Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

ASTRAZENECA, GB0009895292

BERLIN - Der Virologe Christian Drosten hält den derzeit vieldiskutierten Corona-Impfstoff von Astrazeneca unverändert für ein wichtiges Instrument im Kampf gegen die Pandemie.

17.02.2021 - 06:00:02

Drosten: Weiter auch auf Impfstoff von Astrazeneca bauen. Es gebe keinen Grund, in Deutschland nicht mit dem Mittel zu arbeiten, sagte der Charité-Virologe im Podcast "Coronavirus-Update" vom Dienstag bei NDR-Info.

"Wir müssen alles dransetzen, jetzt so schnell wie möglich in der Breite zu impfen", bilanzierte der Virologe. "Die Impfstoffe, die wir haben, die sind extrem gut gegenüber dem, was man erwarten konnte. Es gibt immer irgendwo ein Haar in der Suppe und manche schauen da mit dem Vergrößerungsglas drauf." Das solle man nicht tun. Wichtig sei, dass die Impfstoffe das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs minimierten.

Drosten hob zudem die einfacheren Lagerbedingungen - minus 70 Grad seien nicht nötig - beim Astrazeneca-Impfstoff im Vergleich zu den Biontech /Pfizer- und Moderna -Produkten hervor. "Damit kann man den Durchbruch für den Pandemieschutz der Bevölkerung erzielen."

Kürzlich war bekannt geworden, dass der Astrazeneca-Impfstoff bei einer zunächst in Südafrika entdeckten Variante wohl weniger vor milden und schweren Verläufen von Covid-19 schützt. Drosten sieht bei der Studie jedoch einige Einschränkungen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt weiterhin den Einsatz des Impfstoffs.

Für Deutschland hält der Virologe insbesondere die Variante aus Großbritannien (B.1.1.7) für relevant, wie er erläuterte. Deren Anteil wachse hierzulande, ebenso wie in anderen Ländern. Neue Daten vom Robert Koch-Institut dazu werden in dieser Woche erwartet. B.1.1.7 bedeute aber laut einer Studie keinen Nachteil für die Schutzwirkung des Astrazeneca-Impfstoffs, so Drosten.

Astrazeneca kündigte jüngst eine neue Impfstoff-Generation für den Herbst an, die besser vor Varianten schützen soll. Drosten machte die Rolle der Hersteller am internationalen Markt deutlich. "In Deutschland würde ich im Moment bei der derzeitigen Verteilung von Mutanten gar nicht davon ausgehen, dass man in allzu naher Zukunft so ein Update bräuchte." Er riet davon ab, wegen der in Aussicht gestellten Neuerung mit der Impfung abzuwarten. "Nach der derzeitigen Auffassung sollte man sich sofort impfen lassen, sobald man dran ist", sagte er.

Das Mittel von Astrazeneca ist ein sogenannter Vektor-basierter Impfstoff und wird von der Ständigen Impfkommission für Menschen im Alter von 18 bis 64 Jahren empfohlen. Die mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna haben eine höhere Wirksamkeit. Im Gegensatz zu Astrazeneca gibt es bei ihnen auch bereits belastbarere Daten zu Senioren. Um Nebenwirkungen der Impfung ging es in der Podcast-Folge nicht.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Müller hält Impfzurückhaltung für falsch - 'Es gibt freie Termine'. Er bitte wirklich alle, ihre Impfzurückhaltung aufzugeben. "Der Impfstoff ist da, wir haben Termine. Bitte nehmen Sie dieses Angebot auch an. Es schützt und hilft, es rettet Leben", sagte Müller am Donnerstagabend nach einer Sondersitzung des Senats. Auch die Skepsis gegenüber dem Astrazeneca -Impfstoff sei nicht gerechtfertigt. Im Impfzentrum in Tegel gebe es freie Termine für die nächsten Tage, betonte Müller. BERLIN - Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat vor dem Hintergrund der anhaltenden Corona-Pandemie alle Impfberechtigten aufgefordert, die Möglichkeit für den Impfschutz zu nutzen. (Wirtschaft, 04.03.2021 - 20:12) weiterlesen...

Stiko: Corona-Impfstoff von Astrazeneca nun auch für Ältere empfohlen. Die Ständige Impfkommission (Stiko) teilte am Donnerstag in Berlin vorab mit, die Impfung mit dem Mittel "für alle Altersgruppen, entsprechend der Zulassung zu empfehlen". Dies sei am Mittwoch beschlossen worden, ein vorgeschriebenes Stellungnahmeverfahren stehe aber noch aus. Ende Januar hatte die Stiko den Impfstoff zunächst nur für Menschen zwischen 18 und 64 Jahren empfohlen. BERLIN - Der Corona-Impfstoff des Herstellers Astrazeneca wird in Deutschland nun auch für Menschen ab 65 Jahren empfohlen. (Wirtschaft, 04.03.2021 - 14:26) weiterlesen...

Ministerium: Kommission empfiehlt Astrazeneca auch für Ältere. "Das ist eine gute Nachricht für alle Älteren, die auf eine Impfung warten. Sie können schneller geimpft werden", sagte Minister Jens Spahn (CDU) am Donnerstag. Die "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" berichtete, eine entsprechende Stellungnahme sei seit Mittwoch fertig, es liefen noch Abstimmungen. Eine Veröffentlichung der Kommission dazu gab es am Donnerstag zunächst nicht. BERLIN - Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) den Corona-Impfstoff des Herstellers Astrazeneca künftig auch für Ältere ab 65 Jahren. (Boerse, 04.03.2021 - 13:11) weiterlesen...

Nach Beschlüssen: Intensivmediziner rechnen mit mehr Corona-Fällen. "Ich rechne damit, dass wir durch die beschlossenen Öffnungsszenarien deutlich steigende Zahlen von Neuinfektionen erleben werden - und dann auch vermehrt Intensivpatienten mit Covid-19", sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. BERLIN - Intensivmediziner gehen angesichts des Öffnungs-Fahrplans von Bund und Ländern in der Pandemie von einer deutlichen Zunahme der Corona-Fälle aus. (Boerse, 04.03.2021 - 11:00) weiterlesen...

Bund und Länder ringen um Lockerung der Corona-Beschränkungen. Trotz weiter hoher Infektionszahlen waren dabei auch Erleichterungen für Regionen im Gespräch, in denen nur eine Sieben-Tage-Inzidenz von 100 stabil unterschritten wird. Es könnte dann etwa eingeschränkte Öffnungen des Einzelhandels mit festen Einkaufsterminen geben. Das ging aus dem Beschlussentwurf für die Gespräche von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder hervor. BERLIN - Unter einem hohen Erwartungsdruck vieler Menschen und der Wirtschaft mit Blick auf Lockerungen des Lockdowns haben Bund und Länder am Mittwoch das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten. (Boerse, 03.03.2021 - 18:40) weiterlesen...

Kreise: Corona-Impfungen spätestens Anfang April in vielen Praxen. Ab Ende März oder spätestens Anfang April sollen Haus- und Fachärzte in vielen Praxen umfassender als bisher ebenfalls gegen Corona impfen können, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus mehreren Quellen aus den Beratungen von Bund und Ländern. Ein endgültiger Beschluss über die künftigen Maßnahmen stand aber noch aus. Bisher wird vor allem in extra aufgebauten Testzentren geimpft, weil die Impfstoffe besonders gelagert werden müssen. Das wird demnächst aber nicht mehr immer nötig sein. BERLIN - Bund und Länder wollen die stockende Impfkampagne beschleunigen. (Boerse, 03.03.2021 - 18:10) weiterlesen...