Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

BERLIN - Der französische Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire hat vor einer Wirtschaftskrise wegen mangelnder öffentlicher Investitionen gewarnt und mehr Anstrengungen von Deutschland gefordert.

28.11.2019 - 06:07:25

Frankreichs Wirtschaftsminister fordert von Berlin mehr Investitionen. "Die Geldpolitik ist am Ende ihrer Möglichkeiten. Jetzt ist es an den Regierungen, mit Haushaltsmitteln nachzuhelfen", sagte er der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstag). Die Bundesregierung müsse ihre Ausgaben erhöhen, um das schwache Wachstum in der Euro-Zone zu stützen: "Deutschland kann mehr tun. Es hat Spielräume für mehr Ausgaben." Sein eigenes Land, beteuerte Le Maire, wolle seine Verschuldung hingegen verringern.

Der deutsche Bundesetat für 2020 sieht Ausgaben von 362 Milliarden Euro vor. Die Investitionen des Bundes sollen auf ein Rekordniveau von fast 43 Milliarden Euro steigen. Kritiker werfen der Bundesregierung vor, zu lange an der sogenannten "schwarzen Null", einem Haushalt ohne Neuverschuldung, festzuhalten.

Le Maire verteidigte auch Macrons Äußerungen, die Nato sei "hirntot". "Im Kern geht es uns darum, die EU zu verwandeln - von einem gemeinsamen Markt in eine wahre, souveräne Weltmacht", sagte Le Maire. Die Rolle Frankreichs in Europa beschrieb der Minister so: "Wir sind die Macht, die unbequem ist, die stört."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Mautfreie Fahrt auf fünf grenznahen Autobahnstrecken in Österreich. Seit Mitternacht gilt auf dem Abschnitt ebenso wie auf vier weiteren vorwiegend grenznahen Autobahnstücken in Österreich Mautfreiheit. Die Änderung soll den Ausweichverkehr über Landstraßen und durch Orte verringern. Grenzpendler und Touristen sparten sich so die Vignette. KUFSTEIN - Rechtzeitig zum Start der Wintersportsaison können Autofahrer von Deutschland aus ohne Pickerl auf der Inntalautobahn bis Kufstein-Süd fahren. (Boerse, 15.12.2019 - 15:33) weiterlesen...

Neuer SPD-Chef: Firmenerben und Top-Verdiener stärker besteuern. Bei Spitzenverdienern sei es angemessen, wenn der Staat knapp die Hälfte ihres Einkommens einbehielte, sagte der frühere nordrhein-westfälische Finanzminister dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Samstag). BERLIN - Spitzenverdiener und Erben von Unternehmen sollten aus Sicht des neuen SPD-Chefs Norbert Walter-Borjans mehr Steuern zahlen. (Wirtschaft, 15.12.2019 - 14:47) weiterlesen...

Polens Ministerpräsident pocht auf EU-Hilfen für Energiewende. "Wenn wir wollen, dass dieser Übergang stattfindet, müssen wir angemessene Instrumente bereitstellen", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe auf die Frage, ob Polen EU-Gelder für eine Übergangsperiode fordere. Eine der größten Herausforderungen Europas könne nicht nur mit symbolischen Mitteln finanziert werden. Polen ist bei seiner Energiegewinnung stark von der Kohle abhängig. BERLIN - Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki pocht auf großzügige finanzielle Unterstützung aus europäischen Töpfen für die Energiewende in seinem Land. (Wirtschaft, 15.12.2019 - 14:43) weiterlesen...

Millionen Kilometer Kassenzettel? Bonpflicht sorgt für Streit. BERLIN - Steuersünder an der Ladentheke oder im Restaurant sollen endlich die Quittung erhalten. Mit dem sogenannten Kassengesetz will die Bundesregierung Steuerbetrug etwa durch manipulierte Ladenkassen bekämpfen. Am 1. Januar 2020 soll das Gesetz, das im Dezember 2016 verabschiedet wurde, in Kraft treten. Doch keine drei Wochen vorher dringt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier auf Änderungen in letzter Minute. Der CDU-Politiker forderte Finanzminister Olaf Scholz (SPD) auf, die Pflicht zur Ausgabe von Kassenbons aus dem Gesetz zu streichen. Millionen Kilometer Kassenzettel? Bonpflicht sorgt für Streit (Wirtschaft, 15.12.2019 - 14:26) weiterlesen...

Verschuldung sinkt - Opposition kritisiert unklaren Haushalts-Kurs. Die Schuldenquote werde bald unter 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) sinken, sagte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) am Freitag nach einer Sitzung des Stabilitätsrats von Bund und Ländern in Berlin. "Wir wissen nicht ganz genau, ob kurz vor Ende dieses Jahres oder gleich am Anfang des nächsten." Im vergangenen Jahr war die Quote bereits nur ganz knapp verfehlt worden. BERLIN - Deutschland könnte dank struktureller Überschüsse im zweistelligen Milliardenbereich erstmals seit 2002 wieder die europäischen Stabilitätskriterien einhalten. (Wirtschaft, 13.12.2019 - 17:26) weiterlesen...

Opposition wirft Koalition Wackelkurs bei Haushaltspolitik vor. So sei insbesondere der Kurs der SPD in der Finanz- und Haushaltspolitik völlig unklar, sagte die Grünen-Abgeordnete Anja Hajduk am Freitag in einer Aktuellen Stunde des Bundestages. Sie verwies darauf, dass der SPD-Finanzminister Olaf Scholz argumentiere, man müsse sich nicht von der schwarzen Null, also von einem ausgeglichenen Haushalt, verabschieden. Der neue SPD-Chef Norbert Walter-Borjans wolle dagegen in eine andere Richtung steuern. "Streit und Gerangel in der großen Koalition" seien programmiert. BERLIN - Die Opposition hat der großen Koalition einen Wackelkurs in der Haushaltspolitik vorgehalten. (Wirtschaft, 13.12.2019 - 17:11) weiterlesen...