Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

BERLIN - Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat zurückhaltend auf den Vorstoß von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zum Klimaschutz reagiert.

15.09.2020 - 05:22:31

DIHK reagiert zurückhaltend auf Altmaiers Klima-Vorstoß. DIHK-Präsident Eric Schweitzer machte deutlich, dass er bei wichtigen Fragen die Politik in der Pflicht sieht.

Schweitzer sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Es ist richtig, dass Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen Hand in Hand gehen müssen. Klimaschutz hat in der Wirtschaft schon lange einen hohen Stellenwert, die IHK-Organisation wird sich daher in die Diskussion weiter mit Vorschlägen einbringen."

Mit dem europäischen Emissionshandel, den Klimaschutzprogrammen und insbesondere der nationalen CO2-Bepreisung seien die Leitplanken für den Weg Richtung Klimaneutralität bereits gesetzt. "Erreicht werden kann das am besten über den Markt."

Der DIHK-Präsident sagte weiter: "Aus den Rückmeldungen der Unternehmen wissen wir, dass anspruchsvollere Klimaziele nur mit grundlegend anderen Formen von Produktion und Mobilität möglich sind. Deshalb brauchen sie Zugang zu Strom aus CO2-freien Quellen in ausreichender Menge, ebenso zu Wasserstoff als Ersatz für Öl oder Gas. Je schneller wir beim Klimaschutz vorankommen wollen, desto zügiger müssen diese Alternativen zu wettbewerbsfähigen Preisen zur Verfügung stehen. Hierzu fehlen den Unternehmen bislang konkrete politische Antworten."

Staatliche Regulierungen verhinderten an vielen Stellen Investitionen in den Klimaschutz, gerade bei mittelständischen Betrieben. "So wären mit besseren Rahmenbedingungen für selbst erzeugten Ökostrom die ehrgeizigen Ausbauziele schneller zu erreichen." Die geplante Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes werde dem nicht gerecht, so Schweitzer. "Diese Hindernisse sollten daher rasch abgebaut werden. Das bringt deutlich mehr als der Versuch, wichtige Klimaziele über eine staatliche Detailsteuerung und starre jährliche Vorgaben für Emissionsmengen zu erreichen."

Altmaier hatte am Freitag für einen "historischen Kompromiss" zwischen Klima und Wirtschaft geworben: Die Politik müsse dem Klimaschutz Vorrang einräumen und zugleich die Unternehmen vor Nachteilen im Wettbewerb schützen. Zu 20 Vorschlägen zählt eine Charta mit Treibhausgas-Budgets und ein festes Finanz-Budget. Altmaier will außerdem den Handel mit Verschmutzungsrechten auf EU-Ebene und auf nationaler Ebene reformieren.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Großer Ärger in Marseille über neue Corona-Maßnahmen der Regierung. Dass Restaurants und Bars ab Samstag in der südfranzösischen Hafenmetropole komplett schließen müssten, sei ohne jede Absprache entschieden worden, sagte Bürgermeisterin Michèle Rubirola am Donnerstag dem Sender BFM TV. Das Rathaus forderte ein zehntägiges Moratorium. Es solle erst abgewartet werden, wie sich die Corona-Lage in der Stadt weiterentwickelt. PARIS - Die neuen strengen Maßnahmen der französischen Regierung im Kampf gegen Corona treffen in Marseille auf große Wut und Unverständnis. (Wirtschaft, 24.09.2020 - 22:19) weiterlesen...

Libanon meldet höchste Zahl von Corona-Neuinfektionen an einem Tag. BEIRUT - Der Libanon hat die höchste Zahl von Neuinfektionen mit dem Coronavirus an einem einzigen Tag seit Beginn der Pandemie verzeichnet. Das Gesundheitsministerium des Landes im Nahen Osten meldete am Donnerstag 1027 neue Fälle. Laut Ministerium sind 21 der Fälle von Einreisenden aus dem Ausland eingeschleppt worden. Damit stieg die Gesamtzahl der gemeldeten Corona-Fälle seit dem 21. Februar auf 32 819. Bisher wurden im Libanon 329 Todesfälle in Verbindung mit einer Covid-19-Erkrankung registriert. Libanon meldet höchste Zahl von Corona-Neuinfektionen an einem Tag (Wirtschaft, 24.09.2020 - 22:15) weiterlesen...

Spahn gegen bundesweite Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen. "Aus meiner Sicht macht es Sinn, dass das tatsächlich lokal, regional, nach dem Infektionsgeschehen auch passiert", sagte der CDU-Politiker am Donnerstagabend in den ARD-"Tagesthemen". Es komme immer darauf an, was die Quelle für erhöhte Infektionszahlen sei. BERLIN - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich gegen eine bundesweite Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ausgesprochen. (Wirtschaft, 24.09.2020 - 22:15) weiterlesen...

Gericht: US-Regierung soll Download-Stopp für Tiktok begründen. Nach aktuellem Stand soll Tiktok ab Montag nicht mehr in den App Stores von Apple und Google verfügbar sein, wenn es bis dahin keine endgültige Einigung gibt. WASHINGTON - In Ringen um die Video-App Tiktok ist die US-Regierung von einem Gericht angewiesen worden, die Pläne für den Download-Stopp ausführlich zu begründen oder aufzuschieben. (Wirtschaft, 24.09.2020 - 22:14) weiterlesen...

New York: Eigene Prüfung einer Impfung - Kein Vertrauen in Trump. "Wie die Bundesregierung mit dem Impfstoff umgegangen ist, gibt es jetzt ernsthafte Fragen, ob der Impfstoff politisiert worden ist oder nicht", sagte der demokratische Gouverneur Andrew Cuomo am Donnerstag. Es gebe ein politisches Motiv des republikanischen US-Präsidenten Donald Trump, so schnell wie möglich vor der Wahl ein Mittel anzukündigen. NEW YORK - Wegen vorgeblicher Sorge um die Sicherheit eines möglicherweise von der Trump-Regierung zugelassenen Impfstoffs plant der US-Bundesstaat New York seine eigene Untersuchung eines potenziellen Wirkstoffs. (Wirtschaft, 24.09.2020 - 22:14) weiterlesen...

Veolia hält sich bei Suez alle Optionen offen - Widerstand wächst. Veolia-Chef Antoine Frerot betonte in einem Interview bei Bloomberg-TV am Donnerstag, Veolia wolle auch weiterhin den Engie-Anteil am Konkurrenten Suez erwerben. LA DEFENSE - Im Tauziehen um die Übernahme des französischen Abfallentsorgers Suez will Konkurrent Veolia Environment trotz Widerständen nicht aufgeben. (Boerse, 24.09.2020 - 22:03) weiterlesen...