Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Alphabet C-Aktie, US02079K1079

BERLIN - Der Handelsverband Deutschland (HDE) und Google haben ein breit angelegtes Digitalisierungsprogramm für den Einzelhandel gestartet.

10.09.2020 - 11:15:29

HDE und Google starten Digitalisierungsprogramm für Einzelhandel. Das Paket mit dem Namen "ZukunftHandel" soll insbesondere den durch die Corona-Pandemie hart getroffenen Läden in den deutschen Innenstädten dabei helfen, sich vom klassischen Ladengeschäft hin zu einem hybriden Betrieb (offline und online) zu entwickeln. Dabei soll auch das stationäre Geschäft mithilfe von Online-Tools gestärkt und zukunftsfähig gemacht werden, kündigten der Verband und der Internet-Konzern am Donnerstag in Berlin an.

Die Corona-Krise hat den Einzelhandel hart getroffen, weil viele Geschäfte zeitweise schließen mussten und Verbraucher Infektionen fürchteten. Gleichzeitig erlebte der Online-Handel einen Boom. Das Statistische Bundesamt verzeichnete in der ersten Jahreshälfte 2020 besonders starke Verluste bei Einzelhändlern mit Textilien, Schuhen, Uhren und Schmuck sowie Büchern.

Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des HDE, Stephan Tromp, sagte, die Pandemie sei aber nicht alleine für die Schwierigkeiten von Einzelhändlern verantwortlich. "Corona ist nicht der Grund, sondern nur das Brennglas." Händler mit einem digitalen Standbein hätten in der Krise deutlich geringer gelitten. "Wer für seine Kunden auf dem Smartphone nicht sichtbar ist, hat aber einen signifikanten Nachteil." Jedes zweite Einzelhandelsgeschäft in Deutschland habe keine eigene Website. "Wir haben da großen Nachholbedarf."

Im Fokus der Initiative stehen kleine Handelsbetriebe und Ladenbesitzer. Bei diesen stünden einer eigenen Webseite oder einem E-Commerce-Angebot oft fehlende Zeit oder mangelndes Know-how im Weg. "Hier will ZukunftHandel Abhilfe schaffen", sagte Tromp. Das Angebot könne ohne große finanzielle oder zeitliche Investitionen wahrgenommen werden und stehe allen Interessenten zur Verfügung. Für die Aktion sollen rund 250 000 Einzelhändler mit den konkreten Angeboten angeschrieben werden.

Die Initiative "ZukunftHandel" soll den Läden unter anderen dabei helfen, mithilfe der deutschen Anbieter Ionos 1&1 und Jimdo eine professionelle Webseite inklusive Onlineshop aufzusetzen. Dafür werde nur ein symbolischer Preis von einem Euro pro Monat fällig. Kunden sollen damit in der Lage sein, Offline-Dienstleistungen der Läden online zu buchen. Sie sollen bei Suchen auf dem Smartphone auch darauf hingewiesen werden, dass Dienstleistungen und Einkaufsmöglichkeiten "in der Nähe" zur Verfügung stehen. Außerdem sollen die Händler online anzeigen können, ob sie Lieferdienste oder Abholmöglichkeiten anbieten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Brüssel will Bezahllösung für die ganze EU. Bereits Ende 2021 sollen Überweisungen in Echtzeit EU-weit die Norm sein. Dies ist das Ziel einer neuen Strategie zum Bezahlen im Einzelhandel, die die EU-Kommission nächsten Mittwoch beschließen will. Sie liegt der Deutschen Presse-Agentur im Entwurf vor. BRÜSSEL - Elektronisches Bezahlen soll in der Europäischen Union einheitlicher, schneller und sicherer werden. (Boerse, 19.09.2020 - 11:03) weiterlesen...

EU-Kommission will europäisches System für elektronisches Bezahlen. Das ist das Ziel einer neuen Strategie zum Bezahlen im Einzelhandel, die die EU-Kommission nächsten Mittwoch beschließen will. Sie liegt der Deutschen Presse-Agentur im Entwurf vor. BRÜSSEL - Kunden sollen nach Plänen der EU-Kommission künftig in der ganzen Europäischen Union im Laden und Online mit einheitlichen Systemen elektronisch bezahlen können. (Boerse, 19.09.2020 - 10:36) weiterlesen...

Slowakische Corona-Testdaten geraten ungesichert ins Internet. Das bestätigte das Nationale Zentrum für Gesundheitsinformationen NCZI am Freitag. Das Leck sei aber inzwischen repariert worden, erklärte NCZI-Chef Peter Bielik vor Journalisten. Auf den Fehler hatte eine Gruppe sogenannter ethischer Hacker aufmerksam gemacht. BRATISLAVA - Wegen eines Datenlecks im staatlichen Gesundheitssystem sind persönliche Daten von nahezu 400 000 auf das Coronavirus getesteten slowakischen Bürgern ungesichert ins Internet geraten. (Boerse, 18.09.2020 - 21:44) weiterlesen...

Mit Supercomputern und schnellem Netz ins 'digitale Jahrzehnt'. "Wie wir im Kampf gegen die Corona-Pandemie sehen, unterstützen Supercomputer bereits heute die Suche nach Therapien, die Erkennung und Vorhersage der Infektionsverbreitung oder die Entscheidungsfindung über Eindämmungsmaßnahmen", sagte die Vizepräsidentin der EU-Kommission, Margrethe Vestager, am Freitag in Brüssel. BRÜSSEL - Mit Milliardeninvestitionen in die nächste Generation von Supercomputern sowie einem Ausbau der Netzinfrastruktur will die Europäische Union ein "digitales Jahrzehnt" schaffen. (Wirtschaft, 18.09.2020 - 17:22) weiterlesen...

Google will bis 2030 komplett auf CO2-freie Energie wechseln. Das kündigte Konzernchef Sundar Pichai am Montag in einer Videobotschaft an. "Wir werden dies erreichen, indem wir rund um die Uhr kohlenstofffreie Energie überall dort kaufen, wo wir tätig sind." Google werde Technologien fördern, die eine CO2-freie Versorgung ermöglichten. Außerdem werde man politische Maßnahmen unterstützen, die ein kohlenstofffreies Elektrizitätssystem schaffen werden. "Wir möchten dies bis 2030 erreichen." Eigenen Angaben zufolge ist Google das erste große Unternehmen weltweit, das in diesem Maßstab direkt saubere Energie kauft und fördert. MOUNTAIN VIEW - Google will künftig alle seine Rechenzentren und Büros mit CO2-freier Energie versorgen. (Boerse, 14.09.2020 - 12:07) weiterlesen...

Plastikabgabe, Digitalsteuer und Co: Scholz für neue EU-Finanzquellen. Die Entscheidung für neue EU-Eigenmittel müsse relativ bald fallen, sagte der SPD-Politiker am Wochenende zum Abschluss eines EU-Treffens in Berlin. Damit kommt er auch Forderungen des Europaparlaments in den EU-Haushaltsverhandlungen entgegen, die nächste Woche in die entscheidende Phase gehen könnten. BERLIN - Zur Finanzierung der europäischen Milliardenschulden im Kampf gegen die Corona-Krise fordert Bundesfinanzminister Olaf Scholz rasch neue eigene Geldquellen für die Europäische Union. (Boerse, 13.09.2020 - 16:44) weiterlesen...