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BVE Bundesvereinigung d. Dt. Ern?hrungsindustrie

Berlin - Der seit diesem Jahr gesetzlich geltende Emissionshandel f?r Brennstoffe wie Erdgas und Heiz?l f?hrt in den n?chsten Jahren zu einer kontinuierlichen Verteuerung dieser Energietr?ger.

02.05.2021 - 15:57:22

Belastungen durch Emissionshandel gef?hrden deutsche Standorte - Ern?hrungsindustrie fordert Nachbesserungen bei Kompensation. Daraus entstehen erhebliche zus?tzliche Belastungen der deutschen Ern?hrungsindustrie, die den Wettbewerbsdruck verst?rken.

Berlin - Der seit diesem Jahr gesetzlich geltende Emissionshandel f?r Brennstoffe wie Erdgas und Heiz?l f?hrt in den n?chsten Jahren zu einer kontinuierlichen Verteuerung dieser Energietr?ger. Daraus entstehen erhebliche zus?tzliche Belastungen der deutschen Ern?hrungsindustrie, die den Wettbewerbsdruck verst?rken. Ausl?ndische Konkurrenten werden nicht mit entsprechenden CO2-Kosten belastet und k?nnen kosteng?nstiger produzieren.

Am morgigen Montag, den 3. Mai 2021, er?rtert der Umweltausschuss des Deutschen Bundestags den Entwurf einer Verordnung ?ber Ma?nahmen zur Vermeidung von Carbon-Leakage durch den nationalen Brennstoffemissionshandel. Der stellvertretende Hauptgesch?ftsf?hrer der BVE, Peter Feller, erkl?rt dazu: "Wir beobachten auch in unserer Branche seit Jahren, dass Standortentscheidungen zunehmend gegen den deutschen Markt getroffen werden, weil im Ausland g?nstiger produziert werden kann. Die mit dem Emissionshandel verbundene Kostenentwicklung wird diesen Prozess in zahlreichen Sektoren und Teilsektoren unserer Industrie forcieren. Das wirkt sich nicht nur auf Arbeitspl?tze, sondern auch auf nationale Wertsch?pfungsketten aus. Die mit der Carbon-Leakage-Verordnung angestrebte Entlastung muss deshalb so ausgerichtet werden, dass alle betroffenen Bereiche erfasst werden."

Der Verordnungsentwurf sieht vor, dass Unternehmen einen Beihilfeanspruch haben, wenn sie einem beihilfeberechtigten Sektor angeh?ren. Grundlage bildet die Sektorenliste aus dem EU-Emissionshandel. Dar?ber hinaus k?nnen Sektoren und Teilsektoren nachtr?glich als beihilfeberechtigt anerkannt werden.

Dazu Peter Feller: "Es besteht dringender Anpassungsbedarf! Die in Bezug genommene EU-Sektorenliste wurde nicht vollst?ndig ?bernommen, dadurch fehlen einzelne Branchen der Ern?hrungsindustrie, ohne dass daf?r ein Sachgrund ersichtlich ist. Beispielsweise fehlt die Herstellung von Kakaohalberzeugnissen. Dar?ber hinaus erfordert nationaler Carbon-Leakage-Schutz die Ber?cksichtigung spezifischer Daten. So l?sst sich beispielsweise die Produktion italienischen Oliven?ls nicht mit der Verarbeitung deutscher Rapssaaten gleichsetzen. Ferner muss das Antragsverfahren zur nachtr?glichen Anerkennung beihilfeberechtigter Sektoren entb?rokratisiert und mittelstandsfreundlicher ausgestaltet werden."

Die Bundesvereinigung der deutschen Ern?hrungsindustrie engagiert sich unter anderem mit dem Projekt "PlusPlus-Prinzip" (plusplusprinzip.de) f?r Klimaschutzma?nahmen in der Ern?hrungsindustrie. Am 25. Mai 2021 veranstaltet die BVE das Onlineseminar " Nachhaltigkeitsstrategien f?r die Ern?hrungswirtschaft (https://www.bve-online.de/themen/nachhaltigkeit/initiative n-nachhaltigkeit/nachhaltigkeitsstrategien-fuer-die-ernaehrungswirtschaft-mai202 1) ".

Die Ern?hrungsindustrie ist mit einem j?hrlichen Umsatz von 185 Mrd. der drittgr??te Industriezweig Deutschlands. ?ber 610.000 Besch?ftigte in 6.100 Betrieben versorgen die Verbraucher mit hochwertigen und preiswerten Lebensmitteln. Dabei ist die Branche klein- und mittelst?ndisch gepr?gt: 90 Prozent der Unternehmen der deutschen Ern?hrungsindustrie geh?ren dem Mittelstand an. Die Exportquote von 33 Prozent zeigt, dass Kunden auf der ganzen Welt die Qualit?t deutscher Lebensmittel sch?tzen.

Pressekontakt:

Bundesvereinigung der Deutschen Ern?hrungsindustrie e.V. (BVE) Oliver Numrich Referent Presse- und ?ffentlichkeitsarbeit Telefon: +49 30 200786-167 E-Mail: mailto:onumrich@bve-online.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/18130/4904479 BVE Bundesvereinigung d. Dt. Ern?hrungsindustrie

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