Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

BERLIN - Die Berliner Charité betrachtet mit großer Sorge die Entwicklungen in der dritten Pandemie-Welle.

10.04.2021 - 12:31:29

Charité besorgt über dritte Pandemie-Welle. "Wenn die Anzahl schwer kranker Covid-Patienten die zweite Welle übertrifft, kommen wir in eine kritische Situation", sagte Martin Kreis, Vorstand für die Krankenversorgung in Deutschlands größter Uniklinik.

Anfang des Jahres sei an der Charité durch die hohe Zahl an schweren Covid-Fällen auf Intensivstationen eine absolute Grenzbelastung erreicht gewesen. So habe die Charité im Januar nicht alle Patienten aus bereits überlasteten Kliniken anderer Bundesländern aufnehmen können. Sie selbst habe aber keine Corona-Kranken in andere Bundesländer verlegen müssen. "Wir werden weiter alles daran setzen, Patienten aus der Region auch in Berlin zu versorgen", sagte Kreis.

Die Zahl der Neuzugänge auf den Intensivstationen der Charité sei in den vergangenen beiden Wochen deutlich gestiegen, sagte Kreis. Besonders betroffen sei nun die Altersgruppe zwischen 30 und 60, die bislang wenig Chancen auf Impfungen hatte. "Der Trend ist eindeutig, und er zwingt uns, zu reagieren", ergänzte das Vorstandsmitglied. So sei eine Reserve-Intensivstation wieder vollständig geöffnet worden. Darüber hinaus wurden planbare Operationen, die aufgeschoben werden können, abgesagt.

Da ein großer Teil des Charité-Personals bereits geimpft sei, gebe es an den Kliniken nun weniger Sorgen, dass Mitarbeiter wegen eigener Infektionen oder Quarantäne fehlten. Die Stimmung sei so, dass die Bereitschaft spürbar sei, die neue Herausforderung anzunehmen, sagte Kreis. Es gebe aber bei Teilen der Belegschaft auch Anzeichen von Erschöpfung und Trauer über die Corona-Toten. An der Charité ist bisher rund ein Drittel der beatmeten Covid-Patienten gestorben.

Ein großer Teil der Intensivbetten der Charité muss samt dem nötigen medizinischen Personal für Notfälle, die nichts mit der Pandemie zu tun haben, frei gehalten werden. Durch gute Hygiene-Konzepte brauchten Patienten mit anderen Leiden keine Angst zu haben, sich während der Pandemie an der Charité behandeln zu lassen, betonte Kreis.

Notfall-Mediziner hatten am Freitag vor einer drohenden Überlastung der Berliner Intensivstationen in der dritten Pandemie-Welle gewarnt. Es gebe im Moment bereits eine dramatische Belastung, sagte Steffen Weber-Carstens, medizinisch-wissenschaftlicher Leiter des Registers der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi). So habe Berlin in den vergangenen drei Wochen wieder 100 beatmete Covid-Patienten mehr auf den Intensivstationen. Aktuell seien es rund 280. Allein in der Charité, die die schwersten Fälle behandelt, seien es 90. Ein Ende der Neuaufnahmen sei bei steigenden Infektionszahlen nicht absehbar.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Handelsverband: Einkauf mit Termin bringt nur halb so viel Umsatz. Betroffene Händler machen nur halb so viel Umsatz wie gewohnt, wie eine Umfrage des Handelsverbands Deutschland ergab. Wenn Kunden zum Einkauf einen negativen Corona-Test mitbringen müssen, liegt demnach die Umsatzeinbuße bei 60 Prozent. BERLIN - Beim Einkaufen mit Termin tragen die Kunden längst nicht so viel Geld in die Läden wie in normalen Zeiten. (Boerse, 11.05.2021 - 12:19) weiterlesen...

Schulze: Neues Klimagesetz wird wegweisende Wirkung haben. "Wir streben nach wie vor eine Kabinettsbefassung morgen an", sagte die SPD-Politikerin am Dienstag und verwies auf den Referentenentwurf des Gesetzes, der seit diesem Dienstag online abrufbar ist. "Das novellierte Klimaschutzgesetz mit seinen neuen Klimazielen wird wegweisend wirken. Es sorgt dafür, dass Deutschland beim Klimaschutz auf Kurs bleibt und Klimaneutralität schon fünf Jahre früher erreichen wird als bisher geplant", erklärte Schulze. Zum ersten Mal werde beim Klimaschutz "der anstrengendste Teil nicht in die ferne Zukunft verschoben". In den kommenden 25 Jahren werde Deutschland eine Verdopplung des Tempos im Vergleich zu den vergangenen 25 Jahren erreichen, betonte die Umweltministerin. Der größte Fortschritt sei für die 20er Jahre geplant. BERLIN - Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat sich zufrieden über die Verhandlungen zum neuen Klimagesetz geäußert. (Wirtschaft, 11.05.2021 - 12:17) weiterlesen...

WDH: Datenschützer mit Anordnung gegen WhatsApp-Daten bei Facebook (Tippfehler bereinigt) (Boerse, 11.05.2021 - 12:13) weiterlesen...

Datenschützer mit Anordnung gegen WhatsApp-Daten bei Facebook HAMBURG - Der Hamburger Datenschützer Johannes Caspar will per Anordnung sicherstellten, dass auch nach der anstehenden Änderung der WhatsApp-Regeln keine Daten des Chat-Dienstes von der Konzernmutter Facebook genutzt werden. (Boerse, 11.05.2021 - 12:11) weiterlesen...

Karlsruhe beanstandet alte Steuerrechts-Änderung zu Erbbauzinsen. Die Richterinnen und Richter des Zweiten Senats erklärten diesen Teil der Reform im Nachhinein für nichtig, wie das Gericht in Karlsruhe am Dienstag mitteilte. Dabei geht es um die Absetzbarkeit sogenannter Erbbauzinsen als Werbungskosten. Von der Entscheidung können unter bestimmten Umständen Steuerzahler profitieren, die 2004 Erbbauzinsen im Voraus gezahlt haben. Voraussetzung ist allerdings, dass sie gegen ihren Steuerbescheid damals vorgegangen waren. (Az. KARLSRUHE - Mehr als 16 Jahre nach einer Änderung des Einkommensteuergesetzes beanstandet das Bundesverfassungsgericht, dass die Verschärfung damals einige Steuerzahler rückwirkend traf. (Boerse, 11.05.2021 - 12:03) weiterlesen...

Steinmeier: 'Gräben in der Gesellschaft' durch Impfen nicht vertiefen. "Wir müssen immer wieder auch sehen, dass es eine soziale Dimension der Krise gibt, und müssen Vorsorge dafür treffen, dass in der Pandemie die Gräben in der Gesellschaft nicht noch tiefer werden", sagte er am Dienstag nach dem Besuch einer Hausarztpraxis im Berliner Stadtteil Moabit. In Stadtteilen wie diesem, die kulturell, religiös und sozial sehr gemischt seien, gebe es oft große soziale Probleme. Die Infektionsraten dort seien teils deutlich höher, sagte Steinmeier. BERLIN - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat dazu aufgerufen, das Impfen gegen das Coronavirus nicht zur sozialen Frage werden zu lassen. (Wirtschaft, 11.05.2021 - 12:00) weiterlesen...