Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Nahost

BERLIN - Der Direktor des Friedensforschungsinstituts Sipri sieht die Zukunft des Atomabkommens mit dem Iran unter dem künftigen US-Präsidenten Joe Biden mit Skepsis.

02.01.2021 - 10:29:31

Friedensforscher: Zukunft des Iran-Deals auch unter Biden ungewiss. Auch wenn der Demokrat andere strategische Schwerpunkte als Noch-Amtsinhaber Donald Trump verfolgen und sich von dessen Politikstil verabschieden sollte: "Eine erfolgreiche Wiederaufnahme des Abkommens könnte mehr politisches Kapital kosten, als Joe Biden bereit ist zu investieren", sagte Institutsdirektor Dan Smith der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag).

Weder sei der Iran infolge des Deals wieder vollständig an den Welthandel angebunden worden, noch hätten sich internationale Investoren in größerer Zahl ins Land getraut. "Aus Sicht der iranischen Führung bedürfte es seitens der USA also eines ganz besonderen Angebots, um sich dem Abkommen wieder voll und ganz verpflichtet zu fühlen", sagte Smith. "Ich sehe nicht, was Biden da auf den Tisch legen könnte, ohne dass der Iran freiwillig einen unwahrscheinlichen Vertrauensvorschuss gewährt."

Für die transatlantische Militärallianz sei Bidens Wahlsieg zwar fraglos von Vorteil, allzu große Hoffnungen sollten sich die Nato-Verbündeten aus Sicht des Stockholmer Friedensforschers aber nicht machen. "Joe Biden wird niemand sein, der bei Nato-Treffen andere Teilnehmer beiseite schubst, um wie Donald Trump in der ersten Reihe zu stehen. Aber er wird die Europäer durchaus auffordern, einen angemessenen Beitrag für die eigene Verteidigung beizusteuern, da sollte man sich keiner Illusion hingeben."

Smith rechnet zudem fest damit, dass die Vereinigten Staaten die Modernisierung ihres nuklearen Waffenarsenals auch unter dem neuen Präsidenten vorantreiben werden. "Gleichzeitig gehe ich aber davon aus, dass Biden versuchen wird, die bilaterale Rüstungskontrolle mit Russland wiederzubeleben." Die Gelegenheit dazu biete sich unmittelbar nach seinem Amtsantritt am 20. Januar: Um das im Februar auslaufende Abrüstungsabkommen "New Start" zu verlängern, müssten Biden und Kreml-Chef Wladimir Putin nur zum Telefon greifen. "Ich hoffe darauf, dass Joe Biden das nach seiner Amtseinführung in die Hand nehmen wird. Denn mit der Verlängerung von "New Start" gäbe es die notwendige Zeit, um eine ernsthafte Perspektive für Abrüstung und Rüstungskontrolle nach 2026 zu entwickeln."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

GESAMT-ROUNDUP: Regierung wirbt um Unterstützung für längeren Corona-Lockdown. "Das ist mit diesem Lockdown so wie mit einem Antibiotikum: Wenn Sie zu früh aufhören, kann es anschließend noch schlimmer werden", sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Mittwoch. Gerade weil die Infektionszahlen auf dem richtigen Weg zu sein scheinen, gelte es, die Anstrengungen nun so zu verstärken, "dass wir die Zahlen richtig runter bringen". Über den Umgang mit weiter geschlossenen Schulen wird aber bereits diskutiert. Wegen geringerer Impfstoff-Lieferungen in der kommenden Woche kämpfen einige Bundesländer mit organisatorischen Problemen. BERLIN - Die Bundesregierung hat trotz leicht sinkender Infektionszahlen um Unterstützung für längere Corona-Beschränkungen mit neuen Vorgaben bis in den Februar geworben. (Wirtschaft, 20.01.2021 - 17:31) weiterlesen...

Kükentöten soll 2022 enden - Grüne Woche beginnt online. Das sieht ein Gesetzentwurf von Agrarministerin Julia Klöckner vor, den das Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen hat. Es sei ein "bedeutender Fortschritt für mehr Tierschutz", wenn diese unethische Praxis dann der Vergangenheit angehöre, sagte die CDU-Politikerin. BERLIN - Das millionenfache Töten männlicher Küken soll ab Anfang 2022 in Deutschland verboten sein. (Wirtschaft, 20.01.2021 - 17:00) weiterlesen...

Roboterauto-Pionier Levandowski von Trump begnadigt. Levandowski war im vergangenen Jahr zu 18 Monaten Gefängnis und einer Zahlung von 179 Millionen Dollar verurteilt worden. Er stand im Mittelpunkt eines Streits zwischen der Google -Schwesterfirma Waymo und dem Fahrdienst-Vermittler Uber um Technologie für selbstfahrende Fahrzeuge. WASHINGTON - Der wegen Diebstahls von Firmengeheimnissen verurteilte Roboterauto-Pionier Anthony Levandowski ist vom scheidenden US-Präsidenten Donald Trump begnadigt worden. (Boerse, 20.01.2021 - 16:07) weiterlesen...

Von der Leyen über Impfziele: Es ist gut, ambitioniert zu sein. "Wenn wir auf die Menge der Dosen schauen, die kommen, ist das machbar", sagte die deutsche Politikerin am Mittwoch in Brüssel. "Es ist gut, ambitionierte Ziele zu haben, weil wir wissen, dass weitere Impfstoffe kommen." Sie verwies auf die Impfstoffe der Unternehmen Astrazeneca , Johnson & Johnson sowie Curevac. BRÜSSEL - Die Impfziele der EU-Kommission für Frühjahr und Sommer sind nach Überzeugung von Kommissionschefin Ursula von der Leyen nicht zu ehrgeizig. (Boerse, 20.01.2021 - 15:43) weiterlesen...

Russland drohen wegen Inhaftierung von Nawalny neue EU-Sanktionen. Mehrere Vertreter von Mitgliedstaaten bezeichneten Strafmaßnahmen am Mittwoch in Brüssel als realistische Option. Sie könnten zum Beispiel EU-Einreiseverbote und Vermögenssperren gegen Verantwortliche für das Vorgehen gegen Nawalny umfassen. BRÜSSEL - Russland drohen wegen der Inhaftierung des Oppositionspolitikers und Kremlgegners Alexej Nawalny neue EU-Sanktionen. (Wirtschaft, 20.01.2021 - 15:32) weiterlesen...

Niederlande verhängen erneut Flugverbote für Großbritannien. Das Verbot gelte ab kommenden Samstag, teilte Ministerpräsident Mark Rutte am Mittwoch in Den Haag an. In den Gebieten seien die besonders ansteckenden Virus-Varianten stark verbreitet. Das Flugverbot gelte bis eine Quarantäne-Pflicht für Reisende aus diesen Ländern geregelt sei. DEN HAAG - Aus Sorge vor der schnellen Verbreitung der Virus-Mutationen verschärfen die Niederlande die Corona-Maßnahmen drastisch und verhängen ein Flugverbot für Passagiermaschinen aus Großbritannien, Südafrika und Südamerika. (Wirtschaft, 20.01.2021 - 15:28) weiterlesen...