Produktion, Absatz

BERLIN - Der Tarifkonflikt in der Bauwirtschaft muss voraussichtlich in einer Schlichtung gelöst werden.

17.04.2018 - 15:18:25

Schlichtung für Bau-Tarifkonflikt zeichnet sich ab. Die Bau-Arbeitgeber und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt erklärten die Verhandlungen für bundesweit rund 800 000 Beschäftigte am Dienstag in Berlin für abgebrochen. Beide Seiten hatten sich in drei Runden nicht auf eine Einkommenserhöhung einigen können. Strittig blieb auch das Tempo bei der Angleichung der Ost- an die Westlöhne.

Die Tarifkommission der IG BAU empfahl ihrem Bundesvorstand, das Scheitern der Verhandlungen zu erklären, wie ein Sprecher sagte. Folgt der Vorstand am kommenden Montag diesem Votum, wird ein Schlichtungsverfahren in Gang gesetzt. Als Schlichter für diesen Fall ist der frühere Bundesminister Wolfgang Clement bereits bestimmt. Er hat schon in früheren Tarifkonflikten am Bau erfolgreich geschlichtet.

Die Gewerkschaft hatte unter anderem sechs Prozent mehr Lohn bei zwölf Monaten Vertragslaufzeit für die rund 800 000 Bauarbeiter gefordert. Die Arbeitgeber hatten ein Gesamtvolumen von sechs Prozent bei einer Laufzeit von 24 Monaten in Aussicht gestellt.

"Der Ball liegt jetzt im Feld der IG BAU. Wir sind weiterhin verhandlungsbereit", sagte der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Frank Dupré. Er warf der IG BAU vor, auf eine kürzere Laufzeit fixiert gewesen zu sein. Die Arbeitgeber bräuchten aber Planungssicherheit und deshalb eine längere Laufzeit. Zudem könnten die meisten Unternehmen die geforderten Tariferhöhungen nicht verkraften.

Nach der Schlichtungsordnung im Baugewerbe haben die Tarifparteien mit Beginn der Schlichtung 14 Tage Zeit, zu einem Ergebnis zu kommen. Finden sie bis dahin keinen Kompromiss, endet die Friedenspflicht und Streiks sind möglich.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Presse: AT&T und Verizon unter Kartellverdacht. Das US-Justizministerium habe eine Untersuchung wegen möglicher Kartellrechtsverstöße eingeleitet, berichtete die "New York Times" am Freitag auf ihrer Internetseite unter Berufung auf sechs mit der Sachlage vertraute Personen. Es gehe um Vorwürfe, die beiden Unternehmen hätten zusammen mit der für die Festsetzung von Standards in der Mobilfunkindustrie zuständigen GSMA Konsumenten am leichten Wechsel des Netzbetreibers gehindert. NEW YORK - Den Telekomkonzernen AT&T und Verizon droht einem Pressebericht zufolge Ärger mit den Behörden. (Boerse, 20.04.2018 - 22:14) weiterlesen...

Deutsche Bank überweist 28 Milliarden Euro aus Versehen. Im täglichen Geschäft hat das größte deutsche Geldhaus vor Ostern aus Versehen 28 Milliarden Euro überwiesen, wie ein Unternehmenssprecher am Freitag in Frankfurt bestätigte - das ist mehr als die gesamte Bank derzeit an der Börse wert ist. Das Geld ging auf ein Konto der Deutschen Bank bei der Terminbörse Eurex und nicht an einen Kunden. Ursprünglich sollte eine weit geringere Summe auf das Konto fließen; die genaue Hohe nannte der Sprecher nicht. FRANKFURT - Bei der Deutschen Bank knirscht es derzeit nicht nur in der Vorstandsetage. (Boerse, 20.04.2018 - 20:37) weiterlesen...

Verwaltungsgericht: Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen EU-Recht. Nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln ist die Deutsche Telekom nicht verpflichtet, auf Grundlage des Gesetzes Verbindungsdaten ihrer Kunden zu speichern, wie eine Sprecherin des Gerichts am Freitag mitteilte. KÖLN - Der deutsche Gesetzgeber hat beim Tauziehen um die Vorratsdatenspeicherung eine weitere Schlappe erlitten. (Boerse, 20.04.2018 - 19:29) weiterlesen...

Metro senkt Prognose. Das Geschäft in Russland habe sich schwächer als erwartet entwickelt, teilte Metro am Freitagabend mit. Für die Neupositionierung der Metro in Russland fallen im zweiten Halbjahr höhere zusätzliche Kosten an. Als weiteren Grund gab Metro die gescheiterten Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft Verdi für die Supermarkttochter Real an. DÜSSELDORF - Der Handelskonzern Metro hat seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. (Boerse, 20.04.2018 - 17:52) weiterlesen...

KBA muss in Sachen VW-Rückrufanordnung Akteneinsicht gewähren. SCHLESWIG - Das Kraftfahrtbundesamt muss der Deutschen Umwelthilfe im Streit um die Rückrufanordnung von VW -Modellen Akteneinsicht gewähren. Das Verwaltungsgericht in Schleswig gab damit am Freitag einer entsprechenden Klage des Verbandes statt. Konkret geht es um den Schriftverkehr zwischen dem Bekanntwerden des Dieselskandals am 18. September 2015 und dem Datum der Rückrufanordnung von VW-Dieselfahrzeugen (15. Oktober 2015), der sich auf diese Anordnung bezieht. KBA muss in Sachen VW-Rückrufanordnung Akteneinsicht gewähren (Boerse, 20.04.2018 - 17:47) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP: Porsche-Manager nach Diesel-Razzia in Untersuchungshaft. Der Mann sei wegen Flucht- und Verdunkelungsgefahr verhaftet worden, bestätigte die Staatsanwaltschaft Stuttgart am Freitag. Im Zusammenhang mit der Diesel-Affäre hatten Einsatzkräfte am Mittwoch mehrere Porsche-Standorte durchsucht, darunter die Zentrale in Zuffenhausen und das Entwicklungszentrum in Weissach. Hintergrund sind mögliche Manipulationen bei der Abgasreinigung von Dieselautos. Porsche weist die Vorwürfe zurück. STUTTGART - Nach der Diesel-Razzia bei Porsche sitzt ein hochrangiger Manager des Autobauers in Untersuchungshaft. (Boerse, 20.04.2018 - 16:11) weiterlesen...