Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Deutschland

BERLIN - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) warnt angesichts der Klimastrategie der Bundesregierung vor einer sozialen Schieflage.

20.06.2021 - 10:26:27

Klimapolitik: Gewerkschaftsbund warnt vor sozialer Schieflage. "Die Klimaziele zu verschärfen, ohne genauer auf Umsetzung und Folgenabschätzung zu fokussieren, reicht bei weitem nicht aus. So wird eine soziale Schieflage riskiert", sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell der Deutschen Presse-Agentur. Deutschland brauche zügig ein Klimaschutzpaket, das neben klimaneutraler Infrastruktur auch Beschäftigung und gute Arbeit fördere.

Die angestrebte Verschärfung der Klimaziele werde "den Strukturwandel in nahezu allen Bereichen der Volkswirtschaft deutlich beschleunigen, was zu neuen und noch nicht absehbaren Herausforderungen für Gesellschaft und Wirtschaft führen wird", sagte Körzell. Wenn es der Bundesregierung nicht gelinge, "negative Verteilungseffekte" abzufedern, werde mehr Klimaschutz keine breite Akzeptanz in der Bevölkerung finden.

Auch deshalb mahnte Körzell, das geplante Klimagesetz, das in der an diesem Montag beginnenden Woche verabschiedet werden soll, im parlamentarischen Verfahren noch deutlich nachzubessern. Alles andere sei "unverantwortlich", sagte er.

In der anstehenden Woche wollen sich Bundestag und Bundesrat abschließend mit dem geänderten Bundesklimaschutzgesetz der Bundesregierung befassen. Es sieht strengere jährliche Grenzen zum Ausstoß von Treibhausgasen und das Ziel vor, bis 2045 klimaneutral zu werden - also nur noch so viele klimaschädliche Gase auszustoßen, wie wieder gebunden werden können.

Auch ein Sofortprogramm mit Maßnahmen soll am Mittwoch durch dass Kabinett. Zuvor will sich am Montag der Umweltausschuss des Bundestags in einer öffentlichen Anhörung mit dem geänderten Klimagesetz auseinandersetzen. Neben dem DGB werden auch Wissenschaftler und Umweltverbände Stellungnahmen zur Anpassung des Gesetzespakets einbringen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Biden: Zahl der Corona-Infektionen wird wegen Delta weiter ansteigen. Laut Experten würden die Zahlen weiter nach oben gehen, bevor sich eine Besserung einstellen könne, warnte Biden am Donnerstag im Weißen Haus. Er forderte daher aller Amerikaner mit Nachdruck auf, sich möglichst rasch gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Die Delta-Variante sei "hoch ansteckend" und führe zu vielen Ansteckungen unter den Ungeimpften. Es handle sich in den USA inzwischen um eine "Pandemie der Ungeimpften", betonte Biden. WASHINGTON - Die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen in den USA wird nach Ansicht von Präsident Joe Biden noch weiter ansteigen. (Wirtschaft, 29.07.2021 - 23:09) weiterlesen...

US-Regierung drängt Mitarbeiter mit neuen Regeln zur Corona-Impfung. Mitarbeiter, die keinen Impfnachweis vorlegen können, sollen künftig stets eine Maske tragen müssen und ein bis zwei Mal pro Woche auf eine mögliche Corona-Infektion getestet werden, wie das Weiße Haus am Donnerstag mitteilte. Zudem sollen sie in Bezug auf Dienstreisen Beschränkungen unterliegen. WASHINGTON - US-Präsident Joe Biden hat die Einführung neuer Regeln angekündigt, mit denen Millionen Angestellte der Regierung zu einer Impfung gegen das Coronavirus bewegt werden sollen. (Boerse, 29.07.2021 - 22:42) weiterlesen...

Biden fordert 100 US-Dollar Belohnung für neue Corona-Impfungen. Bundesstaaten, Bezirke und Kommunen sollten dafür übrige Mittel aus dem Konjunkturpaket vom März verwenden, erklärte das US-Finanzministerium am Donnerstag. Dies solle "ein extra Anreiz sein, um die Impfquote zu erhöhen, unsere Gemeinschaften zu schützen und Leben zu retten", hieß es. WASHINGTON - Um die Impfquote in den USA anzuheben, fordert Präsident Joe Biden eine Belohnung von 100 US-Dollar (85 Euro) für jede neu geimpfte Person. (Wirtschaft, 29.07.2021 - 22:18) weiterlesen...

Israel will über 60-Jährigen dritte Corona-Impfung geben. Regierungschef Naftali Bennett teilte am Donnerstagabend mit, dies gelte für Patienten, die vor mindestens fünf Monaten ihre zweite Impfdosis erhalten haben. Ein Expertenteam in Israel hatte zuvor eine solche Auffrischungsimpfung mit dem Biontech -Pfizer -Präparat empfohlen, obwohl es noch keine entsprechende FDA-Vorgabe gibt. TEL AVIV - Angesichts steigender Infektionszahlen will Israel als erstes Land über 60-Jährigen eine dritte Impfdosis gegen das Coronavirus geben. (Boerse, 29.07.2021 - 21:32) weiterlesen...

Corona-Impfgegner blockieren Verkehr in Bratislava. Die nach Polizeiangaben rund 1500 Menschen forderten vor dem Amtssitz von Präsidentin Zuzana Caputova die Rücknahme eines umstrittenen Impfgesetzes und blockierten ab Mittag einen der wichtigsten innerstädtischen Verkehrsknoten. Am Abend kündigte ein Teil der Protestierenden an, die Blockade auch während der Nacht und der nächsten Tage fortzuführen. BRATISLAVA - Aus Protest gegen die Corona-Politik der slowakischen Regierung haben Demonstranten am Donnerstag den Verkehr in einem Teil des Stadtzentrums von Bratislava lahmgelegt. (Wirtschaft, 29.07.2021 - 20:09) weiterlesen...

RKI: Zunehmend Corona-Fälle nach Reisen gemeldet. BERLIN - Corona-Ansteckungen, die wahrscheinlich auf Reisen passiert sind, spielen laut dem Robert Koch-Institut (RKI) eine zunehmende Rolle beim Infektionsgeschehen in Deutschland. Das schreibt das RKI in seinem wöchentlichen Lagebericht vom Donnerstagabend. In der Zeit vom 28. Juni bis 25. Juli sind demnach 3662 Fälle gemeldet worden, in denen die Betroffenen dem Virus wahrscheinlich im Ausland ausgesetzt waren. Als wahrscheinliche Infektionsländer in den vier betrachteten Wochen wurden Spanien, die Türkei und die Niederlande am häufigsten genannt, vor Kroatien und Griechenland. RKI: Zunehmend Corona-Fälle nach Reisen gemeldet (Wirtschaft, 29.07.2021 - 19:58) weiterlesen...