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Vermischtes, Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)

Berlin - Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) warnt vor dem Betreten nicht freigegebener Eisfl?chen: "Trotz der aktuellen Minusgrade sind viele Eisfl?chen zu d?nn; es droht Einbruch", erkl?rt DFV-Vizepr?sident Hermann Schreck.

02.02.2021 - 16:12:33

Feuerwehrverband warnt: D?nnes Eis birgt gro?e Gefahr / Tipps zum Verhalten an Eisfl?chen / F?r den sicheren Ausflug

Berlin - Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) warnt vor dem Betreten nicht freigegebener Eisfl?chen: "Trotz der aktuellen Minusgrade sind viele Eisfl?chen zu d?nn; es droht Einbruch", erkl?rt DFV-Vizepr?sident Hermann Schreck. Auch der vielfach in Deutschland herrschende Frost der vergangenen Tage garantiert nicht, dass die Eisdecke auf Seen oder Fl?ssen tragf?hig ist. Besonders Kinder lassen sich vom glitzernden Eis zu unvorsichtigem Verhalten verleiten. "Betreten Sie nur freigegebene Eisfl?chen!", mahnt Schreck. F?r die Freigabe sind die ?rtlichen Beh?rden zust?ndig.

F?r den sicheren Ausflug sollten einige Tipps der Feuerwehren beachtet werden:

- Nehmen Sie ?rtliche Warnhinweise ernst. Kindern m?ssen die Gefahren erkl?rt werden. - Vermeiden Sie einsame Ausfl?ge auf dem Eis - bei einem Unfall kann es sonst sein, dass niemand Hilfe leisten kann. - Wenn das Eis knistert und knackt, Risse aufweist oder schwallweise Wasser auf die Oberfl?che tritt: nicht betreten. Wenn Sie bereits auf dem Eis sind: Flach hinlegen, um das Gewicht auf eine gr??ere Fl?che zu verteilen, zum Ufer robben (m?glichst wenig ruckartige Bewegungen). - Rufen Sie im Ungl?cksfall sofort ?ber den Notruf 112 Hilfe oder organisieren Sie, dass jemand einen Notruf absetzt! Vor allem bei un?bersichtlichem Gel?nde kann ein Einweiser an einer verabredeten Stelle die Anfahrt der Rettungskr?fte erleichtern. Gekennzeichnete Rettungspunkte machen der Feuerwehr das Auffinden einfacher. - Vorsicht ist nicht nur bei flie?endem Gew?sser, verschneiter Oberfl?che und bewachsenem Ufer geboten; auch an Ein- und Ausfl?ssen kann die Eisdicke pl?tzlich abnehmen. Vor allem an dunklen Stellen kann das Eis zu d?nn sein - hier droht Einbruchgefahr!

"Innerhalb weniger Minuten in rund vier Grad kaltem Wasser erschlaffen die Muskeln, der K?rper erlahmt, die eingebrochene Person geht unter", erl?utert Vizepr?sident Schreck. Der Feuerwehrverband gibt folgende Tipps zum Verhalten im Ungl?cksfall:

- Wer einbricht, sollte versuchen, sich vorsichtig am Eis festzuhalten oder darauf zu ziehen. Wenn das Eis weiter bricht, kann man sich mit F?usten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer frei schlagen. - Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen: Eigensicherung beachten (Leinen/Schwimmweste/Rettungsring), nicht zu weit hinaus wagen. - Wer sich zum Helfen auf die Eisfl?che begibt, sollte daf?r eine Unterlage (Leiter, Bretter, Zaun, Hockeyschl?ger) verwenden, um das Gewicht zu verteilen. Die Hilfsmittel kann man der eingebrochenen Person zuschieben. Eine quer ?ber die Einbruchstelle gelegte Unterlage oder ?ste machen die Rettung leichter. Hilfreich k?nnen auch an Gew?ssern aufgeh?ngte Rettungsringe sein. - Gerettete in warme Decken (Rettungsdecke) oder Jacken h?llen, vorsichtig erw?rmen, nicht als "Hausmittel" mit Schnee abreiben. - Unterk?hlten Personen keinen Alkohol geben, stattdessen m?glichst warmen Tee reichen.

Pressekontakt:

Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) Presse- und ?ffentlichkeitsarbeit Silvia Oestreicher Telefon: 030-28 88 48 823 oestreicher@dfv.org

Facebook: www.facebook.de/112willkommen Twitter: @FeuerwehrDFV

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/50093/4828393 Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)

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