Haushalt, Steuern

BERLIN - Der FDP-Parteivorsitzende Christian Lindner hat die Vorschläge von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zur Steuerentlastung als völlig unzureichend kritisiert.

14.04.2017 - 16:25:24

FDP-Chef Lindner rügt Schäubles Steuerpläne als unzureichend. Der Vorstoß sei "ein Beispiel für den feinen Humor von Herrn Schäuble", sagte Lindner der "Welt" (Samstag).

Schäuble hat jährliche Steuersenkungen von 15 Milliarden Euro als Ziel für die kommende Wahlperiode ausgegeben. Der Solidaritätszuschlag soll bis 2030 verschwinden - und zwar ab 2020 in elf gleichen Jahresschritten, wie er am Wochenende angekündigt hat.

Lindner sagte, es sei lächerlich, den Solidaritätszuschlag bis zum Jahr 2030 zu verlängern. "Der muss 2019 auslaufen, wie zugesagt." Mit dem aktuellen Haushaltsüberschuss könne schon in diesem Jahr rückwirkend ein Freibetrag beschlossen werden, der Einkommen bis 50 000 Euro vom Soli ausnehme.

Der Solidaritätszuschlag steht allein dem Bund zu und hat im Jahr 2015 knapp 16 Milliarden Euro eingebracht. Er beträgt 5,5 Prozent des Steuerbetrags aus Einkommen-, Kapitalertrag- und Körperschaftsteuer.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Hendricks will Grundsteuer-Reform als Spekulanten-Bremse. "Kommunen müssen die Möglichkeit erhalten, für baureife, aber unbebaute Grundstücke erheblich mehr Grundsteuer zu verlangen als für bebaute", sagt Hendricks dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Sie gehe davon aus, dass eine solche Reform mit der Union zu machen sei. BERLIN - Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) will die Reform der Grundsteuer gegen Grundstücksspekulationen nutzen. (Wirtschaft, 19.01.2018 - 18:18) weiterlesen...

Zypries: Deutsches Steuersystem muss wettbewerbsfähiger werden. "Einiges haben wir in der letzten Legislaturperiode schon erreicht, aber es muss weitergehen", sagte Zypries am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Einen Steuersenkungswettbewerb allerdings werden wir nicht mitmachen, das bringt die Staaten nicht voran." Einzelheiten nannte Zypries nicht. BERLIN - Das deutsche Steuersystem muss aus Sicht von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) auch als Reaktion auf die Steuerreform in den USA wettbewerbsfähiger werden. (Wirtschaft, 19.01.2018 - 14:48) weiterlesen...

'Shutdown' oder nicht? - Spannung in den USA steigt. WASHINGTON - In den USA steht ein Herunterfahren von Regierung und Verwaltung aus finanziellen Gründen weiter auf Messers Schneide. Um 24.00 Uhr (Ortszeit) läuft in der Nacht zu Samstag eine Frist ab, bis zu der von Kongress und Weißem Haus ein Kompromiss gefunden sein muss. In der Nacht zum Freitag stimmte das Repräsentantenhaus zwar mit klarer Mehrheit der Republikaner einem Gesetzentwurf zu, der eine solche Schließung erneut kurzfristig bis zum 16. Februar vermeiden würde. Entscheidend ist aber nun die Abstimmung im Senat, der zweiten Kongresskammer. 'Shutdown' oder nicht? - Spannung in den USA steigt (Wirtschaft, 19.01.2018 - 06:32) weiterlesen...

Repräsentantenhaus stimmt Maßnahme zur 'Shutdown'-Vermeidung zu. WASHINGTON - In den USA rückt ein "Shutdown" näher, der das Herunterfahren weiter Teile von Regierung und Verwaltung bedeuten würde. Am Donnerstagabend (Ortszeit) stimmte zwar das Repräsentantenhaus in Washington mit klarer Mehrheit der Republikaner einem Gesetzentwurf zu, der eine solche Schließung erneut kurzfristig bis zum 16. Februar vermeiden würde. Die Abstimmung endete mit 230 zu 197 Stimmen. Entscheidend wird aber am Freitag die Abstimmung im Senat sein, der zweiten Kammer des US-Kongresses. Repräsentantenhaus stimmt Maßnahme zur 'Shutdown'-Vermeidung zu (Wirtschaft, 19.01.2018 - 05:53) weiterlesen...

Krise um Regierungs-'Shutdown' in Washington spitzt sich zu (Wirtschaft, 18.01.2018 - 19:58) weiterlesen...

Software AG erwartet künftig höhere Gewinne durch US-Steuerreform. Im Geschäftsjahr 2018 dürfte die Reform nach ersten Berechnungen zu einem Anstieg des Ergebnisses je Aktie (EPS) von 5 bis 10 Prozent führen, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Auch in den darauf folgenden Perioden werde sich die Steuerentlastung voraussichtlich in einer ähnlichen Größenordnung positiv auf den Gewinn auswirken. Im Geschäftsjahr 2017 steht der Steuerersparnis ein einmaliger US-Steuermehraufwand im mittleren einstelligen Millionen-Euro-Bereich gegenüber. DARMSTADT - Die Software AG erwartet durch die US-Steuerreform einen positiven Einfluss auf ihren Gewinn. (Boerse, 18.01.2018 - 18:38) weiterlesen...