Deutschland, Volkswirtschaft

BERLIN - DGB-Chef Reiner Hoffmann hat im Tarifkonflikt für die 3,9 Millionen Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie die Arbeitgeber zu Kompromissbereitschaft aufgefordert.

02.01.2018 - 06:21:25

DGB-Chef fordert von Metall-Arbeitgebern Ende 'ihrer Blockade'. "Die Arbeitgeber müssen mit ihrer Blockade endlich aufhören. Kein Unternehmen geht vor die Hunde, nur weil es einen Teil-Lohnausgleich für Beschäftigte zahlt, die vorübergehend ihre Arbeitszeit etwas reduzieren", sagte der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (Dienstag).

Die IG Metall fordert neben sechs Prozent mehr Geld auch das Recht auf eine vorübergehende Senkung der Wochenarbeitszeit auf 28 Stunden. Dabei sollen bestimmte Gruppen - etwa Schichtarbeiter, Eltern junger Kinder und Angehörige von Pflegebedürftigen - einen Teillohnausgleich erhalten. Die Arbeitgeber lehnen dies nach zwei Verhandlungsrunden bisher ab. Am 31. Dezember ist die Friedenspflicht ausgelaufen. Die IG Metall will nach bisherigen Planungen ab 8. Januar in Warnstreiks gehen. In der Woche davor hat sie einzelnen Maßnahmen in einigen Betrieben nicht ausgeschlossen.

"Von den Arbeitnehmern wird immer Flexibilität erwartet - mit bundesweit einer Milliarde unbezahlten Überstunden im letzten Jahr. Aber auch die Beschäftigten wünschen sich mehr Flexibilität, was Dauer und Lage ihrer Arbeitszeiten angeht", sagte der DGB-Chef. Die Unternehmen sollten sich einmal klarmachen, dass sie in zunehmendem Wettbewerb um Fachkräfte stünden. "Das Thema Zeit ist für die Beschäftigten immer wichtiger geworden", sagte Hoffmann.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

dpa-AFX KUNDEN-INFO: Finanzanalysen in den dpa-AFX Diensten. Bei der Erstellung der Meldungen wird regelmäßig das Sechs-Augen-Prinzip (Erstellung, Prüfung, zusätzliche Freigabe) angewendet. Jede/r Redakteur/in der dpa-AFX unterzeichnet einen internen Code of Conduct, der spezifische dpa-AFX Regelungen zur Wahrung der publizistischen Unabhängigkeit vorgibt und deren Einhaltung dpa-AFX individuell mit einem externen Audit überprüfen lassen kann. FRANKFURT - Alle Meldungen der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX werden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. (Boerse, 24.06.2018 - 04:46) weiterlesen...

Keine Planungssicherheit - BMW warnt eindringlich vor Brexit-Folgen. Doch die Verhandlungen zwischen London und Brüssel sind zäh. Viele Unternehmen wissen nicht, was auf sie zukommt - betroffen ist auch BMW. Im nächsten Frühjahr will Großbritannien die EU verlassen. (Wirtschaft, 23.06.2018 - 12:14) weiterlesen...

Hoher technischer Aufwand - Experten: Nachrüstungen alter Diesel «grundsätzlich möglich» Die Regierung lässt Millionen Autobesitzer seit Monaten im Unklaren: Kommt doch noch mehr als neue Software, um Motoren zu schmutziger Diesel sauberer zu bekommen? Nun gibt es weitere Fach-Einschätzungen. (Wirtschaft, 23.06.2018 - 09:22) weiterlesen...

RATING: Moody's senkt Monsanto nach Übernahme durch Bayer auf 'BAA1'. Das ist eine Stufe unter dem alten Rating "A3" und zählt weiterhin zum sogenannten "Investment Grade", also eher sicheren Anlagen. Die Abstufung schließe die im September 2016 nach der Ankündigung der Akquisition durch den deutschen Pharma- und Agrarchemiekonzern begonnnen Überprüfung ab, wie Moody's am Freitagabend in New York mitteilte. Sobald das Tauschangebot Bayers für Monsanto-Anleihen erfolgreich ist, dürfte das Rating für Monsanto gestrichen werden. NEW YORK - Die Ratingagentur Moody's hat die Bonitätsnote für den US-Saatgutkonzern Monsanto nach der Übernahme durch Bayer auf 'BAA1' gesenkt. (Boerse, 22.06.2018 - 22:30) weiterlesen...

Weitere Rohmilchkäse in Frankreich zurückgerufen. Es handelt sich um Reblochon der Käserei Chabert, der unter mehreren Handelsmarken vertrieben wurde, teilte das französische Agrarministerium am Freitagabend in Paris mit. Es sei eine Vorsichtsmaßnahme, nachdem Escherichia-coli-O26-Bakterien in zwei landwirtschaftlichen Zuliefer-Betrieben festgestellt worden seien. Kunden sollten den Käse nicht essen. PARIS - Nach der Erkrankung von Kindern hat ein französischer Hersteller weitere Rohmilchkäse zurückgerufen. (Boerse, 22.06.2018 - 22:09) weiterlesen...

Neue Halberg-Guss warnt streikende Beschäftigte vor Jobverlust. Es komme aktuell bei den ersten Kunden zu Ausfällen in der Produktion, hieß es in dem am Freitagabend veröffentlichten Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Teilweise würden deren Mitarbeiter wegen des Streiks in Kurzarbeit geschickt. SAARBRÜCKEN/LEIPZIG - Der Autozulieferer Neue Halberg-Guss (NHG) hat seine Beschäftigten in einem Offenen Brief vor den Folgen des anhaltenden Streiks gewarnt. (Boerse, 22.06.2018 - 21:48) weiterlesen...