Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETSX
Transport, Verkehr

BERLIN - Der Linke-Vorsitzende Bernd Riexinger fordert, die 1.

15.08.2019 - 12:14:25

Linke-Chef will 1. Klasse in Regiozügen für alle öffnen. Klasse in Regionalzügen abzuschaffen. Seinen Vorstoß begründet er mit überfüllten Bahnen in der 2. Klasse bei gleichzeitig kaum genutzten 1.-Klasse-Abteilen. Widerspruch kommt von der Deutschen Bahn, einem Verkehrsverbund und einem Experten.

Riexinger sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: "In Bussen kommen wir schon heute problemlos ohne Klassen aus." Auch im Nahverkehr auf der Schiene gehöre die 1. Klasse abgeschafft. "Wir reden über Verkehrswende und die Kosten für den notwendigen Ausbau des Nahverkehrs. Aber wir leisten es uns, in überfüllten Regionalexpressen fast leere Waggons mit Wagen der 1. Klasse mitzuschleppen. Die sollten einfach für alle geöffnet werden, dann hätten wir auf einen Schlag mehr Kapazität - und zwar praktisch gratis."

Bei der Deutschen Bahn hieß es dagegen, die Umwandlung aller 1.-Klasse- in 2.-Klasse-Bereiche "würde die Sitzplatzkapazität nur sehr geringfügig erhöhen". Gerade auf längeren und touristisch geprägten Strecken werde der Komfort der 1. Klasse von zahlreichen Fahrgästen geschätzt, die dafür auch bereit seien, einen Aufpreis zu bezahlen. "Der Anteil der 1.-Klasse-Kapazitäten ist über die Jahre zurückgegangen, allerdings wird dieses Angebot weiterhin in vielen Regionen nachgefragt", fügte ein Bahnsprecher am Donnerstag hinzu. Der Bahn-Beauftragte der Bundesregierung, Enak Ferlemann (CDU), lehnte Riexingers Anregung als "sozialistische Gleichmacherei" ab.

Die Bahn erläuterte, die Konzernsparte DB Regio fahre im Auftrag der Besteller von Ländern und Kommunen und richte sich nach ihren Ausstattungswünschen. DB Regio hat im Regionalverkehr einen Marktanteil von zwei Dritteln. In der 1. Klasse der DB-Regionalzüge gibt es nach Unternehmensangaben 64 802 Plätze, in der 2. Klasse sind es 931 934. Demnach befinden sich 6,5 Prozent aller Plätze in der 1. Klasse.

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg sieht es wie die Bahn. Fahre in einem Zug mal ein Wagen mit weniger 1.-Klasse-Plätzen als vorgesehen, gebe es sofort Kundenbeschwerden. "Die 1. Klasse hat weiterhin eine wichtige Bedeutung für die Fahrgäste." Sie schätzten etwa hochwertigere Sitze, weitere Sitzabstände und größere Tische.

Eine Abschaffung der 1. Klasse würde die Platzprobleme in überfüllten Zügen auch aus Sicht des Fahrgastverbands Pro Bahn nicht lösen. "Das ist grober Unfug", sagte der Ehrenvorsitzende Karl-Peter Naumann der dpa. Die 1. Klasse werde zwar nicht überall gebraucht, wohl aber im Berufsverkehr oder bei längeren Regionalexpress-Fahrten. "Wenn ich mehr Platz schaffen will, brauche ich längere Züge", sagte Naumann.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Lufthansa lässt Gewerkschaftsstatus der Ufo überprüfen. Ein entsprechender Antrag sei am Freitag beim Landesarbeitsgericht Frankfurt eingereicht worden, teilte der Dax -Konzern mit. "Seit Monaten hat die Gewerkschaft keinen vertretungsberechtigten Vorstand eingesetzt und ist damit nicht in der Lage, ihre Rolle als Tarifpartner auszufüllen", begründet das Unternehmen sein Vorgehen. Dies sei aber im Interesse der mehr als 20 000 Flugbegleiter notwendig. FRANKFURT - Die Lufthansa will den Status der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation (Ufo) als Gewerkschaft gerichtlich überprüfen lassen. (Boerse, 16.08.2019 - 18:01) weiterlesen...

