Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

BERLIN - Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat die Bundesregierung zu einer Steuerbremse für Arbeitnehmer in Kurzarbeit aufgefordert.

11.03.2021 - 12:36:27

DGB fordert Steuerbremse für Kurzarbeitnehmer. "Wer mit dem Kurzarbeitergeld erhebliche Einkommenseinbußen hinzunehmen hat, soll nicht auch noch mit Steuernachzahlungen zu kämpfen haben", sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell am Donnerstag in Berlin.

Hintergrund sind drohende Steuernachforderungen für die Betroffenen, obwohl das Kurzarbeitergeld selbst steuerfrei ist. Nach einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken nimmt der Fiskus für das Steuerjahr 2020 1,6 Milliarden Euro durch den Progressionsvorbehalt beim Kurzarbeitergeld ein. Das bedeutet, dass Kurzarbeitergeld-Bezieher wegen dessen Steuerfreiheit unter Umständen zunächst weniger Einnahmen versteuert haben, das Kurzarbeitergeld letztlich aber den Steuersatz für den regulären Lohn und sonstige Einkünfte der Beschäftigten wieder erhöht.

Körzell sagte: "Die Koalition muss jetzt endlich handeln, um weitere Härten für die Beschäftigten in Kurzarbeit zu verhindern." Der DGB fordere schon seit vielen Monaten, den Progressionsvorbehalt auszusetzen.

Gerade für Beschäftigte im Niedriglohnbereich, die keine Aufstockung des Kurzarbeitergelds durch den Arbeitgeber bekommen, drohen laut DGB untragbare Mehrbelastungen. Das gelte beispielsweise für Teile der Gastronomie, für den Einzelhandel, die Hotellerie aber auch andere eher mittelständisch geprägte Branchen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Bundestag debattiert Nachtragshaushalt mit neuen Schulden. Scholz hat einen Nachtragshaushalt vorgelegt, in dem vor allem mehr Geld für Unternehmenshilfen und Gesundheitspolitik vorgesehen sind. Zugleich muss er niedrigere Steuereinnahmen ausgleichen. Deshalb will der Vizekanzler 60,4 Milliarden Euro mehr an Krediten aufnehmen als der Bundestag bisher genehmigt hat. BERLIN - Der Bundestag debattiert am Donnerstag (9.10 Uhr) darüber, ob Finanzminister Olaf Scholz (SPD) wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr noch mehr Schulden aufnehmen darf als ursprünglich geplant. (Wirtschaft, 14.04.2021 - 17:38) weiterlesen...

Schulden für Corona-Hilfen: Brüssel stellt Anleihepläne vor. Die Strategie dafür legte Haushaltskommissar Johannes Hahn am Mittwoch in Brüssel vor. BRÜSSEL - Die EU-Kommission macht sich bereit für die größte Schuldenaufnahme ihrer Geschichte: Bis 2026 will sie für die europäischen Corona-Hilfen jährlich im Schnitt 150 Milliarden Euro am Kapitalmarkt leihen. (Wirtschaft, 14.04.2021 - 16:41) weiterlesen...

Presse: Italiens Regierung plant weitere Corona-Hilfen. Dabei stehe eine Summe von ungefähr 40 Milliarden Euro im Raum, berichteten mehrere Zeitungen am Mittwoch. Der Ministerrat will nach Informationen der Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstag weiter darüber beraten. ROM - Italiens Regierung plant laut Medienberichten weitere Corona-Hilfen für die Wirtschaft in Milliardenhöhe. (Wirtschaft, 14.04.2021 - 15:16) weiterlesen...

SPD will Zwei-Milliarden-Paket gegen Corona-Nachteile bei Kindern. Lernrückstände müssten aufgeholt, Jugendlichen mit weiterem Nachholbedarf müsse geholfen werden, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Carsten Schneider, am Mittwoch in Berlin. BERLIN - Die SPD im Bundestag will Nachteile bei Kindern und Jugendlichen infolge der Corona-Beschränkungen mit einem Förderprogramm von zwei Milliarden Euro ausgleichen. (Wirtschaft, 14.04.2021 - 13:48) weiterlesen...

Knapp 1,1 Millionen Menschen erhielten 2020 Grundsicherung WIESBADEN - Knapp 1,1 Millionen Menschen haben im Dezember 2020 Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung bezogen. (Wirtschaft, 14.04.2021 - 10:37) weiterlesen...

Linksfraktion fordert Steuer für Krisengewinner. Das geht aus einem Gesetzentwurf der Fraktion hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Darin kritisieren die Abgeordneten, die Marktmacht von Online-Händlern wie Amazon und Digitalkonzernen wie Microsoft oder Facebook habe in der Pandemie enorm zugenommen. BERLIN - Die Linke im Bundestag fordert eine zusätzliche Steuer für Unternehmen, die in der Corona-Krise besonders hohe Gewinne gemacht haben. (Boerse, 14.04.2021 - 05:54) weiterlesen...