 000 Neuinfektionen in Frankreich. Wie die französische Gesundheitsbehörde am Dienstagabend angab, wurden binnen 24 Stunden 464 769 neue Ansteckungen registriert. PARIS - Frankreich hat mit knapp 465 000 gemeldeten Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages einen Höchstwert verzeichnet. (Boerse, 18.01.2022 - 20:38) weiterlesen...