Vorläufiger Stop für E-Tretroller-Sharing in Mailand. Die Kommunalverwaltung habe die Verleiher am Mittwoch aufgefordert, die Fahrzeuge innerhalb von drei Tagen aus dem öffentlichen Raum abzuziehen, bestätigte eine Pressesprecherin der Stadt am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Rom nach einem Bericht der Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera". MAILAND - In der norditalienischen Metropole Mailand sollen über Sharing-Anbieter bereitgestellte E-Tretroller in Kürze aus dem öffentlichen Raum verschwunden sein - bis auf weiteres. (Boerse, 16.08.2019 - 17:40) weiterlesen...

Scheuer bleibt wegen gescheiterter Pkw-Maut unter Druck. Der CSU-Politiker kündigte am Freitag an, dem Bundestag "weitere 30 Ordner mit mehreren Tausend Seiten Dokumenten" zur Verfügung zu stellen. "Wir haben nichts zu verbergen", sagte Scheuer. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob das Ministerium die Verträge mit den geplanten Maut-Betreibern nur wegen des EU-Urteils gekündigt hat, oder ob die Unternehmen mit schlechten Leistungen zusätzlich Grund zur Kündigung gegeben hatten. Davon könnten Schadenersatzansprüche in Millionenhöhe abhängen. BERLIN - Rund zwei Monate nach dem Scheitern der Pkw-Maut vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) hält die Opposition den Druck auf Verkehrsminister Andreas Scheuer aufrecht. (Boerse, 16.08.2019 - 17:04) weiterlesen...

Luftverkehrsbranche: Bahn muss Gepäckprozess in den Griff bekommen. Neben der teils noch fehlenden Schienenanbindung der wichtigen Luftdrehkreuze müsse die Bahn inbesondere beim Gepäcktransport nacharbeiten, erklärte der Branchenverband BDL am Freitag in Berlin. BERLIN/FRANKFURT - Zur Verlagerung weiterer Inlandsflüge auf die Schiene stellt die deutsche Luftverkehrswirtschaft zusätzliche Ansprüche an die Bahn. (Boerse, 16.08.2019 - 16:56) weiterlesen...

Polen will US-Militärmission in der Straße von Hormus unterstützen. "Wir wissen, dass die Situation eine Reaktion erfordert", sagte Außenminister Jacek Czaputowicz in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. "Irgendeine Art polnischer Unterstützung für die amerikanischen und die britischen Anstrengungen ist möglich." Es wäre ein "positives Signal". Czaputowicz sagte allerdings nicht, welche Form von Unterstützung er anstrebt. WARSCHAU - Polen will die von den USA geführte Militärmission zum Schutz des Schiffsverkehrs im Persischen Golf unterstützen. (Boerse, 16.08.2019 - 16:46) weiterlesen...

Zentrum für strombasierte Brennstoffe soll nach Cottbus kommen. In Cottbus soll für die nachhaltige Erzeugung und Nutzung solcher Stoffe ein Kompetenzzentrum entstehen. Das teilte Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) am Freitag bei einem Besuch in der Brandenburgischen-Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) mit, wo das Zentrum seinen Standort haben soll. "Das ist eine ganz tolle Nachricht, weil das an unsere Kompetenz, an der wir seit vielen Jahren schon forschen, andockt", sagte BTU-Präsidentin Christiane Hipp der Deutschen Presse-Agentur. Die Universität habe sowieso vorgehabt, in diesen Bereichen neue Professorenstellen einzurichten. COTTBUS - Damit die Energiewende gelingt, werden in den kommenden Jahren Brennstoffe gebraucht, die auf Strom basieren. (Boerse, 16.08.2019 - 16:02) weiterlesen...