Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, USA

BERLIN - Der frühere US-Präsident Barack Obama hält nicht viel vom politischen Erbe Donald Trumps.

01.02.2021 - 05:58:27

Obama: Trumps Bedeutung wird überschätzt. Die Bedeutung seines Nachfolgers werde überschätzt, sagte der 59-Jährige in einem am Sonntag veröffentlichten Interview des ZDF-"heute-journals". So habe Trump etwa nicht wie angekündigt den von den Demokraten eingeführten besseren Zugang zu einer Krankenversicherung zerstören können. Und auch in der Klimaschutzpolitik könne die neue Regierung unter Joe Biden schnell an den früheren Kurs anknüpfen und etwa wieder dem Klimaabkommen von Paris beitreten.

Zur Stärke des von Trump angeführten konservativen Lagers und seiner Wirkungsmacht sagte Obama, Trump sei letzten Endes nicht wiedergewählt worden - im Gegensatz zu ihm selbst im Jahr 2012.

Trumps Wahlsieg 2016 habe seine Ursache einerseits in teils jahrhundertealten gesellschaftlichen Konflikten in den USA, aber auch in der Finanzkrise 2008/09, sagte Obama. Die damaligen wirtschaftlichen Verwerfungen hätten Instabilität und Sorgen befördert. Viele Menschen hätten Angst bekommen, es könne für sie persönlich Rückschläge geben.

In dieser Situation sei es sehr oft so, dass die Politik sich auf starke Männer, auf Macht verlasse. Dazu seien rechtsorientierte soziale Medien gekommen, in Kombination mit Fernsehsendern wie Fox News. Diese fütterten Menschen mit Informationen "völlig losgelöst von der Wirklichkeit", kritisierte er. "Wenn man Menschen mit Lügen, Verzerrungen, Verschwörungstheorien füttert, und wenn Politiker das auszunutzen versuchen um ihres Vorteils willen - dann kann mit der Zeit das soziale Vertrauen wegbrechen und das Ganze kann in Tragödien münden. So wie die, die wir hier im Kapitol gesehen haben."

Am 6. Januar hatte ein Mob aus Hunderten Trump-Anhängern in einer beispiellosen Gewalteskalation das Kapitol in der US-Hauptstadt gestürmt, nachdem Trump sie bei einer Großkundgebung angestachelt hatte. Es gab mehrere Todesopfer.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

4732 Corona-Neuinfektionen und 60 neue Todesfälle registriert. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 60 weitere Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Montag hervor. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 4369 Neuinfektionen und 62 neue Todesfälle verzeichnet. Am Montag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 05.30 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich. BERLIN - Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 4732 Corona-Neuinfektionen gemeldet. (Wirtschaft, 01.03.2021 - 05:59) weiterlesen...

Iran lehnt Atom-Treffen mit USA vor Aufhebung der Sanktionen ab. "Die USA müssen vorher zum Atomabkommen zurückkehren und die illegalen Sanktionen gegen den Iran aufheben ... Dafür braucht man keine Verhandlungen", sagte Außenamtssprecher Said Chatibsadeh am Sonntagabend. Der Iran werde nur Taten anerkennen und dann entsprechend erwidern. TEHERAN - Der Iran hat ein von der EU vorgeschlagenes Atom-Treffen mit den USA und anderen Vertragspartnern des Wiener Atomabkommens von 2015 abgelehnt. (Wirtschaft, 01.03.2021 - 05:59) weiterlesen...

Ex-Präsident Trump schließt Kandidatur 2024 nicht aus. Der Republikaner erklärte am Sonntag bei der konservativen Konferenz CPAC in Orlando (Florida) aber nicht ausdrücklich sein Antreten bei der nächsten US-Präsidentschaftswahl. Trump behauptete bei der jährlichen Veranstaltung konservativer Aktivisten erneut, er habe die Wahl im November gegen den Demokraten gegen Joe Biden eigentlich gewonnen - das entspricht nicht der Wahrheit. WASHINGTON - Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt seit seinem Ausscheiden aus dem Amt hat der frühere US-Präsident Donald Trump eine mögliche Kandidatur 2024 nicht ausgeschlossen. (Wirtschaft, 01.03.2021 - 05:59) weiterlesen...

Große Mehrheit der Deutschen für Lockerung des Corona-Lockdowns. Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur zufolge sind nur noch gut ein Drittel für eine Beibehaltung (26 Prozent) oder Verschärfung (9 Prozent) der geltenden Einschränkungen. 43 Prozent meinen dagegen, der Lockdown sollte bei den Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder an diesem Mittwoch weiter gelockert werden. 17 Prozent sind sogar für eine komplette Rückkehr zur Normalität. 5 Prozent machten keine Angaben. BERLIN - Zweieinhalb Monate nach Beginn des harten Corona-Lockdowns ist es nach Auffassung einer großen Mehrheit der Deutschen Zeit für Lockerungen. (Wirtschaft, 01.03.2021 - 05:58) weiterlesen...

Corona-Lockerungen in Dänemark - Einzelhandel darf wieder öffnen. Nach mehr als zwei Monaten der coronabedingten Schließung dürfen Läden mit einer Fläche von weniger als 5000 Quadratmetern wieder öffnen, sofern sie nicht in einem Einkaufszentrum liegen - die bleiben vorerst nämlich noch dicht. Auch größere Läden wie Möbelhäuser dürfen ihre Türen wieder öffnen, allerdings streng begrenzt: Kunden müssen hier vorab eine Zeit gebucht haben, um in diesen Geschäften einkaufen zu können. KOPENHAGEN - Im nördlichsten deutschen Nachbarland Dänemark darf der Großteil der Einzelhändler ab Montag wieder Kunden in seinen Geschäften begrüßen. (Wirtschaft, 01.03.2021 - 05:58) weiterlesen...

Friseure öffnen wieder. BERLIN - Nach zweieinhalb Monaten im Corona-Lockdown dürfen am Montag bundesweit die Friseure wieder öffnen. Sie mussten seit dem 16. Dezember geschlossen bleiben, damals begann der harte Lockdown. In einigen Bundesländern öffnen zudem auch andere Einrichtungen, darunter sind etwa Gartenmärkte, Blumenläden, Fußpflegesalons oder Fahrschulen. Friseure öffnen wieder (Boerse, 01.03.2021 - 05:48) weiterlesen...