Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Versorger

BERLIN - Der unter Druck stehende Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet hat erstmals ein zentrales Wahlkampfthema konkret mit Köpfen verknüpft und so mit der Präsentation eines Teams begonnen.

30.08.2021 - 15:20:28

WAHL/ROUNDUP: Laschet präsentiert Köpfe im Wahlkampf. Vier Wochen vor der Bundestagswahl ließ der CDU-Vorsitzende am Montag die beiden Bundestagsabgeordneten Andreas Jung und Thomas Heilmann sowie die Nachwuchspolitikerin Wiebke Winter Details eines Energiepapiers erläutern. Es trägt den Titel "Ein Turbo für die Erneuerbaren". Laschet zeigte sich zufrieden mit dem Triell am Vorabend, obwohl er im Anschluss bei einer Blitzumfrage des Forsa-Instituts schlecht abgeschnitten hatte.

Jetzt werde endlich über Themen geredet, sagte Laschet nach einer Tagung des CDU-Präsidiums. "Das war der große Vorteil des Triells: 105 konzentrierte Minuten über Politik und über Unterschiede." Er freue sich auf das nächste Triell. Auf die Frage, wie frustrierend es sei, dass er trotz seines engagierten Auftretens in der Runde der Sender RTL und ntv relativ schwach abgeschnitten habe, antwortete der CDU-Chef: "Gar nicht. Es haben fünf Millionen Menschen zugeschaut, um die geht es mir." Man könne sich ja mal damit beschäftigen, was bei der anschließenden Umfrage wie erfragt worden sei.

Das Institut Forsa hatte in einer repräsentativen Blitzumfrage rund 2500 wahlberechtigte Zuschauer befragt, wer das Triell gewonnen habe. Mit nur 25 Prozent schnitt Laschet am schlechtesten ab. 36 Prozent sahen den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz vorn, 30 Prozent die Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock.

Nicht zuletzt unter dem Eindruck schlechter Umfragewerte war Laschet schon seit längerem aus den Reihen der Union aufgefordert worden, stärker auf ein Team zu setzen. "Ich bin, seitdem ich Politik mache, ein Teamplayer", sagte er am Montag. Er werde bis zu Wahl weitere Persönlichkeiten nennen, die in der Union für bestimmte Themen stehen. Er habe den "riesigen Schatz", dass es in der CDU auch solche Köpfe gebe. "Das ist ja das Problem der Wettbewerber, dass sie die gar nicht haben. Und deshalb will ich die auch zeigen."

In Energiepapier der CDU heißt es: "Deutschland braucht einen Erneuerbaren-Turbo." Das Land müsse "so schnell wie möglich" seinen Strombedarf zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien decken. Wirtschaft und Privathaushalte bräuchten künftig deutlich mehr Strom als heute. "Dieser Strom muss nachhaltig, regenerativ und aus Erneuerbaren sein - und dieser Strom soll für Verbraucher und Unternehmen günstiger werden als der Strom heute."

Die CDU strebe eine "Technologieführerschaft" Deutschlands bei Sonne, Wind, Biogas, Geothermie und Wasserstoff an. "Wir setzen mit Freiheit und Deregulierung auf die Stärke des Marktes und wir setzen mit sozialer Balance auf Teilhabe für alle."

Die CDU plädiert dafür, Erneuerbare Energien von Bürokratie, Abgaben und Steuern zu befreien. Das gilt auch für das Speichern von Strom. Die EEG-Umlage soll abgeschafft werden. Es soll eine "Forschungs- und Innovationsoffensive", eine Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren und ein digitales, öffentliches Kataster für Energieanlagen geben. Beschleunigt werden soll auch der Netzausbau.

Geplant sind ferner ein Förderprogramm mit zinslosen Darlehen für den Bau von Solaranlagen auf Dächern, ein Ausbau von Windkraftanlagen auf See und eine Beteiligung von Kommunen an den Erträgen von Anlagen für Erneuerbare Energien. Der Bund soll nach dem Wunsch der CDU zum Vorreiter werden und seine Immobilien und Flächen mit Wärmepumpen sowie Photovoltaik- und auch Windkraftanlagen versehen.

