Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Öl, Gas

BERLIN - Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben den Iran eindringlich aufgerufen, seine Verpflichtungen aus dem Atomabkommen mit dem Westen wieder einzuhalten.

12.01.2020 - 18:47:24

Merkel, Macron und Johnson: Iran muss zu Atomdeal zurückkehren. "Es ist von wesentlicher Bedeutung, dass der Iran zur vollumfänglichen Einhaltung seiner Verpflichtungen aus der Wiener Nuklearvereinbarung zurückkehrt", betonten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Boris Johnson in einer am Sonntagabend verbreiteten gemeinsamen Erklärung.

Nach dem Rückzug der USA aus dem Abkommen hätten die verbliebenen Teilnehmer - China, Deutschland, Frankreich, Russland, Großbritannien, der Iran sowie die Europäische Union als Koordinator ihr dauerhaftes Bekenntnis zum Erhalt der Wiener Nuklearvereinbarung erklärt. "Wir haben unsere tiefe Sorge über die Maßnahmen ausgedrückt, die der Iran im Widerspruch zu seinen Verpflichtungen seit Juli 2019 ergriffen hat. Diese Maßnahmen müssen umgekehrt werden", heißt es in der Erklärung. Dem Abkommen komme eine Schlüsselrolle bei der Nichtverbreitung von Nuklearwaffen zu. "Wir bleiben dem Erhalt der Wiener Nuklearvereinbarung verpflichtet", stellen Merkel, Macron und Johnson klar.

"Aktuelle Ereignisse haben die destabilisierende Rolle des Irans in der Region, inklusive der iranischen Revolutionsgarden und der Al-Quds-Kräfte, hervorgehoben", kritisierten die drei Staaten. Mit Blick auf den irrtümlichen Abschuss einer Passagiermaschine im Iran betonten Merkel, Macron und Johnson, man nehme die Erklärung Teherans zur Kenntnis und verpflichte sich, mit dem Iran beim weiteren Vorgehen zu kooperieren. Die iranischen Revolutionsgarden hatten erklärt, die Maschine sei inmitten der militärischen Konfrontation mit den USA versehentlich als feindlicher Marschflugkörper eingestuft und dann abgeschossen worden. Präsident Hassan Ruhani versprach eine gründliche Untersuchung und sagte, der "unverzeihliche Vorfall" werde juristisch konsequent verfolgt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

VIRUS: Inkubationszeit des neuen Virus etwa zehn Tage - mitunter auch kürzer. Wie der Direktor der nationalen Gesundheitskommission, Ma Xiaowei, am Sonntag in Peking berichtete, sei die kürzeste registrierte Zeitspanne aber auch nur ein Tag gewesen - die längste 14 Tage. Die Infizierten seien in dieser Zeit bereits ansteckend, auch wenn noch keine Symptome erkennbar seien. Das unterscheide die neue Variante des Coronavirus von dem eng verwandten Sars-Erreger, der die Pandemie 2002/2003 ausgelöst hatte. PEKING - Die Inkubationszeit des neuen Coronavirus hinter der Lungenkrankheit in China ist meist etwa zehn Tage. (Wirtschaft, 26.01.2020 - 15:40) weiterlesen...

Brexit trifft britisches Armenhaus Wales mitten ins Herz. Stolze Waliser haben die mahnenden Worte inzwischen auch auf viele Steine, Gebäude und Plakate im Südwesten Großbritanniens geschrieben. Es ist ein Protest gegen die mächtige Regierung in London: Vor 55 Jahren wurden Waliser aus dem Tal Tryweryn zwangsumgesiedelt, weil ihre Region geflutet wurde. So entstand ein Wasserreservoir für das nahe Liverpool - in England. LLANRHYSTUD/BRÜSSEL - "Cofiwch Dryweryn" (Erinnert euch an Tryweryn) steht auf einer Mauer in Llanrhystud nahe der walisischen Küste mit roter Farbe gepinselt. (Wirtschaft, 26.01.2020 - 15:39) weiterlesen...

USA blockieren Server der iranischen Nachrichtenagentur Fars. Fars sei am Samstag per E-Mail mitgeteilt worden, dass die Kontrollbehörde des US-Finanzministeriums OFAC die Agentur in die Sanktionsliste aufgenommen und den Zugang gesperrt habe, sagte ein Fars-Sprecher. TEHERAN - Die USA haben den internationalen Zugang zu der Servern der iranischen Nachrichtenagentur Fars blockiert. (Boerse, 26.01.2020 - 15:37) weiterlesen...

VIRUS: Entwarnung nach Verdachtsfall auf Coronavirus an Berliner Krankenhaus. "Uns lag die Information eines Verdachts des Coronavirus 2019-nCoV der DRK-Kliniken Mitte vor. Der Test zu diesem Verdachtsfall fiel heute negativ aus", teilte eine Sprecherin der Gesundheitsverwaltung am Sonntag mit. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung (online) über den Fall berichtet. BERLIN - Ein Verdacht auf eine erste Infektion mit dem neuen Coronavirus in Berlin ist am Sonntag ausgeräumt worden. (Boerse, 26.01.2020 - 15:26) weiterlesen...

Giffey verteidigt Auslaufen der Förderung von Erzieher-Ausbildung. "Es ist klar: Der Bund kann nur Starthilfe geben. Die Länder sind selbst in der Pflicht", sagte die SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag in Berlin. Sie werde das Thema aber im Rahmen ihrer Möglichkeiten weiter vorantreiben, "denn es ist mir ein wichtiges Anliegen, dass der Erzieherberuf die Wertschätzung und finanzielle Anerkennung bekommt, die er verdient". BERLIN - Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat die Befristung der Bundesförderung für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern gegen Länderkritik verteidigt. (Wirtschaft, 26.01.2020 - 15:26) weiterlesen...

VIRUS: USA organisieren am Dienstag Rückflug für US-Bürger aus Wuhan. Über das Personal des Konsulats und deren Familien hinaus erwarte man eine begrenzte Anzahl an Plätzen für andere Bürger, erklärte das Außenministerium am Sonntag. Diese dürften an Bord, müssten dafür aber bezahlen. Sollte die Nachfrage das Angebot übersteigen, würden jene einen Platz bekommen, die besonders von dem Coronavirus gefährdet sind. Ärzte an Bord der Maschine sollten mögliche Infizierte behandeln können. Laut "Wall Street Journal" leben rund 1000 US-Bürger in der Region Wuhan. WASHINGTON - Die Vereinigten Staaten wollen am Dienstag Mitarbeiter ihres Konsulats aus der abgeriegelten chinesischen Millionenstadt Wuhan in die USA ausfliegen. (Boerse, 26.01.2020 - 15:25) weiterlesen...