Tourismus, Regierungen

BERLIN - Die Bundesbehörden sollen bestehende Pandemiepläne auf den Prüfstand stellen.

20.12.2021 - 12:45:30

Innenministerium: Bundesbehörden sollen Pandemiepläne überprüfen. Solche Pläne seien zwar seit vielen Monaten in Kraft, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums am Montag in Berlin - nun sei aber damit zu rechnen, dass die Zahl der Coronavirus-Infektionen durch die Omikron-Variante deutlich steige.

Beim Bundeskriminalamt und der Bundespolizei, für die das Innenministerium zuständig ist, seien mehr als 90 beziehungsweise mehr als 80 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geimpft, sagte der Sprecher. Mitarbeiter, die sich nicht beim Dienstherrn sondern privat etwa beim Hausarzt hätten impfen lassen, seien dabei noch gar nicht erfasst. Die Einsatz- und Arbeitsfähigkeit der Bundeswehr sei derzeit "absolut gewährleistet". Am vergangenen Freitag seien bei der Bundespolizei von ungefähr 50 000 Mitarbeitern 791 in Quarantäne gewesen.

Der Expertenrat der Bundesregierung hatte am Sonntag vor einer Überlastung des Gesundheitssystems gewarnt, da wegen der Omikron-Variante die Corona-Infektionszahlen stark ansteigen könnten. Die Fachleute erklärten auch, es gebe "hohe Risiken" für die sogenannte kritische Infrastruktur, also unter anderem Krankenhäuser, Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst oder Strom- und Wasserversorgung. Welche zusätzlichen Vorkehrungen zu treffen seien, das solle nun im Lichte der Stellungnahme neu beurteilt werden, sagte der Sprecher.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Wieder Proteste gegen Corona-Politik - Demonstranten auch vor SWR. Vielerorts stellten sich ihnen Gegendemonstranten entgegen. Dabei blieb es weitgehend friedlich. In Erfurt setzte die Polizei Pfefferspray ein, um einen Weitermarsch eines Protestzuges gegen die Corona-Politik in Richtung Landtag zu verhindern, wie das Lagezentrum mitteilte. In Stuttgart protestierten Demonstranten vor dem Gebäude des Südwestrundfunks (SWR) gegen die Berichterstattung der Medien über die Corona-Pandemie. BERLIN/BRÜSSEL - Aus Protest gegen die staatliche Corona-Politik sind am Samstag erneut Tausende Menschen in Deutschland auf die Straße gegangen. (Wirtschaft, 23.01.2022 - 19:57) weiterlesen...

50 000 demonstrieren in Brüssel gegen Corona-Maßnahmen. Rund 50 000 Menschen versammelten sich am Sonntag in der Brüsseler Innenstadt, wie eine Sprecherin der Polizei der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Insgesamt seien mindestens 70 Personen festgenommen worden, unter anderem wegen Sachbeschädigung oder Mitführung gefährlicher oder illegaler Gegenstände, hieß es in einer Polizeimitteilung. Drei Polizisten und 12 Demonstranten wurden demnach mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, niemand sei in Lebensgefahr. BRÜSSEL - Zehntausende Menschen haben in Brüssel gegen die Corona-Auflagen demonstriert - teilweise mit Gewalt. (Wirtschaft, 23.01.2022 - 19:55) weiterlesen...

39 Flugzeuge aus China dringen in Taiwans Luftverteidigungszone ein. Für dieses Jahr handle es sich um einen neuen Höhepunkt der täglichen Einsätze, teilte das Verteidigungsministerium in Taipeh am Sonntag mit. Die Luftverteidigungszone ist nicht identisch mit dem Luftraum eines Staates. TAIPEH - China hat nach Angaben Taiwans 39 Flugzeuge in die Identifikationszone für die Luftverteidigung (ADIZ) des Inselstaats gesendet. (Wirtschaft, 23.01.2022 - 19:17) weiterlesen...

Blinken sieht USA und Europa im Ukraine-Konflikt geeint. "Ich bin überzeugt, dass es eine einheitliche Antwort auf alles geben wird, was Russland tut", sagte Blinken am Sonntag dem Sender CBS auf eine Frage zu den umstrittenen Äußerungen des inzwischen zurückgetretenen deutschen Marine-Inspekteurs Kay-Achim Schönbach. Blinken betonte, sich gerade erst in Berlin mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sowie mit weiteren Verbündeten ausgetauscht zu haben. WASHINGTON - US-Außenminister Antony Blinken geht von einer "einheitlichen Antwort" der US-Regierung und der Verbündeten in Europa auf eine mögliche Invasion Russlands in die Ukraine aus. (Wirtschaft, 23.01.2022 - 18:05) weiterlesen...

Vorlage für Bund/Länder: Keine neuen Maßnahmen - andere PCR-Regeln. Man sei sich einig, dass "die bisher geltenden Regeln für soziale Kontakte und Veranstaltungen weiterhin Bestand haben", heißt es in einer Beschlussvorlage vom Sonntagnachmittag, die mehreren Medien und auch der Deutschen Presse-Agentur vorlag. BERLIN - Vor den Bund-Länder-Beratungen über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise zeichnet sich immer mehr eine Beibehaltung des momentan Kurses ohne weitere Verschärfungen ab. (Wirtschaft, 23.01.2022 - 18:04) weiterlesen...

Erstmals seit Dezember Anstieg der Intensivbetten-Belegung. BERLIN - Erstmals seit Mitte Dezember gibt es wieder einen Anstieg bei der Zahl auf Intensivstationen behandelter Covid-19-Patienten. Laut Tagesreport des Divi-Intensivregisters waren am Sonntag 2426 Covid-19-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung erfasst - und damit 28 mehr als am Vortag. Ein Anstieg war zuletzt im Tagesreport vom 13. Dezember gemeldet worden, um 21 auf 4926 Patienten. Danach war die Zahl stetig gesunken. Erstmals seit Dezember Anstieg der Intensivbetten-Belegung (Wirtschaft, 23.01.2022 - 17:31) weiterlesen...