Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

BERLIN - Der Wirtschaftsrat der CDU hat die Partei aufgerufen, sich nach den teils verheerenden Verlusten bei Wahlen inhaltlich wieder breiter aufzustellen - unter Einbeziehung aller zugkräftigen Persönlichkeiten.

21.11.2019 - 05:53:24

Wirtschaftsrat: CDU inhaltlich und personell breiter aufstellen. "Inhalte werden immer durch starke Personen vermittelt", sagte der Generalsekretär des Wirtschaftsrats, Wolfgang Steiger, der Deutschen Presse-Agentur. Deshalb müsse die CDU solche Persönlichkeiten einbinden und sich trauen, eigene Antworten zu den brennenden Fragen zu geben in der Wirtschafts- und Sozialpolitik wie auch zur inneren und äußeren Sicherheit.

Mit Blick auf die anhaltenden Personaldebatten in der CDU - auch über den Vize-Präsidenten des Wirtschaftsrats, Friedrich Merz, sagte Steiger, der Parteitag am Freitag und Samstag in Leipzig sei ein inhaltlicher und kein Wahlparteitag.

Merz habe seine Kommentierungen - unter anderem zur Regierungsarbeit und zur CDU - erst nach der Thüringen-Wahl vom 27. Oktober gemacht. "Davor hat er sich an vielen Stellen als CDU-Politiker eingebracht, um ein noch schlechteres Ergebnis zu verhindern", argumentierte Steiger. Die Debatte über schlechte Umfragewerte und viele Fehlentscheidungen der vergangenen Zeit "soll jetzt abgeblockt werden". Und "einige Kritiker von Friedrich Merz wollen nur ein Weiterso und finden sich mit Ergebnissen unter 30 Prozent ab".

Steiger hielt der CDU vor: "Die innere Schere im Kopf, nur nicht SPD, Grüne und Linke mit klaren Aussagen zu provozieren oder vorauseilend bei allem schon Kompromisse der großen Koalition mitzudenken, ist leider noch zu oft spürbar." Offensichtlich auch mit Blick auf den Politikstil von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) kritisierte er: "Wir müssen festhalten, dass das Profil der CDU durch die Fehlentscheidungen der Vergangenheit und die Gießkannenpolitik der großen Koalition schwer gelitten hat."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Saudi-Arabien erwartet für 2020 wachsendes Haushaltsdefizit. Für das Geschäftsjahr 2020 werde ein Minus von 187 Milliarden Rial erwartet, kündigte das Königreich am Montag an. Das entspricht etwa 45 Milliarden Euro. Im laufenden Haushaltsjahr hatte das Defizit noch bei umgerechnet 32 Milliarden Euro gelegen. RIAD - Angesichts niedriger Preise und Förderkürzungen beim Öl rechnet Saudi-Arabien für das kommende Jahr mit einem wachsenden Haushaltsdefizit. (Wirtschaft, 09.12.2019 - 20:23) weiterlesen...

UN-Entwicklungsagentur sieht Gefahr 'neuer großer Kluft'. Zusammen mit unterschiedlichen Bildungsstandards stellten diese Felder eine Bedrohung dar, heißt es in einem am Montag in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota veröffentlichten Bericht des UNDP. Bei falschen Maßnahmen drohe eine seit der Industrialisierung nicht gesehene "neue große Kluft". NEW YORK - Das UN-Entwicklungsprogramm UNDP sieht durch den technologischen Fortschritt und den Klimawandel ein wachsendes Risiko neuer Ungleichheiten in der Welt. (Wirtschaft, 09.12.2019 - 19:12) weiterlesen...

Deutschland gibt 500 Millionen mehr für Sicherung gegen Klimaschäden. Die Klimafrage entscheide sich in den Entwicklungs- und Schwellenländern, teilte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) dazu am Montag mit. MADRID - Deutschland stellt im kommenden Jahr eine halbe Milliarde Euro zusätzlich bereit, um ärmere Länder besser gegen die Folgen des Klimawandels abzusichern. (Boerse, 09.12.2019 - 17:41) weiterlesen...

Schwesig fordert bei steigendem CO2-Preis sozialen Ausgleich. "Für Mecklenburg-Vorpommern ist entscheidend, dass die Pendlerinnen und Pendler berücksichtigt werden", sagte Schwesig am Montag. "Bei uns müssen viele Menschen oft lange Wege zu ihrem Arbeitsplatz zurücklegen. SCHWERIN - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat bei einem steigenden CO2-Preis einen sozialen Ausgleich und dabei eine stärkere Beteiligung des Bundes gefordert. (Boerse, 09.12.2019 - 16:10) weiterlesen...

EU-Haushaltsrahmen: Litauen lehnt Finnlands Kompromissvorschlag ab. Der Vorschlag für den mittelfristigen EU-Haushalt von 2021 bis 2027 sei "nicht akzeptabel für Litauen", erklärte Staatspräsident Gitanas Nauseda am Montag in Vilnius. "Er ebnet den Weg für die Herausbildung eines Europas der zwei Geschwindigkeiten", hieß es in einer Mitteilung der Präsidialkanzlei. VILNIUS - Litauen lehnt den Kompromissvorschlag der finnischen EU-Ratspräsidentschaft im Streit um den künftigen EU-Haushaltsrahmen ab. (Wirtschaft, 09.12.2019 - 16:09) weiterlesen...

Spitzen von CDU und CSU warnen SPD vor weiterer Selbstbeschäftigung. Der Koalitionsvertrag werde nicht nachverhandelt, "für Selbstbeschäftigungsmaßnahmen steht die Union nicht zur Verfügung", sagte CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak nach einer Telefonkonferenz der engsten Unionsspitze am Sonntagabend in Berlin. Daran hatten neben Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auch die Parteichefs Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und Markus Söder (CSU) teilgenommen. BERLIN - Die Spitzen von CDU und CSU warnen die SPD nach deren Linksschwenk davor, mit neuen Forderungen die Zusammenarbeit in der großen Koalition zu belasten. (Wirtschaft, 09.12.2019 - 06:33) weiterlesen...