Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

BERLIN - Die Bundesregierung sieht eine Gefahr für den deutschen und europäischen Schiffbau durch stark subventionierte Anbieter aus Asien.

17.03.2021 - 11:54:28

Regierung sieht Gefahr für Schiffbau durch asiatische Konkurrenz. Das geht aus dem 7. Bericht zur Lage der maritimen Wirtschaft hervor, über den das Kabinett am Mittwoch in Berlin beriet. "Aggressiv auftretende Wettbewerber aus Asien bedrohen nicht nur den maritimen Standort Deutschland, sondern Europa insgesamt", schreibt das Wirtschaftsministerium in dem Bericht. Durch die "chinesische Strategie der Spitzensubventionierung" drohten gerade im Marktsegment Kreuzfahrtschiffe Überkapazitäten wie früher schon bei Fracht-, Container- oder Tankerschiffen.

Die Werften in Deutschland und Europa hätten ihren Weltmarktanteil in den vergangenen Jahren vor allem mit technologisch hochwertigen Bauten wie Kreuzfahrtschiffen gehalten. "Mit der Strategie "Made-In-China 2025" strebt China auch beim Hightech-Schiffbau die Spitzenposition im weltweiten Wettbewerb an", heißt es im Bericht. Das erste chinesische Kreuzfahrtschiff solle 2023 fertig werden.

Um der Konkurrenz zu begegnen, bemühe sich die Regierung, den Einsatz neuer Technologien im Schiffbau zu fördern. So sollten der technische Vorsprung und die "technologische Souveränität" gewahrt werden. Zugleich mache die deutsche "Industriestrategie 2030" Vorschläge für eine EU-Industriepolitik, um das Wettbewerbs- und Beihilferecht anzupassen und Nachteile für europäische Bewerber zu verhindern.

Der deutsche Kreuzfahrtschiffbau ist den Angaben nach besonders vom Stillstand der Reisebranche in der Corona-Pandemie betroffen. Vor 2023/24 seien keine neuen Aufträge zu erwarten. Der Marktführer Meyer-Werft in Papenburg an der Ems hat deshalb seine neun Aufträge bis 2025 gestreckt. Über den Abbau von Jobs wird verhandelt. Bei den MV Werften an der Ostseeküste, die ebenfalls Kreuzfahrtschiffe bauen, soll von 3000 Arbeitsplätzen mehr als jeder dritte wegfallen.

Mit dem Bericht bereitet die Bundesregierung die nächste Nationale Maritime Konferenz am 10. und 11. Mai in Rostock vor.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

OFFIZ. KORREKTUR/IW: Bundesbürger geben wegen Corona deutlich weniger aus (Im zweiten Satz des ersten Absatzes wurde die Höhe des Rückgangs der Konsumausgaben berichtigt: mindestens 104 Milliarden Euro. (Boerse, 20.04.2021 - 16:23) weiterlesen...

Geimpfte können in Tübingen ohne Tagesticket einkaufen. Nach Auskunft von Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) vom Dienstag, genügt es, wenn Kunden ihren Impfausweis vorzeigen. Als geimpft gelten diejenigen, die eine seit mindestens 14 Tagen abgeschlossene Impfung - in der Regel mit zwei Impfgaben - nachweisen können. Für die Fortführung des Tübinger Modellversuchs sei es entscheidend, die Geimpften einzubeziehen, damit der Handel eine ausreichende Zahl von Kunden bedienen könne, sagte Palmer. TÜBINGEN - Wer vollständig geimpft ist, muss in Tübingen keinen Schnelltest machen und kein Tagesticket vorweisen, um Einzelhandel und Kultureinrichtungen zu nutzen. (Boerse, 20.04.2021 - 15:38) weiterlesen...

Brinkhaus: Union muss aus Verfahren für Kanzlerkandidatur lernen. Dieses werde man zwar hoffentlich nicht so schnell brauchen, sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Berlin vor Beginn einer Fraktionssitzung. "Aber wenn es denn so weit ist, dann sollte man rechtzeitig vorher einen Prozess definieren. BERLIN - Als Konsequenz aus dem scharfen Machtkampf um die Kanzlerkandidatur sollten CDU und CSU nach Auffassung ihres Bundestagsfraktionschefs Ralph Brinkhaus für die Zukunft ein klares Verfahren für diese Entscheidung festlegen. (Wirtschaft, 20.04.2021 - 15:32) weiterlesen...

Letzte Runde? EU-Unterhändler ringen erneut um Klimaziel für 2030. Die EU-Staaten hatten sich Ende 2020 darauf verständigt, die EU-Klimagase bis 2030 um mindestens 55 Prozent unter den Wert von 1990 zu bringen. Das Parlament will jedoch ein Minus von 60 Prozent und eine schärfere Berechnungsmethode. BRÜSSEL - Im Ringen um ein schärferes EU-Klimaziel haben Vertreter der EU-Staaten und des Europaparlaments am Dienstag ihre voraussichtlich letzte Verhandlungsrunde gestartet. (Boerse, 20.04.2021 - 15:31) weiterlesen...

Großbritannien will Ausstoß von Treibhausgasen schneller verringern. Wie Premierminister Boris Johnson am Dienstag mitteilte, soll der Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen bis 2035 um 78 Prozent im Vergleich zum Niveau der 1990er Jahre reduziert werden. Das Ziel, bis 2050 klimaneutral zu werden, könne damit bereits bis 2037 zu zwei Dritteln erreicht werden. Erstmals sei dabei auch der britische Anteil am globalen Flug- und Schiffsverkehr einberechnet worden, hieß es in einer Mitteilung des britischen Umweltministeriums. LONDON - Die britische Regierung will ihre Bemühungen im Kampf gegen den Klimawandel noch einmal verstärken. (Wirtschaft, 20.04.2021 - 15:12) weiterlesen...

Johnson will Nordirland-Protokoll 'schleifen' - neue Krawalle. Dabei nahm er vor allem das sogenannte Nordirland-Protokoll aus dem Brexit-Handelsvertrag ins Visier. "Wir entfernen, was wir als unnötige Ausstülpungen und Hindernisse empfinden, die aufgekommen sind, und reißen die Schlingen ab und schleifen es in Form", sagte Johnson der BBC in einem am Dienstag veröffentlichten Beitrag. BELFAST - Im Streit mit der EU über Handelsregeln für die britische Provinz Nordirland hat der britische Premierminister Boris Johnson mit weiteren einseitigen Schritten gedroht. (Wirtschaft, 20.04.2021 - 15:04) weiterlesen...