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Der Tagesspiegel

Berlin - Der Vorstandsvorsitzende der DAK-Gesundheit, Andreas Storm, hat den Plan von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gelobt, den Eigenanteil von Heimbewohnern zu deckeln.

14.10.2020 - 11:12:20

DAK-Chef fordert Begrenzung des Eigenanteils f?r Pflegeheime je nach Bundesland. Im Interview mit dem Berliner "Tagesspiegel" forderte er aber landesspezifische Obergrenzen je nach Bundesland.

Berlin - Der Vorstandsvorsitzende der DAK-Gesundheit, Andreas Storm, hat den Plan von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gelobt, den Eigenanteil von Heimbewohnern zu deckeln. Im Interview mit dem Berliner "Tagesspiegel" forderte er aber landesspezifische Obergrenzen je nach Bundesland. "Denkbar w?re eine mehrj?hrige Konvergenzphase, bis man dann tats?chlich zu einem bundeseinheitlichen Wert kommt." Die Situation in den einzelnen L?ndern sei sehr unterschiedlich, sagte Storm. Die Spannweite des Eigenanteils f?r die reinen Pflegekosten reiche von 560 Euro in Sachsen-Anhalt bis zu 1062 Euro in Baden-W?rttemberg. Spahn hatte eine einheitliche Begrenzung von maximal 700 Euro f?r die reine Pflege f?r l?ngstens 36 Monate vorgeschlagen.

Storm regte auch an, die Heimbewohner bei ihren Beitr?gen f?r Investitionskosten der Heimbetreiber zu entlasten. Bei der Einf?hrung der Pflegeversicherung habe eigentlich die Abmachung bestanden, die L?nder f?r die Investitionskosten der Heime aufkommen zu lassen, erinnerte der Kassenchef. "Das wurde aber nie konsequent umgesetzt. Deshalb ist es sinnvoll, jetzt im Zuge einer gro?en Pflegereform auch zu pr?fen, ob hier nicht eine st?rkere Beteiligung der L?nder m?glich w?re."

F?r die geplante Dynamisierung von Pflegegeld und Pflegesachleistungen schlug Storm vor, sich statt an der Inflationsrate "eher an der Lohnentwicklung oder alternativ auch an der Entwicklung des Rentenwerts" zu orientieren. Damit bekomme man den zu erwartenden Kostenschub in den Heimen wom?glich besser abgebildet.

Online unter: https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/dak-chef-andreas-storm-zur- pflegereform-wir-brauchen-eine-verlaessliche-begrenzung-der-eigenanteile/2627066 0.html

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