Laschet betonte, die Union habe zum Beispiel beim Solarausbau auf Dächern "viel intelligentere" Ideen als SPD und Grüne, indem sie auf Anreize setze. "Das ist einfach eine andere Herangehensweise - marktwirtschaftliche Lösung oder Verbote, Gebote und Pflichten."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Chinas Präsident Xi bekennt sich zu internationaler Zusammenarbeit. "Unterschiede und Probleme zwischen Ländern, welche kaum vermeidbar sind, müssen durch Dialog und Zusammenarbeit auf der Grundlage von Gleichberechtigung und gegenseitigem Respekt behandelt werden", sagte Xi am Dienstag bei seiner aufgezeichneten Rede vor der Versammlung in New York. Dialog und Inklusion müssten statt Konfrontation und Ausgrenzung angestrebt werden. NEW YORK - Chinas Staatschef Xi Jinping hat in seiner Rede bei der UN-Generaldebatte die Wichtigkeit internationaler Zusammenarbeit betont. (Wirtschaft, 21.09.2021 - 22:08) weiterlesen...

Vor Corona-Gipfel: Erdogan verurteilt Impf-Nationalismus. Angesichts von Millionen Toten und Dutzenden Millionen Infizierten sei es "eine Schande für die Menschheit, dass der Impf-Nationalismus immer noch mit verschiedenen Methoden weitergeführt wird", sagte Erdogan am Dienstag bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung. NEW YORK - Vor dem Online-Gipfel zur Corona-Pandemie von US-Präsident Joe Biden hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die mangelnde Bereitschaft einiger Länder bei der Verteilung von Vakzinen verurteilt. (Boerse, 21.09.2021 - 21:49) weiterlesen...

US-Regierung nimmt Zooms Pläne für Milliarden-Zukauf unter die Lupe. Ein spezielles Gremium unter Führung des Justizministerium untersucht, ob der Deal Risiken für die nationale Sicherheit der USA berge, wie aus Unterlagen auf der Website der Telekom-Aufsicht FCC hervorgeht. Auslöser seien die Verbindungen von Zoom nach China, berichtete das "Wall Street Journal" am Dienstag. SAN JOSE - Die Pläne von Zoom , sich mit einer Milliarden-Übernahme im Call-Center-Geschäft zu etablieren, werden von der US-Regierung einer intensiven Prüfung unterzogen. (Boerse, 21.09.2021 - 21:49) weiterlesen...

WAHL/Baerbock: Bei Vermögensteuer sollte Betriebsvermögen verschont werden. Ihr Vorschlag sei, nach der Wahl mit den Ländern darüber zu sprechen, wie man eine Vermögensteuer wieder einführen könne - "ja, mit Blick darauf, dass Unternehmen nicht so belastet werden, dass es in ihre Betriebsvermögen reingeht", sagte Baerbock am Dienstagabend bei einer Fragerunde von "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten". "Das ist eine dicke, dicke Nuss, die man lösen muss." Doch an der Vermögensteuer gehe kein Weg vorbei, weil der Bund finanziell dabei helfen müsse, dass Schülerinnen und Schülern in ganz Deutschland dieselben Chancen hätten. STUTTGART - Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock will im Fall eines Wahlsiegs bei der geplanten Einführung der Vermögensteuer Rücksicht auf Betriebsvermögen nehmen. (Wirtschaft, 21.09.2021 - 21:16) weiterlesen...

WAHL: Merkel warnt vor Finanzpolitik von Rot-Grün-Rot - Werben für Laschet. Sie glaube nicht, dass ein solches Bündnis nach der Corona-Pandemie zu soliden Finanzen zurückkehren würde, sagte sie am Dienstagabend bei einem Wahlkampfauftritt in Stralsund. Das Wahlprogramm der Linken sehe etwa einen Wegfall der Schuldenbremse vor. "Was nichts anderes heißt, als weg mit soliden Finanzen". STRALSUND - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat vor der Finanzpolitik einer möglichen Regierung aus SPD, Linken und Grünen gewarnt. (Wirtschaft, 21.09.2021 - 21:07) weiterlesen...

Iran: Atom-Gespräche müssen zur Aufhebung der Sanktionen führen. "Die Islamische Republik hält Gespräche für sinnvoll, deren letztendliches Ergebnis die Aufhebung aller unterdrückenden Sanktionen ist", sagte Raisi am Dienstag in einer Video-Botschaft bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in New York. NEW YORK - Irans Präsident Ebrahim Raisi hat Gespräche über das iranische Atomprogramm an die Aussicht der Aufhebung aller Sanktionen gegen das Land gekoppelt. (Boerse, 21.09.2021 - 20:30) weiterlesen...