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Regierungen, Deutschland

BERLIN - Der Präsident des Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, hat mit drastischen Worten die Bildungspolitik in Deutschland kritisiert.

24.01.2021 - 16:03:28

Lehrerverband wettert gegen Bildungspolitik und fordert KMK-Reform. "Wir haben doch jetzt alle gemerkt, dass schulpolitische Probleme jahrzehntelang bloß verschleppt und nicht gelöst wurden", sagte Meidinger der "Augsburger Allgemeinen" (Montag) auch mit Blick auf die Corona-Krise. "Wenn die Politik etwa das Problem des Lehrermangels vorher gelöst hätte, dann wäre es aktuell einfacher, Risikopersonen unter den Lehrkräften zu ersetzen oder den Unterricht aufrechtzuerhalten, wenn Lehrer in Quarantäne müssen." Die Bildungspolitik sei von "gescheiterten Reformen, Fehlern und einem katastrophalen Krisenmanagement" geprägt wie wenige andere Bereiche.

Der Bildungsföderalismus sei derzeit überfordert "und zu keinen schnellen, einheitlichen Entscheidungen fähig", sagte Meidinger. Viele Aspekte der Bildungspolitik sind in Deutschland Sache der Länder. Sie koordinieren ihre Arbeit in der Kultusministerkonferenz (KMK). Nach Ansicht Meidingers müsste das Gremium "gründlich" reformiert werden. "Es gibt jede Menge Beschlussvorlagen, jedes Land gibt seinen Senf dazu, dann wird konferiert." Auf diese Weise einige man sich "allenfalls auf den kleinsten gemeinsamen Nenner".

Als mögliche Lösung nannte der Lehrerverbandspräsident einen Bildungsstaatsvertrag, an den sich alle Länder halten müssen. "Man muss die Zusammenarbeit der Länder auf eine gesetzliche Grundlage stellen." Bei Entscheidungen der KMK sollte man seiner Ansicht nach vom Einstimmigkeitsprinzip zu Zweidrittelmehrheiten wechseln.

Konkret kritisierte Meidinger etwa, dass die Länder bei der Vergleichbarkeit von Abschlussprüfungen kaum Fortschritte gemacht hätten. "Eine Note 2,1 in Bremen zählt genauso viel wie eine 2,1 in Sachsen. Dabei liegen 15-jährige Bremer im Schnitt zwei Lernjahre hinter 15-jährigen Sachsen oder Bayern zurück. Ein Umzug von einem ins andere Bundesland ist oft mit enormen Schwierigkeiten verbunden."

@ dpa.de

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