Spanien, Deutschland

BERLIN - Die Bundesregierung plant für künftige Krisen in der Eurozone nach einem Bericht des "Spiegel" ohne den Internationalen Währungsfonds (IWF).

24.02.2017 - 18:06:25

Europäischer Währungsfonds soll künftig in Krisen helfen. An dessen Stelle solle ein eigener Europäischer Währungsfonds treten, der aus dem bestehenden Euro-Rettungsschirm ESM hervorgehen solle, schreibt das Blatt in seiner neuen Ausgabe.

Die neue Organisation solle zusätzliche Kompetenzen erhalten. Sie könnte so die volkswirtschaftliche Analyse von Krisenstaaten vornehmen, Rettungsprogramme erstellen, Fortschritte bewerten und im Zweifel auch Sanktionen vorschlagen. Vor allem aber solle der Europäische Währungsfonds eine Art Frühwarnsystem werden.

Die Debatte, den ESM zu einem Europäischen Währungsfonds auszubauen, gibt es schon länger. Zumal der IWF zuletzt in Europa im Vergleich zu den Euroländern geringere Summen beigesteuert hat. Am dritten Griechenland-Rettungspaket ist er bisher gar nicht beteiligt.

ESM-Chef Klaus Regling hatte jüngst in einem Interview erklärt: "Ich denke auch, dass ein Europäischer Währungsfonds in den Zeitablauf passt." Es werde ihn vermutlich in der Zukunft einmal geben. Zuerst müsse man aber einen Konsens in den Mitgliedstaaten finden: "Aber das globale Umfeld, diese Gegenbewegung zur Globalisierung und das, was in den USA passiert, kann dazu führen, dass Europa sich stärker auf sich besinnt und der ESM ist bereit, eine Rolle zu spielen."

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Macron will mit neuer Regierung in Rom zusammenarbeiten. Themen seien für ihn die Sicherheit, die Wirtschaft mit der Stärkung der Eurozone oder die Migration, sagte Macron am Freitag dem französischen Fernseh-Nachrichtensender BFMTV nach Abschluss seines Russlandsbesuches in St. Petersburg. . PARIS - Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron will mit der neuen europakritischen Regierung in Italien zusammenarbeiten. (Wirtschaft, 25.05.2018 - 19:55) weiterlesen...

Aktien Europa Schluss: Politische Turbulenzen belasten nur lokal. Allerdings überwogen an den wichtigsten Handelsplätzen vergleichsweise moderate Kursabschläge, wobei es in London sogar ein wenig bergauf ging. Lediglich in Madrid und Mailand fielen die Verluste aufgrund aktueller politischer Turbulenzen deutlich aus. PARIS/LONDON - Europas Börsen haben am Freitag ihren Abwärtstrend fortgesetzt. (Boerse, 25.05.2018 - 18:35) weiterlesen...

Iran sieht Chance für Fortsetzung des Atomabkommens. Nach dem Ausstieg der USA hätten die verbliebenen Unterzeichner des Atomabkommens dem Iran versichert, dass sie an der Vereinbarung festhalten wollten, sagte Vizeaußenminister Abbas Aragchi am Freitag. Sie hätten außerdem erklärt, dass der Iran seine Verpflichtungen aus dem Abkommen erfüllt habe. WIEN - Der Iran hat das Atomtreffen in Wien als positiv und vielversprechend bezeichnet. (Wirtschaft, 25.05.2018 - 17:40) weiterlesen...

Devisen: Eurokurs gefallen - EZB-Referenzkurs: 1,1675 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1675 (Donnerstag: 1,1728) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8565 (0,8527) Euro. FRANKFURT - Der Kurs des Euro ist am Freitag gefallen. (Wirtschaft, 25.05.2018 - 16:14) weiterlesen...

EUROSTOXX-FLASH: Ins Minus gedreht - Misstrauensantrag gegen spanische Regierung. Zuletzt stand der Leitindex der Eurozone 0,54 Prozent im Minus bei 3502,69 Punkten. PARIS - Der EuroStoxx 50 hat am Freitagnachmittag seine vorherigen Gewinne eingebüßt. (Boerse, 25.05.2018 - 16:12) weiterlesen...

EU-Länder stärken Bankenvorgaben und kürzen Steueroasenliste. Außerdem kürzten sie bei ihrem Treffen am Freitag in Brüssel die Schwarze Liste der EU für Steueroasen. Bei Mehrwertsteuerregeln für Online-Medien gab es hingegen keinen Durchbruch. BRÜSSEL - Die EU-Finanzminister haben sich auf strengere Regeln für Banken in Europa verständigt. (Wirtschaft, 25.05.2018 - 16:01) weiterlesen...