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Regierungen, USA

BERLIN - Die Bundesregierung hat die große Gruppe der führenden Wirtschaftsnationen (G20) und die Europäische Union aufgefordert, mehr Geld für die globale Corona-Impfkampagne bereitzustellen.

19.02.2021 - 16:38:25

Deutschland fordert mehr Hilfe von G20 und EU für globale Impfpläne. Die auf dem Gipfel der sieben Industrieländer (G7) am Freitag zugesagten Mittel reichten nicht aus, sagte Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) am Freitag in Berlin nach dem virtuellen Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Joe Biden.

Deutschland unterstützt den Kampf gegen Covid-19 in diesem Jahr in Entwicklungsländern mit 1,5 Milliarden Euro. Davon sind rund eine Milliarde Euro für die internationale Impfallianz Gavi. Die weiteren Mittel sind zur Stärkung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Impfstoffforschung, insbesondere zu Mutationen. "Wir besiegen Corona nur weltweit oder gar nicht", sagte Müller.

"Nur mit einer weltweiten Impfkampagne führt der Weg aus der Pandemie heraus", sagte der Minister. Das Vorhaben dürfe aber nicht an der Finanzierung scheitern. "Denn es reicht nicht, das Virus nur in Europa einzudämmen. Sonst kommt es zurück - vielleicht noch gefährlicher." Bislang fänden nur 0,5 Prozent der Corona-Impfungen in den ärmsten Ländern statt. Das Ziel sei, bis Jahresende 20 Prozent der Bevölkerung in 92 Entwicklungs- und Schwellenländern zu impfen.

Die Finanzierung dazu sei auch trotz der Zusagen auf dem G7-Gipfel noch nicht sichergestellt. "International muss da mehr passieren", sagte Müller. Zum G7-Gipfel hatte US-Präsident Joe Biden bis zu vier Milliarden US-Dollar angekündigt. Auch will die EU mit weiteren 500 Millionen Euro für die Covax-Initiative und 100 Millionen Euro zur Unterstützung der Impfkampagnen in Afrika helfen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus EU-Kreisen erfuhr. Bislang waren schon 500 Millionen Euro an EU-Hilfen zugesagt.

Seth Berkley, der Leiter der internationalen Impfallianz Gavi, die mit der Umsetzung von Covax beauftragt ist, dankte Deutschland für seine "Führungsrolle". Wie das Ministerium mitteilte, haben sich die reichen Länder bislang zwei Drittel der Impfdosen gesichert, obwohl sie nur 16 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen. Nur 0,5 Prozent der Impfungen weltweit haben bisher in den ärmsten Ländern stattgefunden.

Die ersten Impfdosen werden im Februar über Covax in 18 Entwicklungsländer geliefert, darunter in Tunesien, Mali, Ruanda, Bolivien und die Philippinen, wie das Ministerium mitteilte.

@ dpa.de

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