BGA Bundesverb. Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V.

Berlin - "Der deutsche Außenhandel startet nach einem gedämpften ersten Halbjahr leicht erholt in die zweite Jahreshälfte.

09.09.2019 - 12:36:27

BGA: Außenhandel startet mit leichtem Schwung in die zweite Jahreshälfte. Anders als das Großbritanniengeschäft, das unter dem Brexit leidet und das Europageschäft beeinträchtigt, läuft das US-Geschäft trotz aller Streitigkeiten sehr zufriedenstellend.

Berlin - "Der deutsche Außenhandel startet nach einem gedämpften ersten Halbjahr leicht erholt in die zweite Jahreshälfte. Anders als das Großbritanniengeschäft, das unter dem Brexit leidet und das Europageschäft beeinträchtigt, läuft das US-Geschäft trotz aller Streitigkeiten sehr zufriedenstellend. Dies ist aber kein Grund zur Entwarnung, denn die vielen Risiken und Konfrontationen im Außenhandel sowie die generelle konjunkturelle Abschwächung bleiben bestehen. Das zeigen auch die schwache Importentwicklung und die aktuellen Zahlen für die Auftragseingänge in der Industrie." Dies erklärt Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zur Entwicklung des deutschen Außenhandels.

Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die Außenhandelszahlen für Juli 2019 bekannt gegeben. Demnach wurden Waren im Wert von 115,2 Milliarden Euro exportiert und damit im Vorjahresvergleich um 3,8 Prozent mehr. Mit einem Warenwert von 93,7 Milliarden Euro sind die deutschen Importe gesunken, im Vorjahresvergleich um -0,9 Prozent. Die Außenhandelsbilanz schloss damit mit einem Überschuss von 20,2 Milliarden Euro ab.

"Dies sollte Anlass sein, nun die Ärmel hochzukrempeln und lange Zeit Liegengebliebenes anzupacken. Unsere Unternehmen brauchen endlich ein Steuersystem, das sie im internationalen Vergleich nicht benachteiligt, sondern deren Wettbewerbsfähigkeit unterstützt. Generell muss stärker entbürokratisiert werden. Konstrukte wie beispielsweise die A1-Bescheinigungen machen das Leben nur unnötig schwer. Darüber hinaus gilt es, der allgemeinen politischen Verunsicherung entgegenzuwirken. Hier sehe ich in Europa vor allem die Briten in der Pflicht. Gut sieben Wochen vor dem Brexit ist im Inselreich das totale Chaos ausgebrochen. Damit rückt eine Lösung, die die Folgen für beide Seiten minimieren würde, in weite Ferne", so Bingmann abschließend.

30, Berlin, 9. September 2019

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