Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

BERLIN - Der FDP-Bundestagsabgeordnete Gerald Ullrich fordert mehr Steuervorteile für die Arbeit daheim.

22.05.2020 - 06:01:24

FDP-Politiker Ullrich: Homeoffice bei Steuer besser absetzbar machen. "Homeoffice sollen alle steuerlich geltend machen könne", sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Wer seinen Arbeitstag in die eigenen vier Wände verlagert, verbraucht mehr Strom, Wasser, Heizung und produziert mehr Müll." Arbeitnehmer dürften nicht auf den Kosten sitzen bleiben. In der Corona-Krise sind viele Menschen auf die Arbeit zuhause ausgewichen.

Derzeit kann nur derjenige seinen Arbeitsplatz zu Hause steuerlich geltend machen, der dafür über ein eigenes Zimmer verfügt. "Dies geht jedoch an der Realität der meisten Arbeitnehmer vorbei", bemängelte Ullrich, der Mitglied im Wirtschaftsausschuss ist. "Daher fordere ich, 20 Prozent der Wohnfläche als Homeoffice steuerlich absetzbar zu machen. Das bedeutet beispielsweise, dass Mieter 20 Prozent ihrer Warmmiete von der Einkommenssteuer absetzen können."

Rückendeckung für Erleichterungen kam vom Bund der Steuerzahler. "Bislang akzeptiert die Finanzverwaltung nur ein extra Arbeitszimmer", sagte Isabel Klocke, die beim Steuerzahlerbund für Steuerrecht und Steuerpolitik zuständig ist, der dpa. "Steuerzahler, die am Ess- oder Küchentisch arbeiten oder nur über eine Arbeitsecke verfügen, gehen steuerlich meist leer aus. Deshalb sollten Ausgaben für die Homeoffice-Zeit pauschal anerkannt werden."

Besonders kritisch sei die Situation für Arbeitnehmer, die für das laufende Jahr einen Freibetrag beantragt haben, etwa für einen langen Arbeitsweg. "Wegen der Corona-Krise blieben viele zu Hause und können dementsprechend keine Fahrtkosten absetzen. Hier kann es dann im nächsten Jahr zu Steuernachzahlungen kommen", warnte Klocke. "Auch deshalb sollten Ausgaben für das Arbeiten zu Hause besser anerkannt werden."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Schweden lehnt EU-Zuschuss weiter ab STOCKHOLM - Der Wiederaufbauplan der EU im Wert von 750 Milliarden Euro zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen durch Corona kommt bei den Schweden erwartungsgemäß nicht gut an. (Wirtschaft, 27.05.2020 - 20:25) weiterlesen...

Kurz: EU-Vorschlag für Coronahilfen ist Startpunkt für Verhandlungen. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen will 750 Milliarden Euro für die wirtschaftliche Erholung Europas mobilisieren. Österreich gilt zusammen mit Schweden, Dänemark und den Niederlanden als "die sparsamen Vier", die statt nicht zurückzahlbarer Zuschüsse auf die Vergabe günstiger Kredite setzen. "Was noch verhandelt werden muss, das ist die Höhe sowie das Verhältnis zwischen Zuschüssen und Krediten", teilte Kurz der österreichischen Nachrichtenagentur APA am Mittwoch mit. WIEN - Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz hat den Vorschlag der EU-Kommission über ein Konjunkturprogramm in der Corona-Krise als "Startpunkt für die Verhandlungen" bezeichnet. (Wirtschaft, 27.05.2020 - 18:40) weiterlesen...

Merkel erwartet schwierige Verhandlungen über EU-Konjunkturprogramm. "Dass das jetzt noch schwierige Verhandlungen werden, ist klar", sagte die CDU-Politikerin am Mittwoch in Berlin. Diese würden auch beim nächsten EU-Gipfel nicht abgeschlossen. Ziel müsse sein, im Herbst genug Zeit zu finden für Beratungen der nationalen Parlamente und des Europaparlaments, die dann noch im laufenden Jahr abgeschlossen werden sollten. BERLIN - Kanzlerin Angela Merkel erwartet zähe Diskussionen über die Vorschläge der EU-Kommission über ein Konjunkturprogramm in der Corona-Krise. (Wirtschaft, 27.05.2020 - 16:46) weiterlesen...

Athen begrüßt Von der Leyens Vorschlag für die Erholung Europas. Der Plan sei "beherzt" erklärte Mitotakis am Mittwoch auf Twitter. Nun sei der Rat der Regierungschefs dran, "sich der Lage gewachsen zu zeigen", fügte Mitsotakis hinzu. Griechenland rechnet - sollte der Plan Von der Leyens gebilligt werden - mit gut 32 Milliarden Euro. ATHEN - Der konservative griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis hat die Pläne von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen für den europäischen Wiederaufbauplan begrüßt. (Wirtschaft, 27.05.2020 - 16:16) weiterlesen...

Spanien begrüßt Vorschläge der EU: 'Gute Verhandlungsbasis'. Die Vorschläge hätten viele der Forderungen Spaniens aufgegriffen, meldete die Nachrichtenagentur Europa Press am Mittwoch unter Berufung auf Regierungskreise. Die Regierung in Madrid sei zuversichtlich, dass EU-Ratspräsident Charles Michel Konsultationen mit den EU-Mitgliedsländern aufnehme, um "so bald wie möglich eine Einigung zu erzielen". Spanien ist neben Italien eines der am heftigsten von der Corona-Krise getroffenen Länder. ROM - Die spanische Regierung hat die Pläne von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen für den europäischen Wiederaufbauplan als "gute Verhandlungsbasis" begrüßt. (Wirtschaft, 27.05.2020 - 16:01) weiterlesen...

EU-Gipfel am 19. Juni soll Wiederaufbauplan beraten. BRÜSSEL - EU-Ratspräsident Charles Michel hat den Vorschlag für ein 750 Milliarden Euro schweres europäisches Konjunkturprogramm begrüßt und eine Einigung der EU-Staaten noch vor der Sommerpause angemahnt. Der von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgelegte Plan sei ein wichtiger Schritt, schrieb Michel am Mittwoch auf Twitter. Dieser werde Thema beim EU-Gipfel am 19. Juni, kündigte er an. Ob sich die Staats- und Regierungschefs dann treffen oder per Video konferieren, ist nach Angaben aus EU-Kreisen noch nicht entschieden. EU-Gipfel am 19. Juni soll Wiederaufbauplan beraten (Wirtschaft, 27.05.2020 - 15:53) weiterlesen...